Abo
  • Services:
Anzeige
Google hat den Anbieter von BYOD-Software Divide gekauft.
Google hat den Anbieter von BYOD-Software Divide gekauft. (Bild: Divide)

Google kauft Divide: Mehr Sicherheit für Android

Divide bietet seinen Kunden die Möglichkeit, auf mobilen Geräten einen separat abgesicherten Arbeitsbereich einzurichten. Google hat das Unternehmen jetzt für eine unbekannte Summe gekauft und will es wohl in Android integrieren.

Anzeige

Mit Divide hat Google einen Anbieter von Sicherheitslösungen für mobile Geräte gekauft. Divide ermöglicht seinen Nutzern, auf Smartphones oder Tablets einen abgesicherten Bereich zu verwenden, der durch 256-Bit-Verschlüsselung gegen unberechtigten Zugriff geschützt ist. In einem Blogbeitrag gibt das Unternehmen jetzt bekannt, ab sofort zu Google zu gehören.

Container-Dienst läuft parallel zum Android-System

Divide arbeitet dabei nach dem Container-Prinzip, ähnlich wie Samsungs Knox oder auch LGs Sicherheitslösung. Der sichere Arbeitsbereich läuft dabei parallel zum ungesicherten, ursprünglichen Android- oder iOS-System und kann von einem Systemadministrator verwaltet werden. Dieser kann über einen Device Manager unter anderem nur bestimmte Apps zulassen oder das Gerät löschen. Alle Aktionen betreffen jedoch immer nur den Divide-Bereich, nicht das eigentliche Betriebssystem.

Auf diese Weise können Nutzer beispielsweise ihr privates Smartphone oder Tablet gleichzeitig auch dienstlich nutzen (BYOD, Bring Your Own Device), ohne dass sicherheitsrelevante Daten auf dem unsicheren Bereich des Betriebssystems gespeichert werden. Der Divide-Bereich ist sowohl optisch als auch von der Bedienbarkeit der Android-Oberfläche ähnlich. Externe Apps können in die Divide-Oberfläche eingebaut und zusätzlich abgesichert werden. Zusätzlich bietet Divide auch eine integrierte VPN-Lösung an.

Divide wird Teil des Android-Teams

Divide wird bei Google Teil des Android-Teams, wie das Unternehmen in seinem Blog bekanntgibt. Wie genau die Funktionen von Divide künftig in Googles mobiles Betriebssystem eingebunden werden, ist unbekannt - denkbar ist jedoch eine Konkurrenzlösung zu Samsungs Sicherheitssoftware Knox. Ob das Programm nach dem Kauf auch weiterhin für iOS angeboten werden wird, ist unbekannt.

Zur Kaufsumme gibt Divide keine Details preis. Bisherige Nutzer sollen laut dem Unternehmen das Programm wie bisher nutzen können. Der kostenpflichtige Service von Divide kostet aktuell 60 US-Dollar pro Jahr und Nutzer, einen eingeschränkten kostenlosen Service gibt es auch. Dieser beinhaltet nicht den Divide-Manager für Administratoren.


eye home zur Startseite
Nec 21. Mai 2014

Nachtrag: Ich habe nochmal nachgelesen: das Gerät wird nur mit 128 Bit verschlüsselt...

rabatz 20. Mai 2014

Wenn das System ordentlich gemacht ist bekommst du docht durch Root-Zugriff keinen Zugang...

Sukram71 20. Mai 2014

Die werden sich freuen, dass die restlichen Android Telefon den selben weg gehen und die...

FrankKi 20. Mai 2014

Das könnte Android Smartphone für Unernehmen deutlich attraktiver machen.

Atrocity 20. Mai 2014

Klar, aber wenn die Verschlüsselungssoftware proprietär ist haste das Problem auch.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
  2. Abrechnungszentrum Emmendingen, Emmendingen
  3. NIHON KOHDEN EUROPE GmbH, Frankfurt
  4. HAMBURG SÜD Schifffahrtsgruppe, Hamburg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 649,00€
  2. 6,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Elektroroller

    Einstieg in die Elektromobilität ab 2.000 Euro

  2. Virtuelle Maschinen

    Parallels Desktop 13 holt Touch Bar in Windows

  3. Assassin's Creed Origins Angespielt

    Ermittlungen in der stinkenden Stadt

  4. Windows 10

    Microsoft will auf Zwangsupdates verzichten

  5. Brio 4K Streaming Edition

    Logitech-Kamera für Lets-Player und andere Streamer

  6. Vor Bundestagswahl

    Facebook löscht Zehntausende Spammer-Konten

  7. Bilderkennung von Google

    Erste Hinweise auf Lens in der Google-App

  8. Open Source

    Node.js-Führung zerstreitet sich über Code-of-Conduct

  9. Enigma ICO

    Kryptowährungshacker erbeuten halbe Million US-Dollar

  10. SNES Classic Mini

    Mario, Link und Samus machen den Moonwalk



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Starcraft Remastered im Test: Klick, klick, klick, klick, klick als wär es 1998
Starcraft Remastered im Test
Klick, klick, klick, klick, klick als wär es 1998
  1. Blizzard Der Name Battle.net bleibt
  2. Starcraft Remastered "Mit den Protoss kann man seinen Gegner richtig nerven!"
  3. E-Sport Blizzard nutzt Gamescom für europäische WoW-Finalspiele

Fujitsu Lifebook U937 im Test: 976 Gramm reichen für das fast perfekte Notebook
Fujitsu Lifebook U937 im Test
976 Gramm reichen für das fast perfekte Notebook
  1. DLU Fujitsu entwickelt Deep-Learning-Chips

Game of Thrones: Die Kunst, Fiktion mit Wirklichkeit zu verschmelzen
Game of Thrones
Die Kunst, Fiktion mit Wirklichkeit zu verschmelzen
  1. HBO Nächste Episode von Game of Thrones geleakt
  2. Hack Game-of-Thrones-Skript von HBO geleakt
  3. Game of Thrones "Der Winter ist da und hat leider unsere Server eingefroren"

  1. Re: So ein Unsinn!

    Toni321 | 08:14

  2. Re: Wenn man denn Laden könnte...

    John2k | 08:13

  3. Re: Grundsätzlich nicht uninteressant

    John2k | 08:11

  4. Re: Die Herstellerseite

    Dampfplauderer | 08:11

  5. Re: Ethereum

    AllDayPiano | 08:09


  1. 07:45

  2. 07:30

  3. 07:15

  4. 18:04

  5. 17:49

  6. 16:30

  7. 16:01

  8. 15:54


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel