Google-Cloud: Compute Engine für alle, App Engine kann PHP

Die auf der Google I/O vor einem Jahr vorgestellte Google Compute Engine steht ab sofort allen offen. Dabei handelt es sich um eine Cloud-Plattform mit virtuellen Maschinen, ähnlich wie Amazons EC2. Zugleich bekommt die Compute Engine einige neue Funktionen.
So erfolgt die Abrechnung der virtuellen Maschinen ab sofort minutengenau(öffnet im neuen Fenster) , wenn diese länger als 10 Minuten laufen. Google berechnet über die ersten 10 Minuten hinaus jede angefangene Minute. Zudem führt Google sogenannte Shared-Core-Instanzen ein: Dabei teilen sich mehrere virtuelle Maschinen einen CPU-Kern und erhalten weniger RAM. Gedacht sind diese für Systeme, die wenig Leistung benötigen und dafür besonders günstig sind. Kostet die kleinste Standardinstanz je nach Region 13,2 bis 14,5 Cent pro Stunde, gibt es die Shared-Core-Instanzen schon ab 1,9 bis 2,1 Cent pro Stunde.
Wer viel Storage benötigt, kann dauerhaft auf Storage-Volumen mit bis zu 10 TByte zugreifen. Neue Routingfunktionen ermöglichen es, Gateway- und VPN-Server in Googles Cloud zu betreiben. Darüber hinaus hat Google die Sicherheit seiner Compute Engine nach ISO 27001:2005 zertifizieren lassen.
App Engine unterstützt PHP
Die Google App Engine steht ab sofort in der Version 1.8.0 zur Verfügung. Sie unterstützt erstmals PHP als Runtime(öffnet im neuen Fenster) , wenn auch vorerst nur in einer begrenzten Vorabversion. Zudem schafft Google die Möglichkeit, Apps in mehrere Komponenten aufzuteilen, die unabhängig voneinander skaliert werden können.
Google Cloud Datastore
Mit dem Google Cloud Datastore(öffnet im neuen Fenster) bietet Google ab sofort eine NoSQL-Datenbank als Cloud-Dienst an. Darin lassen sich beliebige Daten schemalos speichern. Der Dienst basiert auf dem App Engine High Replication Datastore, steht aber unabhängig von der App Engine zur Verfügung. Der Google Cloud Datastore soll automatisch skalieren, unterstützt ACID-Transaktionen, Indizes und Abfragen im SQL-Stil.



