Google Fit: Google stellt eigene Fitness-Plattform vor

Google hat eine offene Fitness-Plattform namens Google Fit vorgestellt. Der Konzern will Daten aus verschiedenen Quellen an einem Ort sammeln, um ein umfassenderes Bild zu erhalten.

Artikel veröffentlicht am , Thorsten Schröder
Google steigt ins Fitness-Geschäft ein.
Google steigt ins Fitness-Geschäft ein. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Google will zum Fitness-Experten werden. Der Internetkonzern stellte am Mittwoch mit Google Fit offiziell eine eigene Plattform vor, auf der Nutzer in Zukunft ihre Gesundheitsdaten zentral sammeln können sollen. Erste Details waren schon vor wenigen Wochen bekanntgeworden.

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Google Fit soll als offene Plattform funktionieren und Entwicklern die Möglichkeit geben, Daten wie Schrittzahl, Schlafverhalten und Herzfrequenz zu erfassen und auszuwerten. Das soll die Entwicklung von eigenen Apps auch für Hersteller von Fitness-Wearables überflüssig machen.

Mit Google Fit will der Konzern ein zentrales Problem der Branche lösen. Zwar gibt es eine Vielzahl an Anbietern von Fitness-Trackern. Bislang fehlt es aber an einer offenen Plattform, auf der die gesammelten Daten verschiedener Wearables zusammenfließen. Google Fit soll die Möglichkeit bieten, Daten aus unterschiedlichen Quellen zusammenzutragen, um diese besser analysieren zu können und ein umfassenderes Bild zu erhalten. Nutzer können nach Google-Angaben auswählen, mit wem sie die Daten teilen wollen und Informationen jederzeit löschen.

Developer Kit soll in wenigen Wochen verfügbar sein

Bislang gibt es Google Fit nur als Vorschau. In wenigen Wochen soll Entwicklern laut Google ein Developer Kit zur Verfügung stehen. Zum Start arbeitet der Internetkonzern mit Anbietern wie Nike, HTC, Motorola und Withings zusammen. Nike kündigte bereits an, die Information aus dem eigenen Fitness-Tracker NikeFuel anderen Entwicklern zur Verfügung zu stellen.

Erst vor wenigen Tagen hatte auch Apple einen Vorstoß in Sachen Fitness gewagt. Mit dem Healthkit im für Herbst erwarteten mobilen Betriebssystem iOS 8 will der Konzern die Erfassung von Daten direkt in sein Ökosystem integrieren und weniger auf Drittanbieter angewiesen sein. Die Daten sollen auf Wunsch auch an einen Arzt weitergeleitet werden können, wenn zum Beispiel wichtige Parameter überschritten werden, die ärztliche Hilfe erfordern.

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nicoledos 26. Jun 2014

Trainingskontrolle ging auch früher, da gab es irgendwelche Sensoren, welche die Daten...

nicoledos 26. Jun 2014

Eine offene Plattform ist bei den verschiedenen Anbietern unerwünscht. Deren...


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