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Google I/O: Chrome für iPhone und iPad

Google unterstützt mit seinem Webbrowser eine weitere Plattform. Chrome gibt es in Kürze auch für die iOS-Geräte iPhone und iPad als kostenlose Anwendung im App Store.
Aktualisiert am , veröffentlicht am / Andreas Sebayang
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Chrome für das iPhone ist fertig. (Bild: Google)
Chrome für das iPhone ist fertig. Bild: Google

Chrome wurde von Google auf die iOS-Plattform portiert(öffnet im neuen Fenster) . Der Browser bietet wie die anderen Varianten für andere Plattformen einen Inkognito-Modus und Tabbed-Browsing. Es gibt aber Unterschiede zwischen den iOS-Geräten.

Google IO 2012 - Chrome für iOS vorgestellt
Google IO 2012 - Chrome für iOS vorgestellt (03:34)

Beim iPad werden die Tabs oben platziert, wie Nutzer das vom Desktop gewöhnt sind. Zwischen Inkognito-Tabs und normalen Tabs wechselt der Nutzer mit einem Antippen an der oberen rechten Seite. Die iPhone-Variante zeigt Tabs übereinander in einer Übersicht an und bietet per Wischgeste in der Übersicht die Möglichkeit, Tabs zu schließen. Sind die Tabs im Vollbild, kann mit einem Wisch von außen am Bildschirmrand nach innen zwischen den Tabs gewechselt werden.

Chrome für iOS-Geräte soll dieselben Funktionen bieten wie die Android-, Mac- und PC-Versionen. Tabs werden genauso synchronisiert wie der Suchverlauf. Wer also auf einem PC anfängt im Netz zu surfen, kann dies auf dem iPad fortsetzen und bekommt über Gerätegrenzen hinweg das gleiche Surfgefühl.

Chrome für iPhone, iPod touch und iPad soll in Kürze freigeschaltet werden und ist dann über den App Store von Apple verfügbar.

Nachtrag vom 29. Juni 2012, 10:20 Uhr

Chrome für iOS kann mittlerweile im App Store heruntergeladen werden(öffnet im neuen Fenster) und ist etwa 24 MByte groß. Im Artikel wurden außerdem einige Screenshots hinzugefügt. Google hat zudem einige Details zu der Funktionsweise veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) .

Google Chrome für iOS ausprobiert
Google Chrome für iOS ausprobiert (00:58)

So nutzt Chrome unter iOS Apples UIWebView. Dadurch kann Chrome sowohl beim Rendern als auch beim Ausführen von Javascript langsamer als Safari sein. Safari nutzt die Nitro-Engine, auf die Google keinen Zugriff hat.


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