Google Maps: App liefert künftig weltweit Informationen zu Waldbränden

Google verteilt ein bislang nur in den USA verfügbares Feature weltweit und zeigt in Google Maps künftig Waldbrände an.

Artikel veröffentlicht am , Manuel Bauer
Google Maps zeigt Großbrände wie hier in Kalifornien künftig auf seinen Karten an.
Google Maps zeigt Großbrände wie hier in Kalifornien künftig auf seinen Karten an. (Bild: David McNew via Getty Images)

Infolge der massiven Zunahme von Waldbränden auf der ganzen Welt implementiert Google auf globaler Ebene eine neue Funktion in Google Maps. Der optional einblendbare, sogenannte Wildfire-Layer zeigt laut Unternehmen die Ausbreitung von Großfeuern an und liefert auf Wunsch Detailinformationen zum jeweiligen Brandherd.

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Per Klick auf eine Waldbrandfläche zeigt die App etwa an, wie viele Hektar Wald den Flammen bereits zum Opfer gefallen sind und wie viel Prozent des Brandes von der Feuerwehr unter Kontrolle gebracht wurden. Zudem liefert Google Maps Links und Telefonnummern zu lokalen Notfallstellen sowie zu eventuellen Evakuierungsplänen.

In den USA ist ein ähnliches Feature schon seit 2020 verfügbar, zeigte bislang aber nur ein Feuer pro Fenster an. Künftig können alle aktuellen Brandherde gleichzeitig eingesehen werden. Weltweit gilt das allerdings nur für Großbrände, bei denen eine Evakuierung der Anwohner nötig wird. In den USA hingegen nutzt Google Daten der Brandschutzbehörde National Interagency Fire Center, um auch kleinere Feuer anzuzeigen.

Satellitendaten werden stündlich aktualisiert

Diese Option will das Unternehmen in den kommenden Monaten auch in anderen besonders gefährdeten Regionen wie Australien einführen. Die grundlegenden Informationen über aktuelle Waldbrände bezieht Google aus Satellitendaten, die in der hauseigenen Earth Engine analysiert und aufbereitet werden. Eine Aktualisierung findet einmal pro Stunde statt.

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Die neue Funktion hält noch diese Woche in Android Einzug. Eine Version des Wildfire-Layers für iOS und den Desktop soll im Oktober folgen. Abseits des neuen Feuer-Features führt Google zwei weitere Neuheiten in Google Maps ein, die sich jedoch vornehmlich an Regierungen, Behörden und Organisationen richten.

Mit einer Ausweitung des bislang nur in einigen US-Metropolen verfügbaren Tree-Canopy-Tools auf 100 weitere Städte auf der ganzen Welt will Google es Stadtplanern erleichtern, Regionen in Städten zu finden, die aufgrund von zu wenig Baumbewuchs mit zunehmender Hitzeentwicklung kämpfen. Eine KI wertet dabei Satellitenbilder aus und zeigt auf, wo Bäume zusätzlichen Schatten spenden können, um die Bildung sogenannter Hitzeinseln zu verhindern und die Lebensqualität der Menschen zu verbessern.

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Neues Tool weist Menschen Adressen zu

Mit dem neuen Adress-Maker-Tool hingegen will Google es Menschen ohne definierte Adresse ermöglichen, sich eine solche anzulegen. Laut Google gibt es Milliarden Menschen auf der ganzen Welt, die keine feste Adresse haben und deshalb weder ein Bankkonto eröffnen noch sich für einen Job bewerben können. Die Android-App Adress-Maker soll den sonst jahrelangen Prozess der Adresszuweisung durch Behörden auf wenige Wochen beschleunigen.

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