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Google I/O: Spezielles Google-Betriebssystem für Internet der Dinge

Unter dem Codenamen Brillo entwickelt Google gerade ein besonders kompaktes Betriebssystem für das Internet der Dinge. Brillo soll nach dem Willen Googles auch auf Geräten laufen, die kein Display besitzen und nur eine geringe Leistung vorweisen. Außerdem gibt es erste Hinweise zu Android M.

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Auch Android M wird auf der Google I/O Thema sein.
Auch Android M wird auf der Google I/O Thema sein. (Bild: Feng Li/Getty Images)

Google arbeitet derzeit an einem besonders kompakten Betriebssystem, das auch auf Geräten läuft, die keine hohe Leistung bieten, berichtet The Information mit Verweis auf Personen, die über das Projekt informiert wurden. Brillo ist also für Geräte im Bereich Internet der Dinge konzipiert. Demnach benötigt Brillo gerade mal 32 oder 64 MByte Arbeitsspeicher, das ist noch nicht genau bekannt. In jedem Fall ist das deutlich weniger als die 512 MByte, die eine aktuelle Android-Version verlangt.

Brillo kommuniziert mit Nest-Geräten

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Das Brillo-Projekt könnte innerhalb der Android-Marke erscheinen, das soll aber noch nicht entschieden sein. Jedenfalls ist die Entwicklungsabteilung mit dem Android-Bereich verbunden. In der kommenden Woche findet Googles Entwicklerkonferenz Google I/O statt. Diese nimmt das Unternehmen für gewöhnlich zum Anlass, neue Projekte zu zeigen. Es wird erwartet, dass dort dann auch Brillo vorgestellt wird.

Mit Brillo will Google eine zentrale Plattform für Geräte aus dem Bereich Internet der Dinge etablieren. Der Hersteller will damit andere Plattformen von anderen Herstellern ausstechen. Geräte auf Basis von Brillo sollen unter anderem mit Googles Nest-Geräten kommunizieren können. Google wollte den Bericht nicht weiter kommentieren.

Erster Blick auf Android M zur Google I/O

Zudem wird allgemein erwartet, dass auf der Google I/O erste Details zur nächsten Android-Version genannt werden. Die neue Version trägt vorerst die Kennung Android M. Google benennt alle Hauptversionen von Android nach unterschiedlichen Süßspeisen und geht dabei nach dem Alphabet. Aktuell ist es Lollipop, so dass der nächste Beiname mit M beginnen wird. Voraussichtlich wird Google den kompletten Beinamen erst zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben.

Welche neuen Funktionen in Android M enthalten sein werden, ist noch nicht bekannt. Nach Informationen von Buzzfeed wird Google in Android M eine native Unterstützung für Fingerabdrucksensoren implementieren. Es gibt zwar bereits Android-Geräte mit Fingerabdrucksensor, allerdings müssen sich die Gerätehersteller selbst um die Implementierung in Apps und Dienste kümmern.

Android M könnte Fingerabdrucksensor direkt unterstützen

Mit einer systemweiten Implementierung wäre es für Geräteentwickler einfacher, Fingerabdrucksensoren sinnvoll nutzbar zu integrieren. Damit könnte ein Fingerabdrucksensor ohne großen Aufwand zur Anmeldung auf Webseiten in Chrome oder für den Einkauf im Play Store als Authentifizierungstechnik verwendet werden.

Die Google I/O findet am 28. und 29. Mai 2015 im Moscone Center in San Francisco statt. Die Erlaubnis, ein Ticket zu kaufen, wurde wie bereits im vergangenen Jahr verlost; mittlerweile sind keine Eintrittskarten mehr zu bekommen. Zahlreiche Sessions können allerdings im Livestream verfolgt werden; auf der Internetseite der Google I/O können sich Interessierte eine eigene Agenda erstellen.



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ImmortalStyle 24. Mai 2015

Man kann natürlich jetzt spekulieren was eigentlich embedded System für die bedeutet...

FreiGeistler 23. Mai 2015

Macht ja keinen Sinn, da leicht mit Holzleim zu umgehen. : )

triplekiller 22. Mai 2015

... http://www.computerbase.de/2015-05/internet-der-dinge-huawei-kuendigt-10-kbyte...


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