Google: Chrome zieht Webaudio-Autoplay-Restriktionen zurück

Die erst vor wenigen Wochen eingeführte Autoplay-Blockade bestimmter Audio-Inhalte nimmt das Chrome-Team zurück. Die Funktion hat zu viele Spiele und andere Webseiten kaputt gemacht. Die Richtlinie soll aber bald wieder eingeführt werden.

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Google reagiert auf vielfache Kritik zu Autoplay-Restriktionen.
Google reagiert auf vielfache Kritik zu Autoplay-Restriktionen. (Bild: Jasper Morse, Flickr.com/CC-BY 2.0)

Bereits im Herbst vergangenen Jahres hat das Google-Team des Chrome-Browsers auf einige Veränderungen in Bezug auf das Autoplay-Verhalten verschiedener Medien hingewiesen, darunter auch Webaudio. Doch schon kurz nach der Einführung der Funktion beschwerten sich viele Webseitenbetreiber und vor allem die Entwickler verschiedener HTML5-Spiele darüber, dass die Änderung ihre Seiten kaputt mache. Vor allem deshalb zieht Google die Richtlinie nun vorerst zurück und hat dafür ein entsprechendes Update des Chrome-Browsers ausgeliefert.

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John Pallett, Product-Manager bei Google, schreibt dazu im Bugtracker: "Wir haben Chrome 66 aktualisiert, um die Autoplay-Richtlinie für die Webaudio-API vorübergehend zu entfernen. Diese Änderung hat keine Auswirkungen auf die meisten Medienwiedergaben im Web, da die Autoplay-Richtlinie für <video> und <audio> weiterhin wirksam ist".

Autoplay-Richtlinie soll wiederkommen

Damit soll den Entwicklern, die die Webaudio-Schnittstelle verwenden, mehr Zeit zum Anpassen ihrer Anwendungen gegeben werden. Pallett räumt ein: "In diesem Fall haben wir die Auswirkungen der neuen Autoplay-Richtlinie auf Entwickler, die die Webaudio-API verwenden, nicht gut kommuniziert".

Grundsätzlich will das Team jedoch nichts an seiner Entscheidung ändern und die Autoplay-Richtlinie deshalb mit Chrome Version 70, die im Oktober erscheinen soll, wieder einführen. Noch müsse das Team allerdings einige damit verbundene Probleme lösen, da die ursprüngliche Empfehlung einer grafischen Oberfläche zur Autoplay-Kontrolle in einigen Details Schwierigkeiten bereitet. Wie allerdings mit Seiten umgegangen werden soll, die von ihren Erstellern nicht mehr angepasst werden, steht noch nicht fest.

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