Google Glass: Websurfen mit Kopfschütteln

Ein Update für die Computerbrille Google Glass ermöglicht es, Webseiten aufzurufen. Navigiert wird mit dem Touchpad auf dem Brillenbügel und Kopfbewegungen. Außerdem liest die Brille, die es nach wie vor nur für Entwickler gibt, eingehende SMS nun vor und lässt sich die Antwort diktieren.

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Websurfen mit Google Glass
Websurfen mit Google Glass (Bild: Google)

Die Datenbrille Google Glass enthält einen Webbrowser, der mit dem aktuellen Update nun freigeschaltet wird. Mangels Pupillenerkennung musste sich Google ein anderes Navigationsverfahren einfallen lassen, mit dem der Anwender durch Webseiten scrollen und Links auswählen kann.

  • Webbrowser in Google Glass mit Link-Zielvorrichtung in der Mitte (Bild: Google)
Webbrowser in Google Glass mit Link-Zielvorrichtung in der Mitte (Bild: Google)

Das Touchpad am Brillenbügel ermöglicht mit Gesten das Scrollen und Zoomen. Damit auch ein Link ausgewählt werden kann, wird der Lage- und Beschleunigungssensor in der Brille genutzt. Mit Kopfbewegungen und einer Art Fadenkreuz in der Bildmitte wird dabei auf Links gezielt.

Auch im Bereich Sprachsteuerung hat Google nach eigenen Angaben einige Verbesserungen vorgenommen. Eingehende SMS kann sich der Brillenträger mit einem Sprachkommando vorlesen lassen. Auch die Beantwortung ist mit einer Spracherkennung möglich. Darüber hinaus können Telefonanrufe per Sprachkommando abgenommen werden.

  • Google Glass (Bilder: Google)
  • So soll die Welt mit Google Glass aussehen.
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  • Google Glass: robust, aber nicht unzerstörbar
  • Google Glass
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  • Beispiele aus dem Mirror API Playground
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  • Myglass-App für Android-Smartphones
  • Myglass-App für Android-Smartphones
  • Google Glass
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Google Glass (Bilder: Google)

Das Update wird an Besitzer der Google-Glass-Entwicklerversion automatisch ausgeliefert. Mitte April 2013 hatte Google damit begonnen, erste Versionen seiner Datenbrille an Entwickler auszuliefern. Rund 2.000 Exemplare der sogenannten Explorer-Edition soll Google verschickt haben. Die Endkundenvariante soll laut Google-Aufsichtsratschef Eric Schmidt erst 2014 auf den Markt kommen.

Fast 14 Millionen Deutsche können sich laut einer repräsentativen Studie vom Mai 2013 vorstellen, künftig eine Datenbrille wie Google Glass zu nutzen. Skeptisch sind dagegen 35 Prozent, die eher keine Datenbrille tragen würden, ein weiteres Drittel der Befragten (37 Prozent) lehnt solche Geräte ab.

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