Foto-Übersicht ähnelt der von iOS
Von der Aufmachung her ist die neue Fotos-App in drei Hauptbildschirme geteilt: den Assistenten, die Foto-Übersicht und die Sammlungen. Der Assistent gibt Hinweise in Form von Karten, die wie bei Google Now weggewischt werden können. Dies betrifft Einstellungsmöglichkeiten, den aktuellen Upload-Status, aber auch Vorschläge zu neuen Geschichten, wenn der Nutzer etwa Fotos während einer Reise macht.
Die Foto-Übersicht ähnelt jetzt etwas dem Layout der Galerie von iOS: Per Zwei-Finger-Geste können Nutzer in die Sammlung hinein- und herauszoomen, entsprechend ändert sich die Sortierung von Tagen zu Monaten und Jahren. So ist es einfach, auch bei großen Sammlungen den Überblick zu behalten. Geschichten und Filme lassen sich jetzt einfach und übersichtlich selbst anlegen. Dazu muss der Nutzer nur die beispielsweise in der Geschichte gewünschten Fotos markieren und eine neue Geschichte erstellen.
Gute Suche mit automatischer Erkennung
Google legt bei der neuen Version Wert auf das einfache Verwalten und Auffinden von Fotos. Dazu steht eine Suchfunktion zur Verfügung, die Bildinhalte automatisch erkennt und findet. Einige Suchbegriffe stellt die Anwendung automatisch zur Verfügung, in unserem Fall beispielsweise Hunde, Berge oder Essen sowie verschiedene geografische Orte. Der Nutzer kann aber auch nach eigenen Begriffen suchen: Geben wir etwa Strand ein, bekommen wir tatsächlich Bilder von Stränden zu sehen, die wir vor Monaten in Florida aufgenommen haben.
Die Suche funktioniert erstaunlich gut, ganz zuverlässig ist sie aber noch nicht: So wird uns in der Rubrik Essen auch der verbundene Finger eines Freundes angezeigt oder ein Fahrrad mit einer Pflanze auf dem Gepäckträger. Andere Rubriken finden teilweise viel zu wenige Fotos - offenbar ist die Funktion noch ausbaufähig. Ist ein Foto falsch einsortiert, können wir die Rubrik manuell ändern - wenngleich dies nicht besonders intuitiv ist: Das betreffende Foto muss markiert werden, anschließend müssen wir auf die Zahl am oberen Rand des Displays klicken. Jetzt können wir die Rubrik ändern und einfach eine neue eingeben. Dies funktioniert auch mit Orten.
Das Retagging funktioniert aber nur, wenn das Foto direkt aus einer Suchrubrik angewählt wird. Aus der normalen Fotoübersicht heraus können wir keine Tags vergeben. Diese manuelle Option vermissen nicht nur wir, auch zahlreiche Nutzer erwähnen diesen Punkt im Play Store als Nachteil.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed
| Google Fotos ausprobiert: Gute Suche, abgespeckte Bildbearbeitung | Bildbearbeitung stark vereinfacht |










Nein,die erwähnten Funktionen stehen erst nachdem die Bilder verclouduliert wurden zur...
Und trotzdem habt ihr es versäumt auf die mögliche Integration von Snapseed hinzuweisen...
Genau das wollte ich gerade auch anmerken. Google Snapseed ist ein deutlich mächtigeres...