Abo
  • Services:

Intelligentes Android für alle

Neben Kotlin hat Google zudem die zweite Entwicklervorschau von Android O vorgestellt, die einige der angekündigten Neuerungen der kommenden Android-Version beinhaltet. Programmierer können mit der neuen Vorschau unter anderem die Bild-in-Bild-Funktion, die Benachrichtigungsmarkierungen und weitere Funktionen ausprobieren und ihre Apps entsprechend anpassen.

Stellenmarkt
  1. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Interessant für Entwickler sind auch Googles Vorstöße im Bereich der künstlichen Intelligenz: Google vertieft das Thema in seinen eigenen Apps wie Google Fotos, macht damit die Smartphone-Kamera klüger, den Google Assistant angenehmer zu bedienen und greift sogar Apples Siri auf dem iPhone an.

Die Techniken, die all das ermöglichen, behält Google aber nicht komplett für sich, sondern veröffentlicht mit Tensorflow Lite zum Beispiel auch eine für Mobilgeräte optimierte Version seiner Machine-Learning-Bibliothek. Diese bekommt noch eine API für neuronale Netze und möglicherweise dedizierte Chips in Smartphones.

Damit lassen sich künftig Machine-Learning-Modelle wohl leicht auf dem Smartphone umsetzen, was auch externen Entwicklern in die Lage versetzt, ähnlich smarte Apps wie Google zu entwickeln. Kombiniert mit den Cloud TPU von Google, die das Training beim maschinellen Lernen massiv beschleunigen, können die Modelle zwischen Smartphones und Cloud außerdem synchronisiert und aktualisiert werden. Für die Android-Tastatur Gboard hat Google diese Vorgehensweise bereits beschrieben.

Die Google I/O 2017 setzt Googles Bemühungen im Bereich maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz nicht nur zum Nutzen der Verwender fort, sondern bezieht in diesem Jahr auch die Entwickler viel stärker in dieses Feld ein, als es das Unternehmen bei der Google I/O 2016 getan hat.

Damit ist Googles Entwicklermesse endgültig wieder bei den Entwicklern angekommen. Die Zeiten der Hardware-Präsentationen scheinen vorbei zu sein, stattdessen geht es wieder um das Programmieren selbst. Das mag für Außenstehende weniger spannend sein - für Programmierer ist dieser Refokus hingegen gut. Davon profitieren am Ende auch alle Android-Nutzer.

 Google I/O: Google verzückt die Entwickler
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Top-Angebote
  1. beim Kauf eines 100€ Amazon-Geschenkgutscheins
  2. (heute u. a. Xbox Game Pass 3 Monate für 19,99€, Steelbooks wie Spider-Man Homecoming Blu-ray...
  3. (u. a. Samsung UE-55NU7179 TV 455€)

Vielfalt 21. Mai 2017

Auch wenn man ein trainiertes Netzwerk hat, ist es meist doch eben nur auf das Trainierte...

bombinho 20. Mai 2017

ich glaube, die haben sich mit https://docs.microsoft.com/en-us/windows/uwp/porting...

bombinho 20. Mai 2017

Ich behaupte jetzt mal einfach, dass es ziemlich viele Leute in IT Jobs gibt, die mit...

dschu 19. Mai 2017

Es gibt so nen Service, der nennt sich Google. Ist aber relativ neu. Da kann man seine...


Folgen Sie uns
       


Nuraphone Kopfhörer- Test

Der Nuraphone bietet einen automatischen Hörtest, der den Frequenzgang des Kopfhörers je nach Nutzer unterschiedlich einstellt. Die Klangqualität des ungewöhnlichen Kopfhörers hat Golem.de im Test überzeugt.

Nuraphone Kopfhörer- Test Video aufrufen
Key-Reseller: Das umstrittene Geschäft mit den günstigen Gaming-Keys
Key-Reseller
Das umstrittene Geschäft mit den günstigen Gaming-Keys

Computerspiele zum Superpreis - ist das legal? Die Geschäftspraktiken von Key-Resellern wie G2A, Gamesrocket und Kinguin waren jahrelang umstritten, mittlerweile scheint die Zeit der Skandale vorbei zu sein. Doch Entwickler und Publisher sind weiterhin kritisch.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper und Sönke Siemens


    Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998): El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau
    Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998)
    El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau

    Golem retro_ Electronic Arts ist berühmt und berüchtigt für jährliche Updates und Neuveröffentlichungen. Was der Publisher aber 1998 für digitale Raser auffuhr, ist in puncto Dramatik bei Verfolgungsjagden bis heute unerreicht.
    Von Michael Wieczorek


      Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
      Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
      Tolles teures Teil - aber für wen?

      Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
      Ein Test von Marc Sauter

      1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
      2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

        •  /