Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Google: Mai-Update beseitigt Akkuprobleme von Pixel-Smartphones nicht

Googles neuer Monatspatch beseitigt einige Probleme, nicht aber die von vielen Nutzern gemeldete kürzere Akkulaufzeit.
/ Tobias Költzsch
5 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Googles aktuelle Pixel-10-Reihe (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Googles aktuelle Pixel-10-Reihe Bild: Tobias Költzsch/Golem

Google hat für seine Pixel-Geräte das monatliche Update für den Mai 2026 veröffentlicht. Anders als viele Betroffene wohl hofften, scheint aber das Akkuproblem nicht beseitigt zu sein. In den Release Notes(öffnet im neuen Fenster) des Patches werden einige gelöste Probleme aufgeführt, nicht aber der übermäßige Ladeverlust.

Der Pixel-Drop vom März 2026 brachte einige Bugs mit sich. Probleme wie Bildfehler, Kamerafehlfunktionen und langsames drahtloses Laden zwischen 75 und 80 Prozent will Google mit dem Mai-Update behoben haben. Nutzer berichten seit der Aktualisierung vom März aber auch von deutlich kürzeren Akkulaufzeiten.

In Googles Issue-Tracker(öffnet im neuen Fenster) ist das Ticket zu den verkürzten Akkulaufzeiten weiterhin offen. Es hat die Priorität P1, also nicht die höchste Wichtigkeit P0. Diese hat das Bootloop-Problem, von dem einige Pixel-Nutzer ebenfalls nach dem März-Update berichteten. Auch dieses ist weiterhin nicht als gelöst markiert.

Anti-Rollback-Sperre wurde erhöht

Mit dem Mai-Update erhöhte Google zudem die Anti-Rollback-Sperre(öffnet im neuen Fenster) für den Bootloader. Diese verhindert, dass das Gerät auf frühere, möglicherweise anfällige Softwareversionen zurückgesetzt wird. Entsprechend lassen sich keine älteren Build-Versionen von Android 16 mehr installieren.

Um zu verhindern, dass das Smartphone nach der Installation eines inkompatiblen Builds gebrickt wird, muss nach dem Einspielen des Mai-Updates das komplette OTA-Image noch einmal per Sideloading installiert werden. Google verwendet bei seinen Smartphones seit einiger Zeit zwei Slots für die Aktualisierungen.

Beim Versuch, ein inkompatibles Android-System zu booten, greift der Anti-Rollback-Mechanismus und versucht, das System vom zweiten, inaktiven Slot zu booten. Dieses hat aber keinen kompatiblen Bootloader mehr, was zu einer Bootschleife führt. Nach erneuter Installation des kompletten OTA-Images sind in beiden Slots kompatible Bootloader installiert, was das Problem verhindert.

Diese Vorsichtsmaßnahme betrifft Nutzer, die manuell Android-Versionen auf ihre Geräte spielen. Wer über die Systemeinstellungen aktualisiert, muss sich keine Gedanken machen.


Relevante Themen