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Google Mail & Co.: Google löscht ab Dezember inaktive Konten

Erste Nutzer wurden über die anstehende Aufräumaktion inaktiver Konten bei Google Mail informiert. Aber es gibt Ausnahmen.
/ Daniel Ziegener
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Google löscht bald Daten. (Bild: Pawel Czerwinski)
Google löscht bald Daten. Bild: Pawel Czerwinski / Unsplash

Der Beginn von Googles Aufräumaktion rückt näher. Einige Nutzer wurden über die anstehende Änderung informiert(öffnet im neuen Fenster) , dass inaktive Konten bald gelöscht werden. Ein Konto gilt dann als inaktiv, wenn es in einem Zeitraum von zwei Jahren nicht verwendet wurde. Google will frühestens am 1. Dezember 2023 damit beginnen, inaktive Konten zu entfernen.

Google kündigte die Änderungen erstmals im Mai 2023 an . Damals aktualisierte das Unternehmen seine Richtlinien für den Umgang mit inaktiven Konten(öffnet im neuen Fenster) - und wird entsprechend bald damit beginnen, Daten zu löschen.

Als Aktivität zählt Google bereits die Verwendung der Google-Suche, wenn man angemeldet ist. Auch das Lesen einer E-Mail in Google Mail, Videos auf Youtube anzuschauen oder eine App über Google Play herunterzuladen, genügt. Die Nutzung der Anmeldung mit dem Google-Account bei Drittwebseiten verhindert die Inaktivität ebenfalls.

Wer Filme gekauft hat, wird nicht gelöscht

Selbst wenn keine Aktivität festgestellt wird, gibt es noch Ausnahmen von der Regel. Wurde mit dem Konto ein Film, E-Book oder anderer digitaler Artikel gekauft, gilt es auch nach zwei Jahren Inaktivität nicht als inaktiv. Auch Konten, über die eine App im Play Store veröffentlicht wurde, die nach wie vor Einnahmen verzeichnet, wird nicht gelöscht. Außerdem gebe es keine Pläne, Youtube-Profile mit hochgeladenen Videos(öffnet im neuen Fenster) zu löschen.


Betroffene Konten sollen im Vorfeld mehrfach benachrichtigt werden - nicht nur an das offenbar nicht mehr genutzte E-Mail-Postfach, sondern auch an gegebenenfalls hinterlegte Backup-Adressen.

Als Grund für die Aktion gibt Google nicht etwa knappen Speicherplatz, sondern vor allem Sicherheitsgründe an. Vernachlässigte Konten würden deutlich seltener Zwei-Faktor-Authentifizierung verwenden und seien so anfälliger für Identitätsdiebstahl oder die Übernahme durch Spammer.


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