Google-Maps-Konkurrent: Apple Maps für den Browser
Apple Maps wird es bald auch im Browser geben. Das zeigt der Kartenausschnitt, den Apple zum WWDC 2016 auf seiner Anmeldewebsite eingebunden hat. Bisher war das Map-Kit-Framework auf die eigenen Apple-Anwendungen beschränkt. Nun hat Programmierer Tim Broddin den Code genutzt, um seinerseits auf den Kartendienst von Apple zuzugreifen. Seine Anwendung Fruity Maps(öffnet im neuen Fenster) ist aber nur ein Proof-of-Concept und keine mit Google Maps vergleichbare Plattform.
Die bisher unveröffentlichte Apple-Maps-API lässt sich über Fruity Maps in jedem üblichen Browser nutzen, etwa in Firefox, Chrome und Safari. Anwender können zoomen, ihren eigenen Standort abrufen und den Kartenausschnitt verschieben. Neben der Kartenansicht lassen sich auch Luftbildaufnahmen und eine Hybridansicht aus den zuvor genannten Darstellungen einblenden. Eine 3D-Betrachtung ist jedoch nicht möglich.
Es ist nur logisch, dass Apple seine Kartenanwendung auch für das Web freigibt. Schließlich gibt es Apple Maps bereits auf iOS, OS X, WatchOS und TVOS. Auch die iCloud-Dienste können darauf zugreifen.
Apple lässt Kameraautos herumfahren
Apple nimmt ebenso wie Google für Street View mit Autos Straßen und Häuser auf. Vermutlich wird nicht nur der Streckenverlauf vermessen, sondern es werden auch Fotos gemacht. Ob Apple so etwas wie Street View für seinen Dienst plant, ist nicht bekannt. Um den Datenschutz kümmert sich Apple nach eigenen Angaben auch und macht Kennzeichen von Fahrzeugen und Gesichter unkenntlich. Apple lässt die Autos seit Anfang 2015 in den USA herumfahren. Den Zeitplan für die Kamerafahrten(öffnet im neuen Fenster) hat das Unternehmen online veröffentlicht. Deutschland ist darauf bisher nicht zu finden.
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