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Google I/O: Samsung will Smartwatch mit Android Wear vorstellen

Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O wird dem Smartwatch-Betriebssystem Android Wear viel Aufmerksamkeit zuteil: Nicht nur Motorola und LG werden dort ihre Produkte präsentieren. Auch Samsung soll laut einem Bericht eine Uhr vorstellen.
/ Andreas Donath
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Samsung soll auf Android Wear setzen (Bild: John Biehler/CC BY-SA 2.0)
Samsung soll auf Android Wear setzen Bild: John Biehler/CC BY-SA 2.0

Samsung setzt derzeit bei Wearables auf das freie Betriebssystem Tizen. Nicht nur Samsungs Smartwatches Gear 2 und Gear 2 Neo laufen damit – der südkoreanische Hersteller stellte sogar ein Update für die erste Galaxy Gear bereit, mit der das Android-basierte Gerät auf Tizen umgestellt wird.

Google erklärt Android Wear
Google erklärt Android Wear (02:36)

Einem Bericht(öffnet im neuen Fenster) von Cnet zufolge will Samsung dennoch eine Smartwatch mit Googles neuem mobilen Betriebssystem Android Wear vorstellen, auf das auch LG und Motorola setzen. Das Gerät solle zur Google I/O Ende Juni vorgestellt werden. Es wäre schon die dritte Smartwatch-Generation von Samsung. Das Unternehmen war erst vor knapp einem Jahr in dieses Segment eingestiegen.

Cnet berichtet, dass Samsung die Smartwatch während der Entwicklung sowohl mit den eigenen Exynos-Prozessoren als auch mit Qualcomms Prozessoren teste. Welche Version letztlich vorgestellt wird, ist nicht bekannt. Unklar ist auch, ob es weiterhin Tizen-Wearables von Samsung geben wird.

Google hatte Android Wear im März 2014 vorgestellt. Das mobile Betriebssystems speziell für Smartwatches wird mit Touchgesten und Spracheingaben gesteuert.

Smartwatches sind schon einmal gescheitert

Bislang fristen Smartwatches eher ein Nischendasein. Hauptproblem ist die geringe Akkulaufzeit, die den Träger zwingt, die Uhren nach wenigen Tagen wieder aufzuladen. Zudem sind viele dieser Uhren letztlich nur ein Zweitdisplay fürs Smartphone. Dies scheint nicht zu sein, was die Kunden wollen.

Es sollte den Herstellern zu denken geben, dass Microsoft vor rund elf Jahren schon einmal Smartwatches verkaufte und damit scheiterte. Die SPOT-Uhren empfingen Textmitteilungen drahtlos über 67,65 kHz(öffnet im neuen Fenster) und konnten in den USA dem Träger der Armbanduhr persönliche Mitteilungen, Wetterberichte, Sportergebnisse, Aktienkurse, Verkehrsinformationen, Pressenachrichten oder Kalenderinformationen zuschicken. Die Konfiguration erfolgte über eine Website.


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