Abo
  • Services:

Google-Gründer Brin: Internet bedroht durch Sopa, Facebook und Apple

Internetsperren der Unterhaltungsindustrie und abgeschlossene Plattformen wie Facebook sind laut Sergey Brin die größte Gefahr für die Freiheit des Internets. Er wünschte, sein Unternehmen könnte dem Zugriff der US-Regierung entkommen, sagt Brin.

Artikel veröffentlicht am ,
Sergey Brin im Jahr 2010
Sergey Brin im Jahr 2010 (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Google-Mitbegründer Sergey Brin sieht die größte Bedrohung seit dem Bestehen des freien Internets in Sopa, Facebook und Apple. Das erklärte Brin in einem Interview mit dem britischen Guardian. Brin sagte: "Sehr mächtige Kräfte haben gegen das offene Internet Position bezogen. Ich bin besorgter denn je. Es ist unheimlich."

Stellenmarkt
  1. Bundeskriminalamt, Wiesbaden
  2. Hoerner Bank Aktiengesellschaft, Heilbronn

Zu den Bedrohungen zählte Brin staatliche Kontrollbestrebungen, den Kampf der Unterhaltungsindustrie gegen illegales Kopieren und "ummauerte Gärten" wie die Plattformen von Facebook und Apple, die genau kontrollierten, welche Art Software dort laufen darf.

"Es steht viel auf dem Spiel", sagte Brin. "Zum Beispiel all die Daten in Apps, die für Web Crawler unzugänglich sind. Sie lassen sich nicht durchsuchen." Google-Chef Larry Page hatte im April 2012 bereits Facebook kritisiert: "Es gibt eine Tendenz dazu, die Daten im Internet abzuschotten. Ich meine, unsere Freunde bei Facebook haben viele, viele, viele GMail-Adressen importiert und zugleich selbst keine Adressen rausgelassen."

Die Unterhaltungskonzerne würden sich "selbst ins Knie schießen, oder Schlimmeres", wenn sie versuchten, Webseiten wegen Urheberrechtsverletzungen blockieren zu lassen. Die Gesetzesentwürfe Sopa und Pipa würden dazu führen, dass in den USA dieselben Technologien eingesetzt würden, für die China und der Iran kritisiert werden.

Die Medienkonzerne hätten die Situation selbst verschuldet, sagte Brin: Während Musik und Filme von illegalen Plattformen einfach auf jedem Gerät liefen, gebe es immer noch viele Barrieren bei legalen Inhalten, die die Menschen vom Kauf abhielten.

US-Regierung drängt auf Nutzerdaten von Google

Der Druck der US-Regierung gegen Google nehme zu: Der Internetkonzern werde immer wieder gezwungen, Nutzerdaten herauszugeben, und manchmal sei es juristisch sogar untersagt, die Betroffenen darüber zu informieren.

"Wir widersetzen uns beharrlich, wir können viele dieser Anfragen ablehnen. Wir tun alles was möglich ist, um die Daten zu schützen." Am besten wäre es, wenn Google durch einen Zauber vor der US-Gesetzgebung geschützt sei, erklärte Brin.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 16,99€

Caracal 18. Apr 2012

Ich denke Sergey ist bestens informiert was geht und was nicht. Beide Google-Jungs sind...

Threat-Anzeiger 16. Apr 2012

nicht zu vergessen dass einer der grössten kunden von google die US-Regierung selbst...

Charles Marlow 16. Apr 2012

Warum nur? ;)

Der Kaiser! 16. Apr 2012

Klar vertritt er seine Interessen. Aber noch viel wichtiger, er vertritt damit auch...

ozelot012 16. Apr 2012

Lesen: Gmail Problematik https://de.wikipedia.org/wiki/Gmail#Kritik Cookie Affäre http...


Folgen Sie uns
       


Saugen oder Glitzern in Vampyr - Livestream

Es geht hoch her in London anno 1918, wie die Golem.de-Redakteure Christoph und Michael am eigenen, nach Blut lächzenden Körper erfahren.

Saugen oder Glitzern in Vampyr - Livestream Video aufrufen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test: Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test
Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen

In diesem Monat kommt der dritte digitale Assistent auf einem smarten Lautsprecher nach Deutschland: Siri. Wir haben uns angehört, was die deutsche Version auf dem Homepod leistet.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Patentantrag von Apple Neues Verfahren könnte Siri schlauer machen
  2. Siri vs. Google Assistant Apple schnappt sich Googles KI-Chefentwickler
  3. Digitaler Assistent Apple will Siri verbessern

K-Byte: Byton fährt ein irres Tempo
K-Byte
Byton fährt ein irres Tempo

Das Startup Byton zeigt zur Eröffnung der Elektronikmesse CES Asia in Shanghai das Modell K-Byte. Die elektrische Limousine basiert auf der Plattform des SUV, der vor fünf Monaten auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde. Unter deutscher Führung nimmt der Elektroautohersteller in China mächtig Fahrt auf.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. KYMCO Elektroroller mit Tauschakku-Infrastruktur
  2. Elektromobilität Niu stellt zwei neue Elektromotorroller vor
  3. 22Motor Flow Elektroroller soll vor Schlaglöchern warnen

Elektroautos: Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts
Elektroautos
Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts

Wenn Betreiber von Ladestationen das Wort "eichrechtskonform" hören, stöhnen sie genervt auf. Doch demnächst soll es mehr Lösungen geben, die die Elektromobilität mit dem strengen deutschen Eichrecht in Einklang bringen. Davon profitieren Anbieter und Fahrer gleichermaßen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. WE Solutions Günstige Elektroautos aus dem 3D-Drucker
  2. Ladesäulen Chademo drängt auf 400-kW-Ladeprotokoll für E-Autos
  3. Elektromobiltät UPS kauft 1.000 Elektrolieferwagen von Workhorse

    •  /