Google: GPS-Spiel Ingress jetzt auch auf iOS
Der ganze Globus ist der Spielplatz von Ingress: Spieler hacken wahlweise aufseiten der Enlightend oder des Widerstandes die Portale, die das Augmented-Realty-Game in der echten Welt an Denkmälern, sonstigen Sehenswürdigkeiten oder schlicht mitten in der Pampa anzeigt. Bislang war das Programm der Google-Tochter Niantic Labs nur für Mobilgeräte mit Android verfügbar, jetzt gibt es auch eine Umsetzung für iOS.

Golem.de konnte das Programm auf einem iPhone 5S schon ein paar Tage lang ausprobieren. Sehr viel zu entdecken gibt es dabei allerdings nicht: Niantic hat die Software direkt umgesetzt, so dass Kenner von Ingress ohne jede Umstellung oder Einarbeitung auch auf iOS loslegen können. Die GPS-Erkennung funktioniert tadellos, auffällige Warte- oder Ladezeiten haben wir nicht bemerkt.
In Ingress gehören Spieler der Fraktion der Erleuchteten (Enlightened, grün) oder des Widerstands (Resistance, blau) an. Eine im Grunde nebensächliche Rahmenhandlung dreht sich um eine neuartige Energie, um die sich beide Parteien streiten. Überall auf der Welt gibt es Portale, die sie deshalb unter ihre Kontrolle bringen müssen. Für den Spieler bedeutet das, viel unterwegs zu sein: In Großstädten sind es typischerweise um die 500 Meter bis zwei Kilometer Spaziergang bis zum nächsten Portal.
Ingress ist als kostenloser Download von rund 44 MByte für iPhone und iPad(öffnet im neuen Fenster) erhältlich. Weitere Kosten fallen nicht an. Google finanziert das Spiel zum Teil über Kooperationen: So wurden 2013 in Deutschland rund 1.000 Filialen von Vodafone zu Portalen, die die Spieler aufsuchen mussten.
- Anzeige Hier geht es zum Meta Quest 3 mit Asgarth's Wrath 2 bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.