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Google: Chromebooks ermöglichen USB-Boot

Mit neuen Debugging-Funkionen ermöglichen Chromebooks unter anderem den Boot eines anderen Systems über USB. Zudem können Entwickler tiefer in das System von Google eingreifen, was aber auch Nachteile bei der Sicherheit zur Folge hat.
/ Sebastian Grüner
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Die Debugging-Funktionen von Chrome OS machen es Entwicklern etwas einfacher. (Bild: Francois Beaufort)
Die Debugging-Funktionen von Chrome OS machen es Entwicklern etwas einfacher. Bild: Francois Beaufort

Das zuständige Entwicklerteam setzt zurzeit die sogenannten Debugging-Funktionen in Chrome OS(öffnet im neuen Fenster) um. Damit soll das Installieren und Testen von eigenem Code unter dem Betriebssystem der Chromebooks wesentlich vereinfacht werden. Bestimmte Funktionen sind direkt aktiviert oder erlaubt, die standardmäßig nicht zur Verfügung stehen. Dazu gehört etwa die Möglichkeit, von einem USB-Stick zu starten und ein darauf vorhandenes Abbild für eine Installation zu benutzen.

Darüber hinaus kann die Verifikation der Dateien im Wurzelverzeichnis, dem Rootfs, aufgehoben werden. So können unmittelbare Veränderungen am Betriebssystem vorgenommen werden, indem die entsprechenden Dateien lokal verändert oder gar durch eigens erstellte ersetzt werden. Ebenso können Nutzer einen SSH-Zugang für das Gerät einrichten, wodurch die Verwendung von Werkzeugen wie Cros-Flash(öffnet im neuen Fenster) einfacher wird. Dieses Werkzeug erlaubt unter anderem das Flashen des Betriebssystems mit einer neuen Version über den SSH-Zugang von einem anderen Rechner aus.

Um sich per SSH auf dem Gerät einzuloggen, können Nutzer außerdem das Root-Passwort sowie das Passwort des Dev-Benutzers festlegen. Vor allem ein Zugriff von außen via SSH, bei dem öffentlich bekannte Schlüssel verwendet werden, verringert die Sicherheit des Systems deutlich. Deshalb stehen die Debugging-Funktionen auch ausschließlich im Developer-Modus der Geräte mit Chrome OS bereit.

Voll unterstützt werden sollen die Möglichkeiten ab Version M41, testen lassen sie sich bereits mit einer aktuellen Version des sogenannten Dev-Channels(öffnet im neuen Fenster).


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