Abo
  • Services:

Google Maps: Google führt Kamera-Zertifizierung für Street View ein

Mit extra zertifizierten Kameras soll es künftig einfacher sein, 360-Grad-Material für Street View aufnehmen und hochladen zu können. Google wandelt die Aufnahmen anschließend Frame für Frame in das bekannte Street-View-Format um. Insgesamt gibt es vier Street-View-Zertifikate für Kameras.

Artikel veröffentlicht am ,
Die vier verschiedenen Zertifzierungsstufen
Die vier verschiedenen Zertifzierungsstufen (Bild: Google)

Google hat eine Zertifizierung für 360-Grad-Kameras eingeführt, die die Geräte explizit für die Anfertigung von Street-View-Aufnahmen ausweist. So soll es für Nutzer künftig einfacher sein, eigene Aufnahmen unkompliziert in die Straßenansicht von Google Maps hochladen zu können.

Google wandelt das Material um

Stellenmarkt
  1. FC Basel 1893 AG, Basel (Schweiz)
  2. GfM Gesellschaft für Maschinendiagnose mbH, Berlin

Dabei ist es Google zufolge unerheblich, ob die Aufnahmen während eines Spaziergangs, einer Radtour oder anderweitig aufgenommen wurden: Nutzer müssen das Material nur hochladen, um die Konvertierung in das bekannte Street-View-Format kümmere sich Google selbst. Dabei werden die einzelnen Frames der Aufnahme den jeweiligen geografischen Orten zugeordnet.

Laut Google sollen 20 neue 360-Grad-Kameras, die im Jahr 2017 auf den Markt kommen, die sogenannte "Street View Ready"-Zertifizierung besitzen. Diese weist sie explizit für die Nutzung mit Street View aus. Insgesamt gibt es vier unterschiedliche Stufen der Zertifizierung.

Verschiedene Zertifikatsstufen

Kameras mit dem Zertifikat "Street View Mobile Ready" können aufgezeichnetes Material direkt vom Smartphone aus hochladen, ohne dass eine Bearbeitung auf einem PC nötig ist. Google führt als Hersteller derartiger Kameras Giroptic, NCTech, 360Fly und Kenxen auf. Die zweite Stufe ist "Street View Auto Ready": Diese Kameras sind explizit für die Nutzung mit einem Fahrzeug gedacht.

Die dritte Zertifizierungsstufe ist "Street View VR Ready". Diese Kameras zeichnen die Umgebungsgeometrie samt passender Fotos auf. Für Consumer am geeignetsten scheint die vierte Stufe namens "Street View Workflow Ready": Hier finden sich beispielsweise Kameras von Samsung oder Gopro, deren Material mit Hilfe eines Publishing-Tools an die Street-View-Server geschickt werden kann.

Für Hersteller von 360-Grad-Kameras hat Google eine Webseite mit Informationen zur Zertifizierung geschaltet. Auf dem am 10. Mai 2017 in Tokio stattfindenden Street View Summit sollen erste Kameras mit Street-View-Ready-Zertifizierung sowie Software vorgestellt werden.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 47,99€
  2. ab 69,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.10.)
  3. 45,99€ (Release 12.10.)
  4. 4,99€

Folgen Sie uns
       


Lenovo Yoga Book C930 mit E-Ink-Display ausprobiert (Ifa 2018)

Ein Convertible mit E-Ink-Display - das Yoga Book C930 ist ein Hingucker, aber wie bedient es sich? Wir haben es ausprobiert.

Lenovo Yoga Book C930 mit E-Ink-Display ausprobiert (Ifa 2018) Video aufrufen
iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple iOS 12.1 verrät neues iPad Pro
  2. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

Elektroroller-Verleih Coup: Zum Laden in den Keller gehen
Elektroroller-Verleih Coup
Zum Laden in den Keller gehen

Wie hält man eine Flotte mit 1.000 elektrischen Rollern am Laufen? Die Bosch-Tochter Coup hat in Berlin einen Blick hinter die Kulissen der Sharing-Wirtschaft gewährt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Neue Technik Bosch verkündet Durchbruch für saubereren Diesel
  2. Halbleiterwerk Bosch beginnt Bau neuer 300-mm-Fab in Dresden
  3. Zu hohe Investionen Bosch baut keine eigenen Batteriezellen

Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

    •  /