Abo
  • IT-Karriere:

Google: Jelly Bean erstmals auf über 50 Prozent der Android-Geräte

Die drei Jelly-Bean-Versionen erreichen erstmals zusammen eine Verbreitung von mehr als 50 Prozent. Der Anteil von Android 4.3 bleibt gering, so dass die Mehrzahl der verwendeten Android-Geräte weiterhin keine aktuelle Version des Betriebssystems hat.

Artikel veröffentlicht am ,
Android 4.3 läuft gerade mal auf 2,4 Prozent der Geräte.
Android 4.3 läuft gerade mal auf 2,4 Prozent der Geräte. (Bild: Google)

Die Mehrzahl der im Einsatz befindlichen Android-Geräte läuft mit einer veralteten Android-Version. Ende vergangener Woche hat Google Android 4.4 alias Kitkat veröffentlicht, vorerst ist die neue Version allerdings ausschließlich auf einem Nexus 5 vorinstalliert. Google hat bislang keine Updates auf Android 4.4 für das Nexus 4, Nexus 7 und Nexus 10 veröffentlicht. Ältere Nexus-Modelle erhalten von Google kein Update auf die Version.

PlattformAPI-LevelAnteil
Android 4.1.x Jelly Bean1637,3 Prozent
Android 2.3.3 - 2.3.7 Gingerbread1026,3 Prozent
Android 4.0.3 - 4.0.4 Ice Cream Sandwich1519,8 Prozent
Android 4.2.x Jelly Bean1712,5 Prozent
Android 4.3 Jelly Bean182,3 Prozent
Android 2.2 Froyo81,7 Prozent
Android 3.2 Honeycomb130,1 Prozent
Android-Verbreitung - Oktober/November 2013 (Quelle: Google)
Stellenmarkt
  1. ista International GmbH, Essen
  2. Dataport, verschiedene Standorte

Mit dem Erscheinen von Android 4.4 ist selbst Android 4.3 alias Jelly Bean im Grunde eine alte Version, und bisher läuft die letzte Jelly-Bean-Version gerade einmal auf 2,3 Prozent der im Einsatz befindlichen Geräte. Das ergeben aktuelle Zahlen zur Android-Verbreitung, die Google veröffentlicht hat. Erst vor einem Monat wurde der Anteil von Android 4.3 das erste Mal verzeichnet und betrug 1,5 Prozent. Es gab also einen leichten Zuwachs von 0,8 Prozentpunkten.

Ebenfalls um 0,8 Prozentpunkte legte die derzeit dominierende Version von Googles Mobilbetriebssystem zu: Android 4.1 alias Jelly Bean. Die erste Jelly-Bean-Version hat derzeit einen Anteil von 37,3 Prozent. Die zweite Jelly-Bean-Version läuft auf 12,5 Prozent der Android-Geräte, noch vor einem Monat waren es nur 10,6 Prozent. Es gab also hier einen Zuwachs von 1,9 Prozent, so dass diese Version stärker zulegte als die beiden anderen Jelly-Bean-Versionen.

52,1 Prozent für alle drei Jelly-Bean-Versionen

Alle drei Jelly-Bean-Versionen machen derzeit einen Anteil von 52,1 Prozent aus und überschreiten damit erstmals die 50-Prozent-Marke. Noch vor einem Monat betrug der Anteil 48,6 Prozent. Mit einem Anteil von 26,3 Prozent laufen weiterhin Geräte mit Android 2.3.x alias Gingerbread, auch wenn es einen Rückgang von 2,2 Prozent gab. Die erste Gingerbread-Version erschien vor knapp drei Jahren.

Auch die Verbreitung von Android 4.0.x alias Ice Cream Sandwich ging zurück. Die Version hat aktuell einen Anteil von 19,8 Prozent. Den vorletzten Platz nimmt Android 2.2 alias Froyo ein, das noch auf 1,7 Prozent der Geräte läuft. Der Anteil an Tablets mit Android 3.2 alias Honeycomb liegt unverändert bei 0,1 Prozent.

Zählweise wurde verändert

Google berücksichtigt bei der Erhebung der Verbreitung von Android-Versionen seit einiger Zeit nur noch Geräte, auf denen mindestens Android 2.2 alias Froyo läuft, denn die Zahlen werden über die aktuelle Play-Store-App gesammelt, die Android 2.2 voraussetzt und auf älteren Versionen nicht läuft. Noch im August 2013 kamen die nun nicht mehr berücksichtigten Android-Versionen auf einen Anteil von 1,3 Prozent.

Als weitere Änderung gibt es eine andere Zähldauer. Bis August 2013 wurde immer ein Zeitraum von zwei Wochen berücksichtigt, nun wird nur noch eine Woche gezählt. Bereits im April 2013 war die Zählweise zur Verbreitung der Android-Versionen geändert worden.

Googles aktuelle Erhebung berücksichtigt diejenigen Geräte, mit denen zwischen dem 25. Oktober 2013 und dem 1. November 2013 aktiv auf den Play Store zugegriffen wurde. Google will Entwicklern damit zeigen, für welche Plattformen sie entwickeln sollten. Außerdem zeigt es den Grad der Fragmentierung der Android-Plattform. Der API-Level weist darauf hin, ab welcher Stufe eine Anwendung nicht mehr mit älteren Geräten kompatibel ist - mit künftigen Geräten soll sie es hingegen sein.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 5,99€
  2. 0,00€
  3. 2,99€
  4. 3,99€

myxter 04. Nov 2013

Das merke ich bei mir aber auch nur beim Bootvorgang..

bastie 04. Nov 2013

Ist für Software-Entwickler auch nicht so interessant. Ich habe mehrere Windows...

bastie 04. Nov 2013

Bist du dir sicher, dass die USSD-Lücke eine (Vanilla-)Android-Lücke ist? Weil du ganz...

keloglan 04. Nov 2013

War nicht ganz vollständig. Zusätzlich gibt es weitere Android 4 Portierungen, die...


Folgen Sie uns
       


Proglove Scanhandschuh ausprobiert

Der Mark II von Proglove ist ein Barcode-Scanner, den sich Nutzer um die Hand schnallen können. Das Gerät ist klein und sehr leicht - wir haben es nach wenigen Minuten schon nicht mehr bemerkt.

Proglove Scanhandschuh ausprobiert Video aufrufen
Android & Fido2: Der Traum vom passwortlosen Anmelden
Android & Fido2
Der Traum vom passwortlosen Anmelden

Windows Hello, Android und kleine bunte USB-Sticks sollen mit Webauthn das Passwort überflüssig machen. Wir haben die passwortlose Welt mit unserem Android Smartphone erkundet und festgestellt: Sie klingt zu schön, um wahr zu sein.
Von Moritz Tremmel

  1. Sicherheitslücken in Titan Google tauscht hauseigenen Fido-Stick aus
  2. Stiftung Warentest Zweiter Faktor bei immer mehr Internetdiensten verfügbar
  3. Zwei-Faktor-Authentifizierung Die Lücke im Twitter-Support

Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

LTE-V2X vs. WLAN 802.11p: Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
LTE-V2X vs. WLAN 802.11p
Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?

Trotz langjähriger Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten die Pläne für ein vernetztes Fahren auf EU-Ebene vorläufig gestoppt. Golem.de hat nachgefragt, ob LTE-V2X bei direkter Kommunikation wirklich besser und billiger als WLAN sei.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
  2. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

    •  /