Abo
  • IT-Karriere:

Google: Chromecast Audio wird eingestellt

Google wird sein auf Audiogeräte ausgerichtetes Produkt Chromecast Audio nicht weiter verkaufen. Das Unternehmen wolle sich auf künftige Produkte konzentrieren. Wahrscheinlich ist, dass es wenig Kundschaft für das Zubehör gab, das auch Golem.de zu Beginn nicht überzeugen konnte.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Chromecast Audio kommt mit recht wenig Zubehör.
Der Chromecast Audio kommt mit recht wenig Zubehör. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Google stellt sein Zubehörprodukt Chromecast Audio ein. Der Restbestand wird in den USA für einen reduzierten Preis von 15 US-Dollar verkauft. Das Unternehmen wolle sich auf künftige Produkte konzentrieren. In einer Stellungnahme schreibt Google dem US-Onlinemagazin Variety: "Unser Produktportfolio entwickelt sich ständig weiter und wir haben eine Auswahl an Produkten für Nutzer, die Musik mögen. Daher haben wir aufgehört, den Chromecast Audio herzustellen."

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Karlsruhe
  2. GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH, München

Anscheinend spricht der Chromecast Audio nur eine kleine Zielgruppe an. Das Problem ist, dass andere Produkte von Google, etwa der herkömmliche Chromecast, kaum teurer sind und teils mehr Funktionalität bieten. Allerdings wolle Google den Support für das Produkt zumindest momentan und auf unbestimmte Zeit weiter betreiben.

Kleine Zielgruppe und Sicherheitslücken

Googles Produkt kollidiert zudem mit den immer stärker aufkommenden Smart-Speakern vom Hersteller, die sich teilweise an ähnliche Zielgruppen richten. Es ist anzunehmen, dass Google seine Kundschaft auf diese funktionsfähigeren, aber meist etwas teureren Produkte aufmerksam machen will. Zuletzt sind Chromecast-Geräte durch Sicherheitslücken und Ausfälle aufgefallen. Das zeigt etwa der Casthack von Anfang Januar 2019, bei dem ein Hacker-Duo die Produkte angreifen und damit ein Youtube-Video abspielen konnte.

Chromecast Audio gibt es bereits seit dem Jahr 2015 und wirkte im Test bei Golem.de wie ein nicht zu Ende gedachtes Produkt. Mangels Vielfalt beim Zubehör und der Anschlussmöglichkeiten lässt sich das Produkt ab Werk nur mit Zukauf von weiteren Kabeln an einigen Musikanlagen betreiben. Ein gleich teurer Chromecast mit mehr Funktionen ist die bessere Alternative.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 4,49€
  2. (-70%) 14,99€
  3. 0,00€ im Epic Store
  4. (aktuell u. a. Asus PG279Q ROG Monitor 689€, Corsair Glaive RGB Maus 34,99€)

debattierer 14. Jan 2019

Hab meine erst letzte Woche gekauft. Gibts meistens für 26¤. Bin bisher zufrieden damit...

okidoki 14. Jan 2019

Es macht keinen Spaß. Es ist zwar schön, dass es Unternehmen gibt, die innovative...

Konstantin/t1000 14. Jan 2019

Wenn man eine gute Hifi Anlage oder eine kleine Microanlage oder separate Bausteine hat...

robinx999 13. Jan 2019

Doch der hat Bluetooth https://store.google.com/de/product/google_home_mini_specs...

tuht 13. Jan 2019

Ich habe mir letztes Jahr einen Chromecast Audio nur gekauft, weil ich den normalen...


Folgen Sie uns
       


Teamfight Tactics - Trailer (Gameplay)

Die Helden kämpfen automatisch, trotzdem sind Dota Unerlords und League of Legends: TeamfightTactics richtig spannende Games - die Golem.de im Video ausprobiert hat.

Teamfight Tactics - Trailer (Gameplay) Video aufrufen
Super Mario Maker 2 & Co.: Vom Spieler zum Gamedesigner
Super Mario Maker 2 & Co.
Vom Spieler zum Gamedesigner

Dreams, Overwatch Workshop und Super Mario Maker 2: Editoren für Computerspiele werden immer mächtiger, inzwischen können auch Einsteiger komplexe Welten bauen. Ein Überblick.
Von Achim Fehrenbach

  1. Nintendo Akku von überarbeiteter Switch schafft bis zu 9 Stunden
  2. Hybridkonsole Nintendo überarbeitet offenbar Komponenten der Switch
  3. Handheld Nintendo stellt die Switch Lite für unterwegs vor

Radeon RX 5700 (XT) im Test: AMDs günstige Navi-Karten sind auch super
Radeon RX 5700 (XT) im Test
AMDs günstige Navi-Karten sind auch super

Die Radeon RX 5700 (XT) liefern nach einer Preissenkung vor dem Launch eine gute Leistung ab: Wer auf Hardware-Raytracing verzichten kann, erhält zwei empfehlenswerte Navi-Grafikkarten. Bei der Energie-Effizienz hapert es aber trotz moderner 7-nm-Technik immer noch etwas.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Navi 14 Radeon RX 5600 (XT) könnte 1.536 Shader haben
  2. Radeon RX 5700 (XT) AMD senkt Navi-Preise noch vor Launch
  3. AMD Freier Navi-Treiber in Mesa eingepflegt

iPad OS im Test: Apple entdeckt den USB-Stick
iPad OS im Test
Apple entdeckt den USB-Stick

Zusammen mit iOS 13 hat Apple eine eigene Version für seine iPads vorgestellt: iPad OS verbessert die Benutzung als Tablet tatsächlich, ein Notebook-Ersatz ist ein iPad Pro damit aber immer noch nicht. Apple bringt aber endlich Funktionen, die wir teilweise seit Jahren vermisst haben.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Tablets Apple bringt neues iPad Air und iPad Mini
  2. Eurasische Wirtschaftskommission Apple registriert sieben neue iPads
  3. Apple Es ändert sich einiges bei der App-Entwicklung für das iPad

    •  /