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Google Daydream: Qualcomm verrät Details zu Standalone-Headsets

Das Head-mounted Display Accelerator Program (HAP) bekommt Zuwachs: Qualcomm arbeitet mit Bosch, Omni Vision und Ximmerse zusammen. Die drei Partner entwickeln Sensoren sowie Controller für drahtlose VR-Systeme für Googles Daydream.

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Älteres Referenz-HMD mit SD820
Älteres Referenz-HMD mit SD820 (Bild: Qualcomm)

Qualcomm hat auf dem Mobile World Congress in Schanghai über seine Referenzplattform für Standalone-Headsets gesprochen. Diese werden zusammen mit Google entwickelt, erste Head-mounted Displays von HTC und Lenovo sollen noch 2017 erscheinen. Sie sind drahtlos und kommen anders als bisherige Daydream-Lösungen ohne ein eingeschobenes Smartphone aus, da in ihnen Snapdragon-Technik und weitere Hardware steckt.

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Um die Plattform voranzutreiben, startete Qualcomm im März 2017 das Head-mounted Display Accelerator Program (HAP). Die dazugehörige Referenzplattform mit einem Snapdragon 835 wird von Goertek gefertigt und von einigen Partnern als Basis für eigene VR-Headsets verwendet. Auf dem MWC gab Qualcomm bekannt, mit Bosch, Omni Vision und Ximmerse zu kooperieren. Dank deren Technologie wird beispielsweise Googles Worldsense möglich, eine Art von Inside-Out-Tracking ohne externe Kameras.

Bosch liefert den BMX055, einen Sensor mit Beschleunigungsmesser, Gyroskop und Magnetometer. Er bildet die Basis für die inertiale Messeinheit und ist bei einem VR-Headset unerlässlich. Hinzu kommt ein OV9282 von Omni Vision, dabei handelt es sich um einen Bildsensor mit Global Shutter. Dieser eignet sich zur Erfassung der Umgebung per Kamera für das Positional Tracking.

Da Nutzer eines Head-mounted Displays auch mit der virtuellen Welt interagieren wollen, und Qualcomm offenbar keinen Leap-Motion-Controller verbaut, wird ein Modell von Ximmerse verwendet. Der Flip nutzt drei Achsen, so wie das bisherige Daydream-Modell. Der Controller wird also anders als das VR-Headset nicht im Raum getrackt, weshalb wir diese Lösung als Kompromiss ansehen. Für grundlegende Funktionen ist sie aber ausreichend.

Weitere drahtlose Head-mounted Displays entwickeln unter anderem noch Intel (Project Alloy für AR) und Oculus (Santa Cruz Protoyp für VR).



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