Abo
  • Services:

Google Home Max im Test: Fast der beste Google-Assistant-Lautsprecher

Google bringt nach langer Wartezeit seinen smarten Lautsprecher Home Max nach Deutschland. Im Vergleich mit Apples Homepod sowie der Klangreferenz zeigt sich: Der Home Max hat tolle Mikrofone und einen guten Klang - aber nicht den besten.

Ein Test von veröffentlicht am
Der Home Max ist Googles neuer smarter Lautsprecher.
Der Home Max ist Googles neuer smarter Lautsprecher. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)

US-Kunden können den Home Max seit Mitte Dezember 2017 kaufen, nun kommt Googles smarter Toplautsprecher auf den deutschen Markt. Dass es acht Monate gedauert hat, den Lautsprecher nach Deutschland zu bringen, ist seltsam - schließlich ist der darauf laufende Google Assistant seit langem in Deutschland verfügbar, so dass kaum Anpassungen am Gerät vorgenommen werden müssen.

Inhalt:
  1. Google Home Max im Test: Fast der beste Google-Assistant-Lautsprecher
  2. Googles Home Max klingt besser als Apples Homepod
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Der Home Max konkurriert preislich direkt mit Apples einzigem smarten Lautsprecher, dem Homepod, der mit Siri läuft. Damit hat Google einen Vorteil gegenüber Amazon, das bisher keinen eigenen Alexa-Lautsprecher in diesem Klang- und Preisbereich zu bieten hat. Wir haben den Home Max nicht nur mit Apples Homepod verglichen, sondern auch mit dem Link 500 von JBL, der bisherigen Klangreferenz kompakter smarter Lautsprecher.

Der Home Max bietet einige Besonderheiten. Er kann wahlweise im Hoch- oder Querformat aufgestellt werden. Läuft er im Querformat, gibt es sogar Stereoklang - allerdings ist der Stereoeffekt wegen der geringen Gehäusebreite nur sehr schwach wahrnehmbar. Im Hochformat wird die Stereofunktion ab- und auf Mono umgeschaltet. Gut gemacht: Wenn er im Betrieb ist oder an Strom angeschlossen wird, hören Nutzer sofort einen Hinweis, falls der Lautsprecher nicht richtig herum aufgestellt ist. Dem Home Max liegt eine Absorptionsmatte aus Gummi bei, damit keine störenden Vibrationen entstehen.

Wenn der Home Max im Hochformat verwendet wird, benötigt er eine geringere Stellfläche. Außerdem soll es in diesem Betrieb möglich sein, zwei Home-Max-Lautsprecher zu einem Stereo-Paar zu verbinden. Da wir keine zwei Testmuster haben, konnten wir das nicht testen. Zudem kann der Home Max mit jedem anderen Google-Assistant-Lautsprecher als Multiroom-System eingerichtet werden.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Mannheim
  2. ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr (Home-Office möglich)

Befindet sich der Lautsprecher im Querformat, dann ist oben das Touch-Bedienungsfeld; im Hochformat muss der Lautsprecher über dasselbe Feld bedient werden, das sich dann auf der rechten Gehäuseseite befindet. Das ist weniger gut gelöst - es wäre besser, wenn der Lautsprecher zwei Bedienungsfelder hätte. Auch die Umsetzung des Bedienungsfelds sagt uns nicht so zu.

Home Max mit Sensorfläche zur Bedienung

Die Sensorfläche ist ab Werk mit einem Aufkleber markiert. Wir wollen diesen auch gar nicht lösen. Denn ansonsten fällt es schwer, den passenden Bereich zu finden, weil eben nur ein schmaler Streifen für die Bedienung geeignet ist und nicht die gesamte Oberfläche. Tippen wir genau auf die Mitte des Sensorbereichs können wir die Wiedergabe pausieren oder fortsetzen. In dem Bereich links und rechts daneben kann mit Wischen die Lautstärke reguliert werden. Wer die Lautstärke stark verändern will, muss immer wieder über dieselbe Stelle wischen - das ist nicht sehr komfortabel gelöst.

  • Googles Home Max mit Gummi-Absorptionsmatte (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Steht der Home Max im Querformat hat er oben einen Sensorbereich. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Googles Home Max mit Gummi-Absorptionsmatte (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Rückseite hat der Home Max eine 3,5-mm-Klinkenbuchse und einen USB-C-Anschluss. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Home Max befindet sich ein Knopf zum Stummschalten des Mikrofons. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Steht der Home Max im Hochforamt ist der Sensorbereich auf der rechten Seite. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Googles Home Max kann auch im Hochformat verwendet werden. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • JBLs Link 500 ist derzeit die Klangreferenz bei kompakten smarten Lautsprechern. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • JBLs Link 300 hat oben alle wichtigen Tasten, ein Ausschalter fehlt aber. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das große Link-500-Gehäuse sorgt für einen vollen Klang. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Link 500 ist die Bassmembran deutlich zu sehen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Wenn das Mikrofon stummgeschaltet ist, leuchten diese LEDs. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die wuchtige Bassmembran sorgt für ordentlichen Druck. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Unterseite hat der Link 500 einen Stromanschluss und einen USB-Anschluss für Wartungszwecke.  (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • JBLs Link 500 von der Seite (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Apples Homepod mit Siri (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Stromkabel am Homepod (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Unterseite kann Spuren auf Holzoberflächen hinterlassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Musik abgespielt wird, zeigt der Homepod Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Siri aktiv ist, leuchtet der Homepod in der Mitte auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die optische Siri-Rückmeldung ist nicht sonderlich auffällig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Apples Homepod (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Siri aktiv ist, leuchtet der Homepod in der Mitte auf. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Oben steht die Command Bar von Polk, darunter die schmalere Beam von Sonos. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Polk Command Bar (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zur Command Bar gehört ein externer Subwoofer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonos Beam - die Oberfläche spiegelt ziemlich stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonos Beam (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Steht der Home Max im Querformat hat er oben einen Sensorbereich. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)

In dem Sensorbereich gibt es keine Möglichkeit, den Google Assistant bei Bedarf per Knopfdruck zu aktivieren. Eine solche Taste ist bei den meisten smarten Lautsprechern vorhanden. Wir finden es unpraktisch, dass diese manchmal nützliche Aufrufmöglichkeit hier fehlt. Im Unterschied zu allen anderen bisher von Golem.de getesteten Google-Assistant-Lautsprecher hat der Home Max richtig tolle Mikrofone. Wir können den Home Max auch bei lauter Musik problemlos auf Zuruf steuern. Bei anderen Google-Assistant-Lautsprechern müssen wir bei lauter Musik brüllen, um das Gerät steuern zu können - und haben nicht immer Erfolg dabei, verstanden zu werden.

Mit dem Home Max holt Google bezüglich der Mikrofonleistung zur Amazon-Konkurrenz auf; in den Echo-Geräten sind ähnlich gut arbeitende Mikrofone verbaut. Auch Apples Homepod agiert hier vorbildlich, so dass die Sprachsteuerung auch bei lauter Musik nicht gestört wird.

Auf der Rückseite des Home Max befindet sich ein Schiebeschalter zum Stummschalten des Mikrofons, zudem gibt es dort eine USB-Typ-C-Buchse sowie eine 3,5-mm-Klinkenbuchse, um kabelgebunden Musik zuzuspielen. Passende Kabel liegen leider nicht bei. Ansonsten gelangt Musik über Google Cast oder Bluetooth auf den Lautsprecher. Einen Ein-Aus-Schalter hat der Home Max wie viele andere smarte Lautsprecher leider nicht.

Google-Home-Lautsprecher haben einen Equalizer

Bisher kennen Google-Assistant-Lautsprecher keine Möglichkeit, das Mikrofon aus der Ferne stummzuschalten. Es geht weder mit einem Sprachbefehl noch über die Google-Home-App. Wer die Mikrofone also ausschalten will, muss erst zum Lautsprecher gehen. Und ein unbemerktes Ausschalten ist so gut wie ausgeschlossen, weil der Lautsprecher sofort sagt: "Das Mikrofon ist stummgeschaltet", während etwa ein Alexa-Lautsprecher dies nur mit einem kurzen Signalton quittiert. Letzteres ist uns angenehmer.

  • Googles Home Max mit Gummi-Absorptionsmatte (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Steht der Home Max im Querformat hat er oben einen Sensorbereich. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Googles Home Max mit Gummi-Absorptionsmatte (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Rückseite hat der Home Max eine 3,5-mm-Klinkenbuchse und einen USB-C-Anschluss. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Home Max befindet sich ein Knopf zum Stummschalten des Mikrofons. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Steht der Home Max im Hochforamt ist der Sensorbereich auf der rechten Seite. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Googles Home Max kann auch im Hochformat verwendet werden. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • JBLs Link 500 ist derzeit die Klangreferenz bei kompakten smarten Lautsprechern. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • JBLs Link 300 hat oben alle wichtigen Tasten, ein Ausschalter fehlt aber. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das große Link-500-Gehäuse sorgt für einen vollen Klang. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Link 500 ist die Bassmembran deutlich zu sehen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Wenn das Mikrofon stummgeschaltet ist, leuchten diese LEDs. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die wuchtige Bassmembran sorgt für ordentlichen Druck. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Unterseite hat der Link 500 einen Stromanschluss und einen USB-Anschluss für Wartungszwecke.  (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • JBLs Link 500 von der Seite (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Apples Homepod mit Siri (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Stromkabel am Homepod (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Unterseite kann Spuren auf Holzoberflächen hinterlassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Musik abgespielt wird, zeigt der Homepod Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Siri aktiv ist, leuchtet der Homepod in der Mitte auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die optische Siri-Rückmeldung ist nicht sonderlich auffällig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Apples Homepod (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Siri aktiv ist, leuchtet der Homepod in der Mitte auf. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Oben steht die Command Bar von Polk, darunter die schmalere Beam von Sonos. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Polk Command Bar (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zur Command Bar gehört ein externer Subwoofer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonos Beam - die Oberfläche spiegelt ziemlich stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonos Beam (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Googles Home Max mit Gummi-Absorptionsmatte (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)

Eigentlich liefern alle Google-Assistant-Lautsprecher den gleichen Funktionsumfang, egal, ob sie von Google stammen oder von einem Dritthersteller. Hier hat Googles Plattform einen entscheidenden Vorteil gegenüber Amazons Alexa-Plattform. Wer sich einen Alexa-Lautsprecher kauft, der nicht von Amazon stammt, erhält deutlich weniger Funktionen. Zumindest im Bereich von Einstellungen sind davon auch Google-Assistant-Lautsprecher betroffen: Denn nur bei Google-Home-Lautsprechern gibt es in den Einstellungen der Google-Home-App einen Equalizer, um die Bass- und Höhenintensitität zu verändern - das ist auch beim Home Max wieder so.

Der Google Assistant unterstützt derzeit vier Musikstreaming-Dienste direkt auf Zuruf. Das sind Googles eigene Dienste Play Musik und das neue Youtube Music sowie Deezer und Spotify. Spotify kann dabei auch in der Gratisversion mit einem Google-Assistant-Lautsprecher verwendet werden. Wer ein Abo für Play Musik abgeschlossen hat, kann parallel auch Youtube Music verwenden. Derzeit stehen noch nicht alle Play-Musik-Inhalte auch auf Youtube Music zur Verfügung und umgekehrt gibt es auf Youtube Music Inhalte, die bei Play Musik fehlen. Bedauerlicherweise sucht der Google Assistant nicht automatisch etwa bei Play Musik, wenn Youtube Music als Standard aktiviert ist und Inhalte dort nicht vorhanden sind.

Kommen wir nun zur Klangqualität des Home Max.

Googles Home Max klingt besser als Apples Homepod 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. 256 GB 52,99€, 512 GB 69,00€)
  2. 149,00€
  3. 40,99€
  4. (u. a. Fernseher ab 127,90€)

bazoom 30. Aug 2018

Komisch, ist ja eigentlich ein offensichtliches Feature. Jedes Auto-Navi kann das...

FreierLukas 30. Aug 2018

Jop, die können mittels Triangulation durch mehrere Mikrofone den gesamten Raum und die...


Folgen Sie uns
       


Touch-Projektoren von Bosch angesehen (CES 2019)

Die Projektoren von Bosch erlauben es, das projizierte Bild als Touch-Oberfläche zu verwenden. Das ergibt einige interessante Anwendungsmöglichkeiten.

Touch-Projektoren von Bosch angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Metro Exodus im Technik-Test: Richtiges Raytracing rockt
Metro Exodus im Technik-Test
Richtiges Raytracing rockt

Die Implementierung von DirectX Raytracing in Metro Exodus überzeugt uns: Zwar ist der Fps-Verlust hoch, die globale Beleuchtung wirkt aber deutlich realistischer und stimmungsvoller als die Raster-Version.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Chip der Geforce GTX 1660 Ti ist überraschend groß
  2. Deep Learning Supersampling Nvidia will DLSS-Kantenglättung verbessern
  3. Geforce RTX Battlefield 5 hat schnelleres Raytracing und DLSS-Glättung

Honor View 20 im Test: Schluss mit der Wiederverwertung
Honor View 20 im Test
Schluss mit der Wiederverwertung

Mit dem View 20 weicht Huawei mit seiner Tochterfirma Honor vom bisherigen Konzept ab, altgediente Komponenten einfach neu zu verpacken: Das Smartphone hat nicht nur erstmals eine Frontkamera im Display, sondern auch eine hervorragende neue Hauptkamera, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huawei Honor View 20 mit 48-Megapixel-Kamera kostet ab 570 Euro
  2. Huawei Honor 10 Lite mit kleiner Notch kostet 250 Euro
  3. Huawei Honor View 20 hat die Frontkamera im Display

Struktrurwandel: IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
Struktrurwandel
IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen

In Cottbus wird bald der letzte große Braunkohle-Tagebau zum Badesee. Die ansässige Wirtschaft sucht nach neuen Geldquellen und will die Stadt zu einem wichtigen IT-Standort machen. Richten könnten das die Informatiker der Technischen Uni - die werden aber direkt nach ihrem Abschluss abgeworben.
Von Maja Hoock

  1. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"
  2. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet
  3. Softwareentwicklung Agiles Arbeiten - ein Fallbeispiel

    •  /