Google Fiber: Kostenlose Gigabit-Anschlüsse für Sozialwohnungen
Mit seinem Glasfaserprojekt Google Fiber will der IT-Konzern Alphabet Sozialwohnungen mit kostenlosen Gigabit-Anschlüssen ausstatten. Wie es in einem Blogbeitrag (öffnet im neuen Fenster) heißt, wurden für das Programm bislang 100 Townhouses in Kansas City an schnelles Internet angeschlossen. Die Bewohner hätten nun die Möglichkeit, die Verträge zu unterzeichnen. Langfristig will die US-Regierung mit dem Programm ConnectHome(öffnet im neuen Fenster) landesweit rund 275.000 kostenlose oder reduzierte Internetzugänge für einkommensschwache Haushalte schaffen.
Das im vergangenen Juli angekündigte Programm sieht solche Angebote in 28 US-Städten vor. Während Google die Glasfaseranschlüsse kostenlos anbietet, verlangen andere Provider reduzierte Preise wie rund zehn US-Dollar im Monat. Vor allem Familien mit schulpflichtigen Kindern sollen davon profitieren. Bei Google Fiber kostet der Gigabit-Zugang normalerweise 70 Dollar im Monat. Für das Angebot in Kansas City müssen auch keine Anschlussgebühren oder Geräte bezahlt werden. Seit vergangenem Juli bot Google bereits einen gedrosselten kostenlosen Zugang mit fünf MBit/s im Download und einem MBit/s im Upload an.
In Kansas City will Google das Angebot auf 1.300 Haushalte ausdehnen. Langfristig soll das Programm für alle Sozialwohnungen in allen Städten gelten, die Google Fiber erhalten. Derzeit betrifft das nur die Städte Austin und Provo, wobei Google die Ausdehnung auf sechs weitere Städte plant(öffnet im neuen Fenster) : Salt Lake City, San Antonio, Nashville, Atlanta, Charlotte und Raleigh Durham. Google arbeitet nach eigenen Angaben zudem mit lokalen Gruppen zusammen, um einkommensschwachen Familien generalüberholte Tablets, Laptops und Smartphones günstiger anbieten zu können.
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