Abo
  • Services:
Anzeige
NPM ist anfälig für einen Wurm.
NPM ist anfälig für einen Wurm. (Bild: NPM)

Google-Entwickler: NPM-Malware könnte sich als Wurm verbreiten

NPM ist anfälig für einen Wurm.
NPM ist anfälig für einen Wurm. (Bild: NPM)

Wegen einiger Design-Prinzipien der Node-Paktverwaltung NPM könne sich ein schadhaftes Modul wie ein Wurm im gesamten System verbreiten, warnt ein Google-Entwickler. Gegen die Sicherheitslücke hilft vorerst nur Handarbeit.

Der vom Google-Entwickler Sam Saccone als "NPM Hydra Worm" beschriebene Angriff auf die Paketverwaltung für Node.js nutzt einige Schwäche im Design von NPM. Dadurch könnte sich ein schadhaftes Paket als Wurm in dem NPM-Archiv verbreiten. An wirksamen Gegenmaßnahmen arbeitet das Unternehmen NPM noch, bis diese umgesetzt sind, helfen nur Workarounds und manuelles Eingreifen.

Anzeige

Ein Wurm im Paket-Skript

Saccone kombiniert für seinen bereits Anfang Januar an NPM gemeldeten, theoretischen Angriff prinzipielle Arbeitsweisen der Paketverwaltung. So sind Pakete und ihre Abhängigkeiten nicht standardmäßig auf klar definierte Versionsnummern festgelegt, sondern akzeptieren auch größere Versionsbereiche, sofern dies nicht mit Shrinkwrap unterbunden wird.

Darüber hinaus bleiben Nutzer von NPM dauerhaft in dem Dienst angemeldet und müssen sich durch Eingabe eines Kommandos explizit abmelden. Gelingt es, ein schadhaftes Paket als Teil einer Update-Version zu verteilen, könnten sehr viele weitere Pakete dieses einspielen. Während einer Installation können die Pakete zudem eigene Skripte ausführen.

Ein solches Skript mit Schadcode könnte sich wiederum leicht weiterverteilen. Dazu reicht es aus, dass ein Paketbetreuer noch angemeldet ist und das Paket mit Schadcode als Abhängigkeit installiert. Die Malware könnte dann als Teil eines weiteren Pakets im NPM-Archiv publiziert werden, schließlich ist der Nutzer noch angemeldet. Da NPM ein zentrales Verzeichnis als Paketarchiv pflegt, ließe sich der Schadcode so sehr schnell verbreiten, vermutet Saccone.

NPM will Angriffsvektor schwächen

Als Gegenmaßnahme empfiehlt NPM hauptsächlich das Ausführen der Skripte entweder global oder auch nur zum Installationszeitpunkt abzuschalten. Außerdem erklärt NPM, dass es einen derartigen Wurm vermutlich durch eine wesentlich erhöhte Publikationshäufigkeit von Paketen entdecken könnte und dann eine weitere Verbreitung verhindern würde.

Das Unternehmen arbeite zurzeit daran, eine Zwei-Faktor-Authentifizierung für die Veröffentlichung von Paketen einzuführen. Die Schadsoftware könnte sich dann nicht mehr einfach selbst weiterverteilen. Letztlich könne NPM aber nicht sämtlichen Code scannen und hält es daher für möglich, dass in einer großangelegten Aktion Schadcode als Paket verteilt werden könnte. Der Dienst sei damit abhängig davon, dass die Community für sichere Pakete sorge.


eye home zur Startseite
teleborian 31. Mär 2016

Lässt sich das auf Distributionen und Ihre Paketdienste wie apt übertragen? oder was ist...

teleborian 31. Mär 2016

Wenn die so reden klingt das nach einem nicht behebbaren Designproblem. NPM müsste...

videospieler 30. Mär 2016

Ah, ok. Danke :)



Anzeige

Stellenmarkt
  1. p.a. GmbH, Poing
  2. über JobLeads GmbH, München
  3. BEGO Medical GmbH Technologiepark Universität, Bremen
  4. Bundeskriminalamt, Meckenheim


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 69,99€ (Release 31.03.)
  3. (-15%) 25,49€

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing


  1. Neuer Mobilfunk

    Telekom-Chef nennt 5G-Ausbau "sehr teuer"

  2. Luftfahrt

    Nasa testet Überschallpassagierflugzeug im Windkanal

  3. Lenovo

    Moto Mod macht Moto Z zum Spiele-Handheld

  4. Alternatives Betriebssystem

    Jolla will Sailfish OS auf Sony-Smartphones bringen

  5. Gamesbranche

    PC-Plattform ist bei Spielentwicklern am beliebtesten

  6. Digitale Assistenten

    Google und Amazon kämpfen um Vorherrschaft

  7. Xperia Touch im Hands on

    Projektor macht jeden Tisch Android-tauglich

  8. RetroPie

    Distribution hat keine Rechte mehr am eigenen Namen

  9. Nokia 3310 im Hands on

    Der Nokia-Knochen mit Hipsterpotenzial

  10. Auto

    Macchina M2 bietet Zugriff auf Fahrzeugelektronik



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Intel C2000: Weiter Unklarheit zur Häufung von NAS-Ausfällen
Intel C2000
Weiter Unklarheit zur Häufung von NAS-Ausfällen
  1. Super Bowl Lady Gaga singt unter einer Flagge aus Drohnen
  2. Lake Crest Intels Terminator-Chip mit Terabyte-Bandbreite
  3. Compute Card Intel plant Rechnermodul mit USB Type C

XPS 13 (9360) im Test: Wieder ein tolles Ultrabook von Dell
XPS 13 (9360) im Test
Wieder ein tolles Ultrabook von Dell
  1. Die Woche im Video Die Selbstzerstörungssequenz ist aktiviert
  2. XPS 13 Convertible im Hands on Dells 2-in-1 ist kompakter und kaum langsamer

Mechanische Tastatur Poker 3 im Test: "Kauf dir endlich Dämpfungsringe!"
Mechanische Tastatur Poker 3 im Test
"Kauf dir endlich Dämpfungsringe!"
  1. Patentantrag Apple denkt über Tastatur mit Siri-, Emoji- und Teilen-Taste nach
  2. MX Board Silent im Praxistest Der viel zu teure Feldversuch von Cherry
  3. Kanex Faltbare Bluetooth-Tastatur für mehrere Geräte gleichzeitig

  1. Re: XL seats vs geiz-ist-geil

    as (Golem.de) | 16:53

  2. typo

    Brummbär | 16:50

  3. Re: Leider falsche OS

    Unix_Linux | 16:47

  4. Re: Warum bedeutet klein auch meist wenig Leistung?

    Unix_Linux | 16:46

  5. Re: "Selber Schuld"

    JohnStones | 16:45


  1. 16:32

  2. 16:12

  3. 15:33

  4. 14:31

  5. 14:21

  6. 14:16

  7. 13:30

  8. 12:49


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel