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Google: Edel-Chromebooks bleiben wohl mittelmäßig

Unter dem Namen Chromebook X will Google besser ausgestattete ChromeOS -Laptops vermarkten.
/ Sebastian Grüner
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Chromebooks soll einen neue Kategorie bekommen. (Bild: Acer)
Chromebooks soll einen neue Kategorie bekommen. Bild: Acer

Mit einem neuen Markenprogramm unter dem Namen Chromebook X plant Google offenbar ein neues Branding für etwas besser ausgestattete Chromebooks. Das berichtet das Blog 9to5Google(öffnet im neuen Fenster) unter anderem unter Berufung auf einige Quellcode-Kommentare mit Referenzen auf das Programm. Wirklich hochwertige und leistungsstarke Laptops wie Google sie selbst vor Jahren noch mit dem Pixelbook anbot, sind dabei wohl aber nicht zu erwarten. Vielmehr dürften die X-Geräte wohl auch künftig etwa 500 US-Dollar kosten, vermutet 9to5Google.

Bisher gelten viele Chromebooks als extrem günstige Laptop-Kategorie, die deshalb vor allem bei Schülern und Studenten beliebt sind und von zahlreichen OEMs hergestellt werden. Dabei ist jedoch der Funktionsumfang von ChromeOS selbst über die vergangenen Jahre immer weiter gewachsen.

So können die Geräte inzwischen Android-Apps nutzen, Linux-Systeme zur Entwicklung virtualisieren und selbst die Videospielplattform Steam ist für Chromebooks verfügbar. Praktisch nutzbar ist dies jedoch nur mit den besser ausgestatteten. Dafür nutzte Google bisher die Marketing-Kategorie Plus und Premium, die außerhalb des Shops jedoch nicht in dem Produkt selbst wiederverwendet wurden.

Wie es in dem Bericht heißt, soll sich das nun aber ändern. So soll ein X-Logo künftig auf dem Laptop-Chassis zu sehen sein, auch im Bootscreen soll sich die Marke wiederfinden. Darüber hinaus wird Google die Marke Chromebook X wohl mit Mindestanforderungen für die Hardware verknüpfen, was RAM, Festspeicher oder auch CPU betreffen dürfte, ebenso wie eine gute Webcam und möglicherweise besser aufgelöste Displays für schönere Videokonferenzen.

Darüber hinaus plant Google offenbar auch exklusive Funktionen, die nur für die X-Geräte zur Verfügung stehen. Dazu sollen Live-Untertitel in den Videokonferenzen gehören oder Videoeffekte, die direkt an der Kamerafunktion andocken oder eine gute Isolation der Stimme. Hinzu kommen könnten außerdem Desktophintergrundbilder, die sich automatisch an die jeweilige Tageszeit anpassen.


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