Abo
  • Services:

Google: Daydream View wird kühler, schärfer, teurer

Googles neues Daydream View unterscheidet sich optisch kaum von seinem Vorgänger, technisch aber schon: Ein Kopfband soll es bequemer, ein Radiator kühler und überarbeitete Linsen sollen es schärfer machen. Das treibt den Preis nach oben.

Artikel veröffentlicht am ,
Daydream View
Daydream View (Bild: Google)

Google hat sein zweites Daydream View vorgestellt, eine Halterung für Smartphones. Zusammen bilden beide Komponenten ein Virtual-Reality-Headset. Verglichen mit dem Vorgänger von November 2016 gibt es Neuerungen, die ein verbessertes Erlebnis garantieren sollen. Äußerlich unterscheiden sich altes und überarbeitetes Daydream View wenig, da Google den Formfaktor beibehält und das neue Modell wieder mit Stoff überzieht.

Stellenmarkt
  1. Lufthansa Industry Solutions TS GmbH, Oldenburg
  2. infoteam Software AG, Bubenreuth,Dortmund

Am auffälligsten ist das optionale, über den Kopf verlaufende zusätzliche Halteband. Das dürfte den Tragekomfort spürbar erhöhen, denn das originale Daydream View verrutscht gelegentlich, sofern das Band nicht sehr straff angezogen wird. Durch den besseren Sitz soll zudem weniger Streulicht in das VR-Headset fallen, was ein Problem des Vorgängers ist.

Zugunsten der Bildqualität hat Google dem Daydream View neue Linsen verpasst, die für eine schärfere Darstellung und ein breiteres Sichtfeld (Field of View) sorgen sollen. Mit 261 statt 220 Gramm wiegt der neue VR-Betrachter etwas mehr, was vermutlich auf die integrierte Kühlung zurückzuführen ist. Offenbar verbaut Google einen Radiator, aber keinen Lüfter.

Konstante Leistung durch niedrigere Temperatur

Hintergrund ist, dass ein eingeschobenes Smartphone unter VR-Dauerlast sehr warm oder sogar heiß wird. Das schränkt einerseits den Tragekomfort ein, andererseits besteht die Gefahr, dass das System-on-a-Chip seine Taktraten zu stark drosselt. In diesem Fall könnten eventuell die notwendigen 60 Hz nicht mehr gehalten werden und die Darstellung könnte stottern.

Das Zubehör umfasst einen laut Google verbesserten 3DOF-Controller, der hinten am Kopfband zur Verwahrung eingesteckt werden kann. Google verkauft das neue Daydream View für 110 statt für 70 Euro, ausgeliefert wird es ab dem 19. Oktober 2017. Kompatible Smartphones sind unter anderem das Google Pixel (2), das Samsung Galaxy S8(+) und das Galaxy Note 8, das Asus Zenfone AR, das ZTE Axon 7, das Huawei Mate 9 Pro und das Motorola Moto Z(2).



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 8,59€
  2. 19,99€
  3. 5€

Dwalinn 05. Okt 2017

Unter Preis? Also so toll ist Daydream auch wieder nicht... beim Galaxy VR ist wenigstens...


Folgen Sie uns
       


HTC Vive Pro - Test

Das HTC Vive Pro ist ein beeindruckendes Headset und ein sehr gutes Gesamtkonzept. Allerdings zweifeln wir am Erfolg des Produktes in unserem Test - und zwar wegen des sehr hohen Kaufpreises und fehlenden Zubehörs.

HTC Vive Pro - Test Video aufrufen
Physik: Maserlicht aus Diamant
Physik
Maserlicht aus Diamant

Ein Stickstoff-Fehlstellen-basierter Maser liefert kontinuierliche und kohärente Mikrowellenstrahlung bei Raumtemperatur. Eine mögliche Anwendung ist die Kommunikation mit Satelliten.
Von Dirk Eidemüller

  1. Xiaoice und Zo Microsoft erforscht menschlicher wirkende Sprachchat-KIs
  2. Hyperschallgeschwindigkeit Projektil schießt sich durch den Boden
  3. Materialforschung Stanen - ein neues Wundermaterial?

Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

    •  /