Abo
  • Services:

Google Cloud Platform: Google teilt Cloud-Angebot in Netzwerk-Tiers ein

Für lokale Unternehmen: Google will seine Cloud jetzt in zwei Stufen anbieten. Premium-Nutzer haben Zugriff auf das globale Google-Netz, während Standard-Kunden auf regionale Knoten beschränkt sind. Dafür zahlen sie weniger pro Gigabyte.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Google-Netzwerk ist europaweit und weltweit aufgestellt.
Das Google-Netzwerk ist europaweit und weltweit aufgestellt. (Bild: Google)

Google stellt das Bezahlmodell seiner Cloud-Infrastruktur um und teilt das Angebot in Network Service Tiers ein. In Zukunft soll es einen Premium-Tier und einen Standard-Tier geben. Das Angebot ist momentan als Alpha-Version verfügbar. Der Hauptunterschied zwischen beiden Tiers besteht darin, dass der Premium-Tier das globale Google-Cloud-Netzwerk verwendet, während sich der Standard-Tier auf regionale Internet-Infrastrukturen verlässt. Kunden, die bisher die Google Cloud Platform verwenden, sind bereits für den Premium-Tier registriert.

  • Die Preise für die Tiers werden in Gigabytes abgerechnet. (Bild: Google)
  • Google hat ein Diagramm für die Entscheidungsfindung erstellt. (Bild: Google)
  • Im Standard Tier wird lokal geroutet.<br> (Bild: Google)
  • Der Premium Tier ermöglicht globales Load Balancing. (Bild: Google)
  • Googles Netzwerk ist global aufgestellt. (Bild: Google)
Der Premium Tier ermöglicht globales Load Balancing. (Bild: Google)
Stellenmarkt
  1. DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Köln
  2. DAN Produkte GmbH, Raum Schleswig-Holstein, Niedersachen, Hamburg, Bremen (Home-Office)

Das bedeutet, dass sie Zugriff auf das globale Netzwerk von Google haben. Google bietet auch globales Load Balancing an, wobei große Datenmengen über mehrere global aufgestellte Knoten verteilt werden. Anders ist das beim Standard-Tier. Zwar bietet diese Version auch Load Balancing an, jedoch ausschließlich auf Knoten in der Nähe. Der Datenverkehr wird zudem über das öffentliche Internet geleitet. Premium-Nutzer haben Zugriff auf das eigenständige Google-Netzwerk. Nach dem Cold-Potato-Prinzip werden Daten also nur über einen Anbieter - in dem Fall Google - geleitet.

Standard-Tier für kleinere Unternehmen

Während mit dem Premium-Tier gerade große und weltweit agierende Unternehmen angesprochen werden sollen, ist der Standard-Tier für kleine und mittelständische Unternehmen gedacht. In Abhängigkeit von der Qualität der lokalen Netzwerkinfrastruktur sind der Datentransfer und vor allem Latenzen unterschiedlch gut. Google spricht von einer Netzwerk-Qualität, die "vergleichbar mit anderen Cloud-Service-Providern" ist.

  • Die Preise für die Tiers werden in Gigabytes abgerechnet. (Bild: Google)
  • Google hat ein Diagramm für die Entscheidungsfindung erstellt. (Bild: Google)
  • Im Standard Tier wird lokal geroutet.<br> (Bild: Google)
  • Der Premium Tier ermöglicht globales Load Balancing. (Bild: Google)
  • Googles Netzwerk ist global aufgestellt. (Bild: Google)
Die Preise für die Tiers werden in Gigabytes abgerechnet. (Bild: Google)

Im Standard-Tier sind Virtual Private Networks und Content Delivery Networks über das Google-Netzwerk folglich deaktiviert. Für diese Funktionen ist ein Premiumstatus notwendig. An den Preisen ändert sich wenig, es werden jedoch Gigabyte-Gebühren für den interkontinentalen Transfer sowie nach China und Ozeanien zusammengefasst. Das soll das Preismodell übersichtlicher machen. Die Abstufungen sind zudem etwas feiner und werden ab einem Durchsatz von 150 Terabyte weiter verringert. Der neue Standard-Tier ist grundsätzlich preisgünstiger als der Premium-Tier.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 9,99€ (mtl., monatlich kündbar)
  2. (heute u. a. Eufy Saugroboter für 149,99€, Gartengeräte von Bosch)
  3. 99,00€
  4. (u. a. Outward 31,99€, Dirt Rally 2.0 Day One Edition 24,29€, Resident Evil 7 6,99€, Football...

Sinnfrei 24. Aug 2017

Der Traffic-Preis pro TB ist aber nach der Senkung IMHO immer noch unverhältnismäßig...


Folgen Sie uns
       


Schneller 3D-Drucker vom Fraunhofer IWU - Bericht

Ein 3D-Drucker für die Industrie: Das Fraunhofer IWU stellte auf der Hannover Messe 2019 einen 3D-Drucker vor, der deutlich schneller ist als herkömmliche Geräte dieser Art.

Schneller 3D-Drucker vom Fraunhofer IWU - Bericht Video aufrufen
Programmierer: Wenn der Urheber gegen das Urheberrecht verliert
Programmierer
Wenn der Urheber gegen das Urheberrecht verliert

Der nun offiziell beendete GPL-Streit zwischen Linux-Entwickler Christoph Hellwig und VMware zeigt eklatant, wie schwer sich moderne Software-Entwicklung im aktuellen Urheberrecht abbilden lässt. Immerhin wird klarer, wie derartige Klagen künftig gestaltet werden müssen.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Urheberrecht Frag den Staat darf Glyphosat-Gutachten nicht publizieren
  2. Vor der Abstimmung Mehr als 100.000 Menschen demonstrieren gegen Uploadfilter
  3. Uploadfilter SPD setzt auf Streichung von Artikel 13

Verschlüsselung: Ärger für die PGP-Keyserver
Verschlüsselung
Ärger für die PGP-Keyserver

Die Schlüsselserver für PGP sind so ausgelegt, dass sie fast alles ungeprüft akzeptieren. Das führt zu zahlreichen Problemen, zuletzt wurden die Keyserver aufgrund von Angriffen mit vergifteten Schlüsseln immer unzuverlässiger.
Ein Bericht von Hanno Böck

  1. OpenPGP/GnuPG Signaturen fälschen mit HTML und Bildern
  2. GPG-Entwickler Sequoia-Projekt baut OpenPGP in Rust

Leistungsschutzrecht: Das Lügen geht weiter
Leistungsschutzrecht
Das Lügen geht weiter

Selbst nach der Abstimmung über die EU-Urheberrechtsreform gehen die "Lügen für das Leistungsschutzrecht" weiter. Auf dieser Basis darf die Regierung nicht final den Plänen zum Leistungsschutzrecht zustimmen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Urheberrechtsreform Was das Internet nicht vergessen sollte
  2. Urheberrecht Uploadfilter und Leistungsschutzrecht endgültig beschlossen
  3. Urheberrecht Merkel bekräftigt Zustimmung zu Uploadfiltern

    •  /