• IT-Karriere:
  • Services:

Google hat Probleme, Menschen anzusprechen

Es gebe "weniger rationale" Forderungen und "rationales Misstrauen", sagt der Hauptverantwortliche für die G Suite. Ein Beispiel für Ersteres sei die Forderung nach Landesgrenzen für Daten, zu letzterer Kategorie gehöre etwa die Überlegung, ob und unter welchen Umständen Unternehmen oder Privatpersonen ihre Daten überhaupt einem Dienstleister anvertrauen sollten. Das gelte wiederum nicht nur in Bezug auf Google, sondern auch für andere Größen im Bereich der Unternehmenssoftware wie etwa Salesforce.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Neuhausen
  2. Asseco Solutions AG, Karlsruhe, Erkrath, München, Hannover (Home-Office möglich)

Laut Raghavan bleibt Google auch hier nicht viel anderes übrig, als offen darüber zu informieren, welche Vorteile die Verwendung der Dienste von Google haben könnte. Für den promovierten Informatiker sind diese offensichtlich: "Ein durchschnittliches Unternehmen hat vielleicht eine Handvoll Sicherheitsexperten. Google hat dagegen Tausende, viele davon promoviert".

Die Daten, die bei der Nutzung der G Suite entstehen, werden von Google verschlüsselt gespeichert. Ebenso werden die Kundendaten von Google nicht zur Auswertung für Werbung herangezogen oder gar an externe Dritte weiterverkauft. Auch Werbung werde den Kunden der G Suite nicht angezeigt, versichert das Unternehmen.

Vom Nerd-Kunden zum Endanwender

Doch bei dieser einfachen Marketingaufgabe, derartige Informationen auch zu verbreiten und damit potenziell neue Kunden zu gewinnen, hat Google seine Schwierigkeiten. In der Vergangenheit habe Google vor allem die Funktionen seiner Produkte für sich sprechen lassen, sagt Raghavan. Zusätzlich veröffentlichte das Unternehmen Blogeinträge, die zum Beispiel an interessierte Forscher gerichtet waren und damit an ein rein akademisches Publikum. An so etwas wie zum Beispiel Werbespots im Fernsehen habe das Unternehmen lange nicht gedacht.

Für die Google Cloud Platform, deren Dienste und Schnittstellen sich ausschließlich an Entwickler anderer Anwendungen richten, reicht diese Vorgehensweise auch aus. Wolle sich Google aber für seine eigenen Anwendungen von diesem Publikum aus einigen Zehntausend Programmierern hin zu zehn oder gar Hunderten Millionen Endnutzern zuwenden, müsse das Unternehmen viel aufmerksamer agieren als bisher, erklärt Raghavan.

Eine Milliarde Menschen anzusprechen, bereite Google immer noch Probleme und sei "insbesondere in Deutschland weniger erfolgreich", räumt Raghavan ein. Das "Abheben von der Nerd-Community" und das Hinwenden zu den "normalen Menschen" geschehe sehr langsam. "Das schadet nicht nur uns, sondern auch der Weiterentwicklung verschiedener Dienste in der gesamten Industrie".

Dass die G Suite in Deutschland und anderen Märkten noch nicht sehr viele Kunden hat, ist wohl aber eben nicht nur auf "irrationale Ängste" und Marketingprobleme zurückzuführen, sondern auch auf praktische Hindernisse, die Google "Markt für Markt lösen muss".

Zu diesen praktischen Hindernissen gehören Richtlinien, die Raghavan als "amüsant" bezeichnet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Google: "Das Internet ist für viele Menschen nebulös"Schritthalten mit Technik 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 8,49€
  2. 16,29€
  3. 6,99€

Haf 29. Mai 2017

Das mit der geografischen Datenhaltung ist mir auch sauer aufgestoßen. Da fragt man...

schnedan 14. Mai 2017

nö, die Relativitätstheorie gilt für die Zeit im allgemeinen. beeinflusst Uhren aller...

FreiGeistler 13. Mai 2017

Tschuldige, ich meinte "der Cloud-Nutzung als Onlinespeicher" Oder verwechselst du Cloud...

amagol 12. Mai 2017

Daten die deine eigenen Server nicht (unverschluesselt oder entschluesselbar) verlassen...

amagol 12. Mai 2017

Irgendwer 'liest' immer deine Mail, es sei denn du baust dir eine komplett eigene...


Folgen Sie uns
       


Automatische Untertitel in Premiere Pro Beta - Tutorial

Wir zeigen, wie sich Untertitel per KI-Spracherkennung erzeugen lassen.

Automatische Untertitel in Premiere Pro Beta - Tutorial Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /