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Google: Fuchsia bekommt Android-Runtime

Einige Beiträge im öffentlichen Code-Repository von Google zeigen, dass das weiter ominöse Betriebssystem Fuchsia künftig eventuell Android-Apps ausführen soll. Das könnte einen Übergang von Android zu Fuchsia klar erleichtern.

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Die Blumengattung der Fuchsien dient offenbar als Namensgeber für das Betriebssystem von Google.
Die Blumengattung der Fuchsien dient offenbar als Namensgeber für das Betriebssystem von Google. (Bild: ashleigh290/CC-BY 2.0)

Seit rund zweieinhalb Jahren arbeitet Google öffentlich an dem neuen Betriebssystem Fuchsia, bisher sind bis auf die Code-Beiträge samt Dokumentation allerdings keine offiziellen Details zu den Plänen mit Fuchsia bekannt. Ein aktueller Code-Beitrag, den das Blog 9to5Google entdeckt hat, legt allerdings nahe, dass Fuchsia zumindest in Teilen ein Ersatz für Android werden könnte. Denn Fuchsia bekommt offenbar eine Android-Laufzeitumgebung.

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In der hinzugefügten Readme-Datei heißt es: "Diese Targets werden verwendet, um ART für Fuchsia zu bauen. Sie unterscheiden sich von herkömmlichen Android-Geräten, da sie nicht auf bestimmte Hardware abzielen. Sie erzeugen ein Fuchsia-Paket (.far-Datei)". Mit ART wird hier die derzeit üblicherweise genutzte Android-Laufzeitumgebung bezeichnet. Die Unterscheidung zu den anderen Targets ist notwendig, da der Code analog zu den Android-Geräten von Google eingepflegt worden ist, aber eben kein Hardwareziel zum Bauen des Codes ist.

Wie diese Umsetzung von Android auf Fuchsia konkret aussehen soll, ist derzeit nicht bekannt, allerdings hat das Team bereits vor einigen Wochen mit einem sehr großen Beitrag ein Fuchsia-SDK zu den Android-Quellen hinzugefügt. Es könnte sein, dass damit etwa ein Fuchsia-Gerät als Teil des Android-Emuluators umgesetzt werden soll. Android-Entwickler könnten so einen leichten Zugriff auf Fuchsia erhalten.

Mit der nun offenbar ebenfalls verfügbaren Laufzeitumgebung ließen sich außerdem bestehende Android-Anwendungen wohl vergleichsweise leicht auf Fuchsia portieren. Zusätzlich zu ART selbst werden aber nur die minimal notwendigen Pakete in dem Beitrag eingepflegt. Dazu gehören das OpenJDK als Java-Umgebung, einige Kryptobibliotheken sowie der minimale HTTP-Client Okhttp. Dass diese Interoperabilität irgendwann so weit vorangetrieben wird wie derzeit die Android-Umgebung auf Chrome OS, ist zurzeit aber nicht abzusehen.



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x-beliebig 20. Mär 2019

tja, das erstaunt mich immer wieder, wie sich selbst als ITler bezeichnende Leute immer...


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