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Project Loon: Nichts ist so lehrreich, wie Ballons aufsteigen zu lassen.
Project Loon: Nichts ist so lehrreich, wie Ballons aufsteigen zu lassen. (Bild: Google)

Google Loon: In 22 Tagen um die Welt

Project Loon: Nichts ist so lehrreich, wie Ballons aufsteigen zu lassen.
Project Loon: Nichts ist so lehrreich, wie Ballons aufsteigen zu lassen. (Bild: Google)

Auf der "Himmelsautobahn" hat ein Ballon des Projects Loon die Antarktis in drei Wochen umrundet. Mit den Ballons will Google unzugängliche Regionen der Erde mit WLAN versorgen.

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In gut drei Wochen hat einer der Ballons von Project Loon tief im Süden den Erdball umrundet. Insgesamt haben Ballons des von Google ins Leben gerufenen Projekts mehr als 500.000 Kilometer zurückgelegt.

  • Die Route von Ballon I-167 rund um die Antarktis (Bild: Google)
  • Gestartet war der Ballon in Neuseeland. (Bild: Google)
  • Startvorbereitungen - die Ballons sollen in Zukunft Internet in entfernte Regionen der Erde bringen. (Bild: Google)
  • Die Energieversorgung übernehmen Solarzellen. (Bild: Google)
Die Route von Ballon I-167 rund um die Antarktis (Bild: Google)

Der Ballon I-167 trat seine Reise in Neuseeland an. Zunächst dümpelte er einige Tage über dem Pazifik. Dann erreichte er die sogenannten Roaring Forties, also den Bereich zwischen dem 40. und 50. Grad südlicher Breite. Dort toben Westwinde ungehindert von Land um den Globus - eine "autobahn in the sky", schreibt Google.

Zweite Runde um den Pol

Auf dieser Route nahm der Ballon ordentlich Fahrt auf und umrundete die Antarktis in etwas mehr als zwei Wochen. Dabei streifte er am elften Tag die untere Spitze Südamerikas und überquerte Südchile und -argentinien. Er ist inzwischen auf der zweiten Runde um die Südpolarregion. Er hat dabei den 500.000. Project-Loon-Kilometer zurückgelegt.

Zu dieser Zeit des Jahres die Stratosphäre zu durchqueren, sei eine schwierige Aufgabe, erklärt Google: Auf der Südhalbkugel ist gerade Herbst, und die Winde seien schwer vorherzusagen. Allerdings habe das Projekt inzwischen so viele Winddaten gesammelt, dass es die Ballonrouten recht gut vorausberechnen könne.

Abbiegen am Himmel

Außerdem sei die Pumpe, mit der das Volumen des Ballons verändert werden könne, verbessert worden. Die Pumpe kann zum Navigieren benutzt werden: Sie reguliert die Flughöhe. Der Ballon kann also zwischen den Luftschichten wechseln, in denen Winde in unterschiedlicher Richtung blasen. Durch die Veränderung der Höhe kann er also abbiegen.

Die Testflüge seien wichtig, erklärt Google: "Wir können stundenlang Computersimulationen laufenlassen. Aber nichts ist so lehrreich, wie zu allen vier Jahreszeiten Ballons in die Stratosphäre aufsteigen zu lassen."

Die Ballons sind als schwebende WLAN-Hotspots gedacht, die Internet in unzugängliche Regionen der Erde bringen. Sie sollen in einer Höhe von 20 Kilometern eingesetzt werden, wo die Windgeschwindigkeiten relativ moderat sind. Ein Ballon kann ein Gebiet mit einem Durchmesser von etwa 40 Kilometern versorgen. Mit Energie versorgt werden die Ballons durch Solarzellen.


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PanicMan 07. Apr 2014

Also mir fallen da nur Richtantennen ein und selbst die haben maximal 5-10 km...

smonkey 04. Apr 2014

"Insgesamt haben Ballons des von Google ins Leben gerufenen Projekts mehr als 500.000...

Alexspeed 04. Apr 2014

... eher einmal um die Antarktis. Aber generell ist die Idee gut, nur leider von mit...

JensM 04. Apr 2014

Ich glaube der TE meinte mit unzugänglich, dass man dort nicht hingehen kann. Und weil...



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