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Google Home: Google macht smarte Lautsprecher erneut kaputt

Abermals hat Google smarte Lautsprecher durch ein Firmware-Update unbrauchbar gemacht. Anders als im Herbst vergangenen Jahres sind diesmal vor allem Kunden betroffen, die am Vorschauprogramm von Google teilgenommen haben.
/ Ingo Pakalski
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Ein Firmware-Update von Google hat den Lautsprecher Google Home unbrauchbar gemacht. (Bild: Google Inc.)
Ein Firmware-Update von Google hat den Lautsprecher Google Home unbrauchbar gemacht. Bild: Google Inc.

Eine nicht bekannte Anzahl an smarten Lautsprechern des Typs Google Home ist durch ein von Google verteiltes Firmware-Update kaputt gemacht worden. Google hat Golem.de den Vorfall offiziell bestätigt, in Google-Foren(öffnet im neuen Fenster) hatten sich Betroffene über den Ausfall ihrer Lautsprecher beklagt, nachdem ein Firmware-Update installiert wurde. Bereits im Oktober 2019 hatte Google eine Reihe smarter Lautsprecher mit einem Firmware-Update unbrauchbar gemacht .

Im aktuellen Fall sind nur die smarten Lautsprecher vom Typ Google Home betroffen. Google sagte Golem.de, dass sich die meisten Betroffenen für das von Google angebotene Vorschauprogramm(öffnet im neuen Fenster) angemeldet und das Firmware-Update in diesem Rahmen erhalten hätten. Es gibt demnach aber auch Kunden, die nicht beim Vorschauprogramm mitmachen und ein ganz reguläres Firmware-Update erhalten haben.

Das Vorschauprogramm ist laut Google explizit kein Betatest. "Es handelt sich nicht um 'Betasoftware'" , betont der Anbieter. "Wir bemühen uns darum, dass Updates im Rahmen des Vorschauprogramms dieselbe Qualität wie Produktionsversionsupdates haben. Sie können einfach neue Funktionen früher nutzen, noch bevor sie allgemein veröffentlicht werden."

Nicht immer ist der Lautsprecher kaputt

Einige Betroffene berichten, dass sie ihren defekten Lautsprecher wieder zum Laufen bekommen haben, nachdem sie das Gerät auf Werkseinstellungen zurückgesetzt hatten. In anderen Fällen half das nicht und der Lautsprecher war nicht mehr benutzbar. Google gibt an, dass sich betroffene deutsche Kunden an den Kundendienst von Google wenden sollen. Dort werde den betroffenen Kunden "weitergeholfen" , heißt es. Was passiert, wenn ein Gerät nicht funktioniert, sagte Google bisher nicht. Es werde dann im Einzelfall entschieden, ob etwa ein nicht mehr funktionierendes Gerät ausgetauscht wird.

Google sagte Golem.de auf Nachfrage, dass "nur wenige Nutzer" betroffen seien. Genaue Zahlen gab das Unternehmen aber nicht bekannt. Somit ist unklar, wie viele Besitzer eines Google Home in Deutschland betroffen sind.

Update lässt sich nicht per Sprachbefehl durchführen

Die smarten Lautsprecher von Google werden automatisch aktualisiert, sobald ein Firmware-Update dafür bereitsteht. Es gibt für Nutzer keine Möglichkeit, das zu verhindern. Auch fehlt eine Möglichkeit, ein Update manuell anzustoßen. Wenn der Nutzer den Lautsprecher per Sprachbefehl auffordert, sich selbst zu aktualisieren, versteht der verwendete digitale Assistent den Befehl nicht – ganz anders als die Echo-Produkte von Amazon.

Der Google Assistant weiß mit einer solchen Aufforderung nichts anzufangen. Echo-Geräte lassen sich auf Zuruf aktualisieren, um die Einspielung eines Updates dann vornehmen zu können, wenn es dem Nutzer zeitlich passt. Bei Google-Home-Geräten kann es passieren, dass das Update genau dann eingespielt wird, wenn der Nutzer die Geräte verwenden möchte.

Nachtrag vom 30. Januar 2020

Google hat den Fehler nach eigenen Angaben korrigiert. Überraschenderweise soll es sich um einen Fehler bei der Server-Konfiguration gehandelt haben. "Wir haben ein Server-Konfigurationsproblem gelöst, weshalb einige Nutzer Schwierigkeiten hatten, ihren Google Home zu benutzen. Eine Fehlerkorrektur wurde veröffentlicht und die Geräte sollten sich ohne Zutun der Benutzer wiederherstellen."


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