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Google Maps: Google führt Kamera-Zertifizierung für Street View ein

Mit extra zertifizierten Kameras soll es künftig einfacher sein, 360-Grad-Material für Street View aufnehmen und hochladen zu können. Google wandelt die Aufnahmen anschließend Frame für Frame in das bekannte Street-View-Format um. Insgesamt gibt es vier Street-View-Zertifikate für Kameras.

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Die vier verschiedenen Zertifzierungsstufen
Die vier verschiedenen Zertifzierungsstufen (Bild: Google)

Google hat eine Zertifizierung für 360-Grad-Kameras eingeführt, die die Geräte explizit für die Anfertigung von Street-View-Aufnahmen ausweist. So soll es für Nutzer künftig einfacher sein, eigene Aufnahmen unkompliziert in die Straßenansicht von Google Maps hochladen zu können.

Google wandelt das Material um

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Dabei ist es Google zufolge unerheblich, ob die Aufnahmen während eines Spaziergangs, einer Radtour oder anderweitig aufgenommen wurden: Nutzer müssen das Material nur hochladen, um die Konvertierung in das bekannte Street-View-Format kümmere sich Google selbst. Dabei werden die einzelnen Frames der Aufnahme den jeweiligen geografischen Orten zugeordnet.

Laut Google sollen 20 neue 360-Grad-Kameras, die im Jahr 2017 auf den Markt kommen, die sogenannte "Street View Ready"-Zertifizierung besitzen. Diese weist sie explizit für die Nutzung mit Street View aus. Insgesamt gibt es vier unterschiedliche Stufen der Zertifizierung.

Verschiedene Zertifikatsstufen

Kameras mit dem Zertifikat "Street View Mobile Ready" können aufgezeichnetes Material direkt vom Smartphone aus hochladen, ohne dass eine Bearbeitung auf einem PC nötig ist. Google führt als Hersteller derartiger Kameras Giroptic, NCTech, 360Fly und Kenxen auf. Die zweite Stufe ist "Street View Auto Ready": Diese Kameras sind explizit für die Nutzung mit einem Fahrzeug gedacht.

Die dritte Zertifizierungsstufe ist "Street View VR Ready". Diese Kameras zeichnen die Umgebungsgeometrie samt passender Fotos auf. Für Consumer am geeignetsten scheint die vierte Stufe namens "Street View Workflow Ready": Hier finden sich beispielsweise Kameras von Samsung oder Gopro, deren Material mit Hilfe eines Publishing-Tools an die Street-View-Server geschickt werden kann.

Für Hersteller von 360-Grad-Kameras hat Google eine Webseite mit Informationen zur Zertifizierung geschaltet. Auf dem am 10. Mai 2017 in Tokio stattfindenden Street View Summit sollen erste Kameras mit Street-View-Ready-Zertifizierung sowie Software vorgestellt werden.



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