Abo
  • IT-Karriere:

Google: Chromecast mit 4K-Unterstützung wird wohl teuer

Noch bevor Google einen neuen Chromecast vorgestellt hat, sind die wichtigsten Informationen dazu bekannt. Neben einem Pressefoto ist auch bereits der Preis dafür veröffentlicht worden. Falls dieser stimmt, wird es der 4K-Chromecast schwer auf dem Markt haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Googles nächster Chromecast unterstützt HDR und 4K.
Googles nächster Chromecast unterstützt HDR und 4K. (Bild: Angela Weiss/Getty Images for Republic Records)

Google wird wohl Anfang des Monats offiziell den neuen Chromecast Ultra vorstellen. Es ist das erste Chromecast-Modell, mit dem 4K-Inhalte abgespielt werden können. Die bisherigen Chromecast-Modelle sind noch auf Full-HD-Auflösung beschränkt. Der gewöhnlich sehr gut informierte Evan Blass von Venture Beat hat bereits ein Pressefoto vom neuen Chromecast-Modell zugespielt bekommen. Und das ebenfalls gut informierte Blog Android Police weiß bereits den Preis für den Chromecast Ultra, der wohl doppelt so teuer werden wird wie das aktuelle Modell.

Neu sind 4K und HDR

Stellenmarkt
  1. Allianz Deutschland AG, München, Unterföhring
  2. HOSCH Fördertechnik Recklinghausen GmbH, Recklinghausen

Die grundlegende Bauform wurde vom Chromecast der zweiten Generation übernommen: Es gibt wieder einen Puck, in dem die Elektronik steckt. Fest damit verbunden ist ein Kabel mit HDMI-Anschluss, um den Chromecast mit Fernseher oder Projektor zu verbinden. Vom bisherigen Chromecast unterscheidet sich das neue Modell nach derzeitigem Kenntnisstand durch 4K- und HDR-Unterstützung. Demnach wird auch das neue Chromecast-Modell ohne Fernbedienung ausgeliefert.

Das Grundprinzip bleibt unverändert: Der Chromecast erfordert zwingend ein anderes Gerät, um Inhalte abzuspielen, der Puck übernimmt dann das eigentliche Streaming. Das andere Gerät ist so etwas wie eine Fernbedienung. Möglich sind Smartphones und Tablets mit Android oder iOS sowie Windows- und OS-X-Computer mit installiertem Chrome-Browser. Inhalte aus dem Internet werden dann auf dem Chromecast ausgegeben.

Chromecast Ultra wird doppelt so teuer

Der Chromecast Ultra soll in den USA für 70 US-Dollar auf den Markt kommen und wäre damit doppelt so teuer wie der Chromecast der zweiten Generation. Für Deutschland würde das einen Preis von 80 Euro bedeuten. Bisher zeichnete sich der Chromecast durch einen vergleichsweise günstigen Preis aus, das ändert sich mit dem Ultra-Modell. Denn damit wäre der neue Puck gerade mal 20 Euro günstiger als etwa die 4K-fähige Streamingbox Fire TV samt Fernbedienung von Amazon. Google wird es schwer haben, Kunden vom Kauf des Chromecast zu überzeugen, da die Amazon-Box für einen Aufpreis von 20 Euro erheblich mehr bietet, allerdings Googles Cast-Technik nicht unterstützt.

Noch dramatischer sieht die Situation in den USA aus, wo der chinesische Hersteller Xiaomi in Kürze die Streamingbox Mi Box mit 4K-Unterstützung auf den Markt bringt. Sie läuft mit Android TV und unterstützt alle Funktionen des Chromecast und kostet dort ebenfalls 70 US-Dollar. Käufer der Mi Box erhalten aber auch den vollen Android-TV-Funktionsumfang und können das Gerät mit einer normalen Fernbedienung steuern. Dadurch lässt sich das Gerät besser auch blind bedienen, weil sich die Tasten der Fernbedienung erfühlen lassen.

Es wird erwartet, dass Google nach der Markteinführung des Chromecast Ultra das normale Modell weiterhin anbietet. Wer nicht zwingend 4K-Inhalte abspielen möchte, kann das bisherige Modell nutzen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 33,95€
  2. 1,12€
  3. 4,99€
  4. (-56%) 19,99€

SoniX 05. Okt 2016

Keine Ahnung wieso, vielleicht habe ich zuviele Medien, aber die Reaktionszeiten von...

spaceMonster 27. Sep 2016

Ich mag den Chromecast lieber als android TV... Android TV ist ein weiteres Gerät was...

flippo00 27. Sep 2016

fehlt ja dem ding, ich glaub fast, das ist fix auf rgb-low eingestellt.

Sea 27. Sep 2016

Schätze dich glücklich. Ich habe einen LG TV, ca 7 Jahre alt, dessen Fernbedienung nur...

nille02 27. Sep 2016

Hat er nicht behauptet. Nur das er den neuen mit 4k zu teuer findet, und schlechte...


Folgen Sie uns
       


Red Magic 3 - Test

Das Red Magic 3 richtet sich an Gamer - dank der Topausstattung und eines Preises von nur 480 Euro ist das Smartphone aber generell lohnenswert.

Red Magic 3 - Test Video aufrufen
Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

Ursula von der Leyen: Von Zensursula zur EU-Kommissionspräsidentin
Ursula von der Leyen
Von "Zensursula" zur EU-Kommissionspräsidentin

Nach der "Rede ihres Lebens" hat das Europäische Parlament am Dienstagabend Ursula von der Leyen an die Spitze der EU-Kommission gewählt. Die Christdemokratin will sich in ihrem neuen Amt binnen 100 Tagen für einen Ethik-Rahmen für KI und ambitioniertere Klimaziele stark machen. Den Planeten retten, lautet ihr ganz großer Vorsatz.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. Adsense for Search Neue Milliardenstrafe gegen Google in der EU

Razer Blade 15 Advanced im Test: Treffen der Generationen
Razer Blade 15 Advanced im Test
Treffen der Generationen

Auf den ersten Blick ähneln sich das neue und das ein Jahr alte Razer Blade 15: Beide setzen auf ein identisches erstklassiges Chassis. Der größte Vorteil des neuen Modells sind aber nicht offensichtliche Argumente - sondern das, was drinnen steckt.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Blade 15 Advanced Razer packt RTX 2080 und OLED-Panel in 15-Zöller
  2. Blade Stealth (2019) Razer packt Geforce MX150 in 13-Zoll-Ultrabook

    •  /