Google: Fast 60 Prozent der Android-Geräte laufen mit Jelly Bean
Google hat neue Zahlen zur Verbreitung der unterschiedlichen Android-Versionen vorgelegt. Klar dominierend ist Jelly Bean, wovon es allerdings drei unterschiedliche Versionen gibt. Insgesamt kommen sie auf einen Anteil von 59,1 Prozent. Im Vormonat lag ihr Anteil bei 54,5 Prozent.
| Plattform | API-Level | Anteil |
|---|---|---|
| Android 4.1.x Jelly Bean | 16 | 35,9 Prozent |
| Android 2.3.3 - 2.3.7 Gingerbread | 10 | 21,2 Prozent |
| Android 4.0.3 - 4.0.4 Ice Cream Sandwich | 15 | 16,9 Prozent |
| Android 4.2.x Jelly Bean | 17 | 15,4 Prozent |
| Android 4.3 Jelly Bean | 18 | 7,8 Prozent |
| Android 4.4 Kitkat | 19 | 1,4 Prozent |
| Android 2.2 Froyo | 8 | 1,3 Prozent |
| Android 3.2 Honeycomb | 13 | 0,1 Prozent |
Die größte Verbreitung hat derzeit weiterhin Android 4.1, also die erste Jelly-Bean-Version. Allerdings ging der Anteil leicht zurück, und zwar von 37,4 auf 35,9 Prozent. Im Gegensatz gab es Zuwachs bei den beiden neueren Jelly-Bean-Versionen. Android 4.2 kommt nun auf 15,4 Prozent der Geräte zum Einsatz. Im Vormonat lag der Anteil noch bei 12,9 Prozent. Android 4.3 legte von 4,2 auf 7,8 Prozent zu.
Weiterhin einen hohen Anteil haben Geräte mit der schon sehr veralteten Android-Version 2.3 alias Gingerbread. Auch wenn ihr Anteil zurückging, liegt er weiterhin bei 21,2 Prozent. Damit liegt Gingerbread nach Android 4.1 auf dem zweiten Platz noch vor Android 4.0. Auch bei Android 4.0 gab es einen Rückgang, und zwar von 18,6 auf 16,9 Prozent.
Aktuelle Android-Version nur auf wenigen Geräten
Einen leichten Zuwachs gab es für das aktuelle Android 4.4 alias Kitkat; sein Anteil liegt nun bei 1,4 Prozent. Im Vormonat war Kitkat erstmals mit einem Anteil von 1,1 Prozent aufgeführt. Den letzten Platz nimmt weiterhin Android 3.3 alias Honeycomb mit einem Anteil von abermals 0,1 Prozent ein.
Googles aktuelle Erhebung(öffnet im neuen Fenster) berücksichtigt diejenigen Geräte, mit denen zwischen dem 1. Januar 2014 und dem 8. Januar 2014 aktiv auf den Play Store zugegriffen wurde. Google will Entwicklern damit zeigen, für welche Plattformen sie entwickeln sollten. Außerdem zeigt es den Grad der Fragmentierung der Android-Plattform. Der API-Level weist darauf hin, ab welcher Stufe eine Anwendung nicht mehr mit älteren Geräten kompatibel ist – mit künftigen Geräten soll sie es hingegen sein.
Zählweise hat sich verändert
Google berücksichtigt bei der Erhebung der Verbreitung von Android-Versionen seit einiger Zeit nur noch Geräte, auf denen mindestens Android 2.2 alias Froyo läuft, denn die Zahlen werden über die aktuelle Play-Store-App gesammelt, die Android 2.2 voraussetzt und auf älteren Versionen nicht läuft.
Als weitere Änderung gibt es eine andere Zähldauer. Bis August 2013 wurde immer ein Zeitraum von zwei Wochen berücksichtigt, nun wird nur noch eine Woche gezählt. Bereits im April 2013 war die Zählweise zur Verbreitung der Android-Versionen geändert worden .



