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Google: Im Pixel steckt wohl mehr HTC als gedacht

Die beiden neuen Pixel-Smartphones wurden eigenständig von Google entworfen und von HTC nur als Auftragsfertiger gebaut - so erklärt es Google selbst. Hinweise deuten aber darauf hin, dass Google kurzfristig seine Pläne geändert haben könnte und letztlich ein fertiges HTC-Smartphone gekauft hat.

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Das Pixel XL
Das Pixel XL (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Google könnte sich bei der Fertigung der neuen Pixel-Smartphones stärker auf Designs und Vorgaben von HTC verlassen haben als bisher gedacht. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von Ars Technica, das verschiedene Puzzleteile zu einer schlüssig klingenden Geschichte zusammengesetzt hat. Demnach wurden die neuen Pixel-Smartphones nicht von Google entworfen, sondern stattdessen ein fertiges HTC-Smartphone übernommen.

Zu kurzer Zeitraum für komplette Neuentwicklung

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Das Pixel und das Pixel XL sollen in nur neun Monaten entstanden sein. Diese Zahl wurde Wired-Autor David Pierce von Google selbst genannt. Dies ist nur die Hälfte der normalen Entwicklungszeit eines Smartphones, in der es schwer denkbar ist, ein Smartphone von Grund auf neu zu entwerfen. Grund für diese kurze Frist soll ein erzwungener Neuanfang gewesen sein, den Google wagen musste, nachdem die Zusammenarbeit mit Huawei beendet wurde.

Huawei hatte das Nexus 6P gebaut und sollte eigentlich auch die neuen Google-Smartphones bauen. Allerdings passte es dem chinesischen Händler nicht, dass der eigene Markenname nirgendwo auf den neuen Smartphones zu sehen gewesen sein sollte. Zudem soll Google sich nicht an eine Absprache gehalten haben, nach der Google die beiden letzten Nexus-Smartphones auch über US-Netzbetreiber verkaufen sollte.

Huawei soll die Zusammenarbeit Ende 2015 beendet haben, weshalb Google nur noch begrenzte Zeit für die Entwicklung der neuen Pixel-Smartphones hatte. Ars Technica zufolge hat sich Google in der Folge auf bereits fertige Konzepte von HTC verlassen. Als Belege dafür zählt die Seite unter anderem ein mit dem HTC One A9 sehr ähnliches Design auf, sowie Teile der Software.

Im Quellcode wimmelt es von HTC-Beiträgen

In der Tat gibt es im Kernel-Sourcecode der beiden Google-Smartphones haufenweise Codebeiträge von HTC-Entwicklern. Eingepflegt wurden die Codestücke von Google-Mitarbeitern, als Autor treten hauptsächlich User mit HTC-E-Mail-Adressen auf. Zusätzlich wurde offenbar ein Label namens "htc_cerberus" aus dem Quellcode entfernt. HTC gab seinen Smartphones in der Vergangenheit vor der Veröffentlichung immer interne Codenamen aus der griechischen Mythologie - wie es der Cerberus ist.

Zusammen weisen all diese Puzzleteile, verstärkt durch den knappen Zeitrahmen, stark darauf hin, dass Google an der Entwicklung des Pixels und das Pixel XL weniger selbst beteiligt war als behauptet - und stattdessen ein fast fertiges Design von HTC übernommen hat. Vor diesem Hintergrund erscheinen die hohen Preise der Geräte diskussionswürdiger, als sie es schon sind.

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Crossfire579 27. Okt 2016

Ich hab das Desire HD besessen, bei 2.3.5 war nach einem Jahr Schluss, könnte es aber...

Anonymer Nutzer 26. Okt 2016

Letzteres setzt dem ganzen umgangssprachlich nur die Krone auf. "Bereits...

ph0b0z 26. Okt 2016

Ja, aber: Ich weiß zwar nicht ob sie's beim Pixel dieses mal hinbekommen haben (die...


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