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Googles Home Max klingt besser als Apples Homepod

Wir haben den Home Max gegen den Klangtestsieger aus dem Vergleichstest smarter Lautsprecher vom Juni 2018 antreten lassen, gegen den Link 500 von JBL. Außerdem haben wir Apples Homepod in den Vergleich aufgenommen, der 50 Euro günstiger als der Google-Lautsprecher ist. Sowohl Apple als auch Google nutzen in ihren Lautsprechern spezielle Einmesstechnik, die kontinuierlich die laufende Musik an die Raumumgebungen anpasst und damit einen möglichst guten Klang liefern soll. Weder Apple noch Google bieten eine Möglichkeit, die Raumeinmessung abzuschalten, so dass sich nicht ermitteln lässt, welchen Einfluss diese Bemühungen auf den Klang tatsächlich haben. Allerdings können weder Apple noch Google damit den bisherigen Klangtestsieger im Bereich smarter Lautsprecher ausstechen.

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Auch in diesem Test ist der Link 500 der klare Testsieger beim Klang. Er liefert klare Höhen gepaart mit einem intensiven Tiefbass sowie einem fein ausgearbeiteten Mittenbereich. Die Bassintensität geht dabei nicht zu Lasten der Mitten oder Höhen, das ausgewogene Klangbild überzeugt. Stimmen sind sehr gut verständlich und der Lautsprecher liefert den größten Dynamikumfang im Testfeld. Klassik spielt er schön klar ab, auch wenn alle Probanden bei Klassikmusik nicht gerade überragend abschneiden.

  • Googles Home Max mit Gummi-Absorptionsmatte (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Steht der Home Max im Querformat hat er oben einen Sensorbereich. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Googles Home Max mit Gummi-Absorptionsmatte (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Rückseite hat der Home Max eine 3,5-mm-Klinkenbuchse und einen USB-C-Anschluss. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Home Max befindet sich ein Knopf zum Stummschalten des Mikrofons. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Steht der Home Max im Hochforamt ist der Sensorbereich auf der rechten Seite. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Googles Home Max kann auch im Hochformat verwendet werden. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • JBLs Link 500 ist derzeit die Klangreferenz bei kompakten smarten Lautsprechern. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • JBLs Link 300 hat oben alle wichtigen Tasten, ein Ausschalter fehlt aber. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das große Link-500-Gehäuse sorgt für einen vollen Klang. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Link 500 ist die Bassmembran deutlich zu sehen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Wenn das Mikrofon stummgeschaltet ist, leuchten diese LEDs. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die wuchtige Bassmembran sorgt für ordentlichen Druck. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Unterseite hat der Link 500 einen Stromanschluss und einen USB-Anschluss für Wartungszwecke.  (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • JBLs Link 500 von der Seite (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Apples Homepod mit Siri (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Stromkabel am Homepod (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Unterseite kann Spuren auf Holzoberflächen hinterlassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Musik abgespielt wird, zeigt der Homepod Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Siri aktiv ist, leuchtet der Homepod in der Mitte auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die optische Siri-Rückmeldung ist nicht sonderlich auffällig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Apples Homepod (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Siri aktiv ist, leuchtet der Homepod in der Mitte auf. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Oben steht die Command Bar von Polk, darunter die schmalere Beam von Sonos. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Polk Command Bar (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zur Command Bar gehört ein externer Subwoofer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonos Beam - die Oberfläche spiegelt ziemlich stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonos Beam (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
JBLs Link 500 ist derzeit die Klangreferenz bei kompakten smarten Lautsprechern. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)

Etwas weniger klar spielt der Home Max, der einen vergleichbar intensiven Tiefbass liefert wie der JBL-Lautsprecher, auch dieser ist satt und wird sauber abgespielt. Bei den Höhen ist der Google-Lautsprecher nicht so klar wie der Link 500 und klingt damit im direkten Vergleich zum Testsieger etwas bedeckter. Auch im Mittenbereich ist er etwas schwächer, bei Rockmusik schafft der Google-Lautsprecher weniger Dynamik als der Link 500. Bei der Klassikwiedergabe schneidet er halbwegs passabel ab, erreicht aber längst nicht das Niveau des JBL-Lautsprechers. Der Home Max ist zwar wie der Link 500 ein Stereo-Lautsprecher, aber beiden mangelt es an einem wahrnehmbaren Stereoeffekt, weil das Gehäuse dafür zu kompakt ist.

Homepod klanglich schlechter als Googles Home Max

Letzter im Vergleich ist klar Apples Homepod. Hier kämpft der Apple-Lautsprecher gegen Konkurrenten, die deutlich mehr Volumen haben und dadurch höhere Klangleistung. Dennoch gelingt es dem Homepod, einen ähnlich intensiven Tiefbass zu liefern - in Anbetracht der kompakten Größe eine beachtliche Leistung. Jedoch verschluckt sich der Bass in sehr lauten Passagen teilweise, was den anderen Probanden nicht passiert.

Beim Homepod geht die Bassintensität zu Lasten der Mitten, die zu wenig klar herausgearbeitet werden. Auch bei den Höhen schneidet er schlechter ab als die beiden Konkurrenten, Stimmen sind blecherner und überbetont. Für Klassikwiedergabe ist der Homepod nicht geeignet und auch bei Rockmusik fehlt es dem Lautsprecher an Dynamik - im Vergleich zu den beiden Konkurrenten, die hier ihre größeren Gehäuse zu nutzen wissen. Für moderne Popmusik ist er hingegen sehr gut geeignet, schneidet hier aber auch nicht besser ab als die anderen Testgeräte.

  • Googles Home Max mit Gummi-Absorptionsmatte (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Steht der Home Max im Querformat hat er oben einen Sensorbereich. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Googles Home Max mit Gummi-Absorptionsmatte (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Rückseite hat der Home Max eine 3,5-mm-Klinkenbuchse und einen USB-C-Anschluss. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Home Max befindet sich ein Knopf zum Stummschalten des Mikrofons. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Steht der Home Max im Hochforamt ist der Sensorbereich auf der rechten Seite. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Googles Home Max kann auch im Hochformat verwendet werden. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • JBLs Link 500 ist derzeit die Klangreferenz bei kompakten smarten Lautsprechern. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • JBLs Link 300 hat oben alle wichtigen Tasten, ein Ausschalter fehlt aber. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das große Link-500-Gehäuse sorgt für einen vollen Klang. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Link 500 ist die Bassmembran deutlich zu sehen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Wenn das Mikrofon stummgeschaltet ist, leuchten diese LEDs. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die wuchtige Bassmembran sorgt für ordentlichen Druck. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Unterseite hat der Link 500 einen Stromanschluss und einen USB-Anschluss für Wartungszwecke.  (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • JBLs Link 500 von der Seite (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Apples Homepod mit Siri (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Stromkabel am Homepod (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Unterseite kann Spuren auf Holzoberflächen hinterlassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Musik abgespielt wird, zeigt der Homepod Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Siri aktiv ist, leuchtet der Homepod in der Mitte auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die optische Siri-Rückmeldung ist nicht sonderlich auffällig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Apples Homepod (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Siri aktiv ist, leuchtet der Homepod in der Mitte auf. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Oben steht die Command Bar von Polk, darunter die schmalere Beam von Sonos. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Polk Command Bar (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zur Command Bar gehört ein externer Subwoofer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonos Beam - die Oberfläche spiegelt ziemlich stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonos Beam (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Apples Homepod mit Siri (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Trotz aller Unterschiede bleibt festzuhalten, dass alle drei Geräte klanglich doch recht dicht beieinander liegen. Wer sich also für den Home Max entscheidet, bekommt keinesfalls einen schlecht klingenden Lautsprecher. Allerdings sollte sich jeder Käufer überlegen, ob er mit einer smarten Soundbar nicht besser bedient ist, die es derzeit allerdings nur mit Amazons Sprachassistenten Alexa gibt. Polk Audio und Sonos haben solche Produkte im Sortiment.

  • Googles Home Max mit Gummi-Absorptionsmatte (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Steht der Home Max im Querformat hat er oben einen Sensorbereich. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Googles Home Max mit Gummi-Absorptionsmatte (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Rückseite hat der Home Max eine 3,5-mm-Klinkenbuchse und einen USB-C-Anschluss. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Home Max befindet sich ein Knopf zum Stummschalten des Mikrofons. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Steht der Home Max im Hochforamt ist der Sensorbereich auf der rechten Seite. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Googles Home Max kann auch im Hochformat verwendet werden. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • JBLs Link 500 ist derzeit die Klangreferenz bei kompakten smarten Lautsprechern. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • JBLs Link 300 hat oben alle wichtigen Tasten, ein Ausschalter fehlt aber. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das große Link-500-Gehäuse sorgt für einen vollen Klang. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Link 500 ist die Bassmembran deutlich zu sehen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Wenn das Mikrofon stummgeschaltet ist, leuchten diese LEDs. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die wuchtige Bassmembran sorgt für ordentlichen Druck. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auf der Unterseite hat der Link 500 einen Stromanschluss und einen USB-Anschluss für Wartungszwecke.  (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • JBLs Link 500 von der Seite (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Apples Homepod mit Siri (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Stromkabel am Homepod (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Unterseite kann Spuren auf Holzoberflächen hinterlassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Musik abgespielt wird, zeigt der Homepod Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Siri aktiv ist, leuchtet der Homepod in der Mitte auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die optische Siri-Rückmeldung ist nicht sonderlich auffällig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Apples Homepod (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Siri aktiv ist, leuchtet der Homepod in der Mitte auf. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Oben steht die Command Bar von Polk, darunter die schmalere Beam von Sonos. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Polk Command Bar (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zur Command Bar gehört ein externer Subwoofer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonos Beam - die Oberfläche spiegelt ziemlich stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonos Beam (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Oben steht die Command Bar von Polk, darunter die schmalere Beam von Sonos. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Beide Soundbars liefern in jedem Fall einen nochmals deutlich besseren Klang als der Home Max oder der Link 500. Ganz vorne liegt hier die Command Bar, die von einem recht breiten Stereo-Spektrum und einem intensiven Tiefbass durch einen externen Subwoofer profitiert - die Soundbar schneidet bei der Musikwiedergabe besonders gut ab.

Dafür punktet die Beam mit einem klareren Klang, das kommt der Verständlichkeit von Dialogen in Filmen zu Gute. Wer also vor allem Filme und Serien damit konsumieren will, ist mit der Sonos-Soundbar besser bedient und bekommt den derzeit zweitbesten smarten Lautsprecher bei der Musik-Klangqualität.

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FreierLukas 30. Aug 2018

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