Abo
  • Services:

Google Fotos ausprobiert: Gute Suche, abgespeckte Bildbearbeitung

Googles neue Fotos-App ist von Google+ getrennt. Sie bringt neue Optionen wie die Suche nach Motiven und den unbeschränkten Upload großer Bilder. Wir haben aber auch einiges auszusetzen.

Artikel von veröffentlicht am
Google hat auf der I/O seine neue Fotos-App veröffentlicht.
Google hat auf der I/O seine neue Fotos-App veröffentlicht. (Bild: Golem.de)

Wie im Vorfeld bereits spekuliert wurde, hat Google auf der diesjährigen Entwicklerkonferenz Google I/O seine überarbeitete Fotos-App vorgestellt. Es gibt eine neue App für Android und iOS, zudem ist der jetzt von Google+ getrennte Dienst auch über ein Web-Interface erreichbar. Die neue App hat neben einigen neuen, guten Funktionen auch ein paar Nachteile, wie Golem.de im ersten Test festgestellt hat.

  • Google hat eine neue, überarbeitete Fotos-App vorgestellt. Die Fotosammlung kann jetzt übersichtlicher dargestellt werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Wie bei der vorigen Version der App gibt es wieder eine Seitenleiste mit Einstellungsmöglichkeiten. (Screenshot: Golem.de)
  • Neu ist der Assistent: Hier werden dem Nutzer Hinweise als Karten angezeigt, vergleichbar mit denen von Google Now. (Screenshot: Golem.de)
  • Neu ist auch die Übersicht der Sammlungen, also etwa Collagen oder Geschichten, die die Fotos-App beispielsweise von Reisen erstellt. (Screenshot: Golem.de)
  • Die neue Suchfunktion arbeitet mit einer recht zuverlässigen automatischen Erkennung. (Screenshot: Golem.de)
  • Allerdings liegt die App mit ihrer Motiveinschätzung nicht immer richtig: So findet sich in der Essen-Rubrik auch ein Foto eines Fahrrades mit Pflanze und eines verbundenen Fingers. (Screenshot: Golem.de)
  • Jedoch ist es durch Markieren...
  • ...und Neubeschriften möglich, die Kategorisierung zu ändern. (Screenshot: Golem.de)
  • Dann befindet sich das Fahrrad auch in der korrekten Rubrik. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Bildbearbeitungsoptionen hat Google stark vereinfacht. (Screenshot: Golem.de)
  • Zwar erhalten wir mit der automatischen Verbesserung auf Anhieb sehr gute Ergebnisse. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch Filter gibt es wieder. Insgesamt sind die Möglichkeiten aber sehr viel weniger detailliert als bei der Vorgänger-App. (Screenshot: Golem.de)
  • Markieren wir mehrere Fotos und drücken anschließend auf den Plus-Knopf oben rechts, können wir leicht neue Geschichten oder Collagen erstellen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Erstellung ist damit deutlich einfacher als bisher. (Screenshot: Golem.de)
Google hat eine neue, überarbeitete Fotos-App vorgestellt. Die Fotosammlung kann jetzt übersichtlicher dargestellt werden. (Screenshot: Golem.de)
Inhalt:
  1. Google Fotos ausprobiert: Gute Suche, abgespeckte Bildbearbeitung
  2. Foto-Übersicht ähnelt der von iOS
  3. Bildbearbeitung stark vereinfacht

Nach der Installation synchronisiert die neue Fotos-App erst einmal den vorhandenen Fotobestand. Wer seine Bilder nicht synchronisieren lassen möchte, kann dies natürlich auch ablehnen. Wir haben bereits beim Vorgänger eingestellt, dass nur Kamerabilder hochgeladen und angezeigt werden sollen; diese Einstellung hat die neue App übernommen. Wer möchte, dass etwa auch Fotos aus dem Whatsapp-Ordner in der Cloud gesichert und in der App angezeigt werden, kann dies einfach über die Seitenleiste einstellen, die ähnlich aussieht wie bei der vorigen Fotos-App.

Neu ist die Möglichkeit, unbegrenzt Bilder bis zu einer Größe von 16 Megapixeln und Videos in Full-HD-Auflösung in Googles Cloud hochzuladen, ohne dass sie verkleinert werden, wie es vorher der Fall war. So können insbesondere große Smartphone-Bildsammlungen jetzt in unveränderter Qualität gespeichert werden. Als bei uns die Synchronisation startete, wunderten wir uns über die Anzahl der zu synchronisierenden Bilder: Googles neue Fotos-App hat uns direkt nach dem Start über 3.000 zu synchronisierende Fotos angezeigt - obwohl wir nur knapp 900 auf dem Smartphone haben. Grund dafür ist, dass die bisher bei Google gespeicherten Bilder in die Rechnung miteinbezogen werden.

Erste Synchronisierung dauert lang

Der erstmalige Synchronisierungsprozess hat bei uns lange gedauert: Erst im Laufe der Nacht hat die App ihre Aufgabe beendet. Ist erst einmal alles synchronisiert, funktioniert der Abgleich etwa zwischen dem Android-Smartphone und dem Web-Interface sehr schnell: Bearbeiten wir ein Foto im Browser, erscheint die neue Version umgehend auf unserem Smartphone.

Foto-Übersicht ähnelt der von iOS 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. 4,25€

Anonymer Nutzer 31. Mai 2015

Nein,die erwähnten Funktionen stehen erst nachdem die Bilder verclouduliert wurden zur...

Anonymer Nutzer 30. Mai 2015

Und trotzdem habt ihr es versäumt auf die mögliche Integration von Snapseed hinzuweisen...

HibikiTaisuna 29. Mai 2015

Genau das wollte ich gerade auch anmerken. Google Snapseed ist ein deutlich mächtigeres...


Folgen Sie uns
       


The Crew 2 - Fazit

The Crew 2 bietet zum Teil wahnwitzige Neuerungen, stolpert im Test aber trotzdem über alte Fehler.

The Crew 2 - Fazit Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  2. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
  3. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /