Abo
  • Services:

Google: SPDY soll in Chrome schnell durch HTTP/2 ersetzt werden

HTTP/2 soll noch in der aktuellen Chrome-Version an Nutzer verteilt werden. Auf die Eigenentwicklung SPDY, die Grundlage für die neue HTTP-Version, will Google relativ schnell verzichten.

Artikel veröffentlicht am ,
Chrome will HTTP/2 schnell umsetzen.
Chrome will HTTP/2 schnell umsetzen. (Bild: Google)

Noch in der derzeit aktuellen Version 40 von Googles Chrome-Browser soll die Unterstützung für HTTP/2 schrittweise umgesetzt werden. Dem Plan zufolge wird dies in den "kommenden Wochen" geschehen, wie es im Blog des Chromium-Projekts heißt. Von der Eigenentwicklung SPDY, welche als Grundlage zum Erstellen der neuen HTTP-Spezifikation genutzt worden ist, wollen sich die Google-Entwickler vergleichsweise schnell trennen.

Stellenmarkt
  1. VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V., Frankfurt am Main
  2. Rolls-Royce Power Systems AG, Friedrichshafen

Bereits in einem Jahr soll SPDY komplett aus Chrome entfernt werden. Erste Experimente mit dem Ersatz für das veraltete HTTP veröffentlichte Google Ende 2009 und setzte SPDY dann auch in Chrome sowie seinen eigenen Online-Diensten um. Verwendet werden konnte SPDY daraufhin auch in anderen Browsern wie Firefox oder den Webservern Apache und Nginx.

Neben SPDY soll auch auf die TLS-Erweiterung NPN verzichtet werden. Stattdessen will Google ALPN einsetzen. Wohl wegen des doch recht knappen Zeitplans ruft das Chromium-Team Server-Entwickler eindringlich dazu auf, ihre Infrastruktur auf HTTP/2 und ALPN umzustellen. Der Unterschied aktueller SPDY-Implementierungen zum neuen HTTP sollte allerdings nicht besonders groß sein, sodass die Umstellung wohl nicht allzu viele Hindernisse bergen dürfte.

HTTP/2 soll das Laden von Inhalten im Webbrowser beschleunigen. Dazu werden eine Kompression der Header sowie das parallele Laden von Seitenelementen über eine Verbindung umgesetzt. Darüber hinaus können Anfragen priorisiert werden, und diese, sowie die Antworten, können im Multiplexverfahren übertragen werden. Damit verschiedene Versionen von HTTP parallel genutzt werden können, gibt es zudem ein Verfahren, um die richtige Version zwischen Servern und Clients auszuhandeln.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 32,99€
  2. 24,99€
  3. 5,99€
  4. 29,95€

Stebs 12. Feb 2015

AFAIK wurde in HTTP/2 tatsächlich eine verschlüsselungslose (also ohne TLS) Variante...

hannob (golem.de) 10. Feb 2015

Der Zustand in Apache ist leider etwas traurig. Google hatte ursprünglich ein Modul für...


Folgen Sie uns
       


Dell XPS 13 (9380) - Test

Das aktuelle XPS 13 entspricht vom Gehäuse her dem Vorgänger, allerdings sitzt die Webcam nun oberhalb des Displays und vor dem matten Panel befindet sich keine spiegelnde Scheibe mehr. Zudem fallen CPU-Geschwindigkeit und Akkulaufzeit höher aus.

Dell XPS 13 (9380) - Test Video aufrufen
Windenergie: Mister Windkraft will die Welt vor dem Klimakollaps retten
Windenergie
Mister Windkraft will die Welt vor dem Klimakollaps retten

Fast 200 Windkraft-Patente tragen den Namen von Henrik Stiesdal. Nachdem er bei Siemens als Technikchef ausgestiegen ist, will der Däne nun die Stromerzeugung auf See revolutionieren.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Offshore-Windparks Neue Windräder sollen mehr Strom liefern
  2. Fistuca Der Wasserhammer hämmert leise
  3. Windenergie Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Galaxy S10e im Test: Samsungs kleines feines Top-Smartphone
Galaxy S10e im Test
Samsungs kleines feines Top-Smartphone

Mit dem Galaxy S10e bietet Samsung auch ein kompaktes Modell seiner neuen Oberklasse-Smartphone-Serie an. Beim Gerät gibt es zwar ein paar Abstriche bei der Hardware, es liegt aber fantastisch in der Hand und macht super Fotos - für uns der klare Geheimtipp der neuen Reihe.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Samsungs LPDDR4X-Speicher fasst 12 GByte
  2. Non-Volatile Memory Samsung liefert eMRAM aus
  3. Faltbare Smartphones Samsung soll gratis Display-Ersatz für Galaxy Fold erwägen

Chrome OS Crostini angesehen: Dieses Nerd-Unix läuft wie geschnitten Brot
Chrome OS Crostini angesehen
Dieses Nerd-Unix läuft wie geschnitten Brot

Mit Crostini bringt Google nun auch eine echte Linux-Umgebung auf Chromebooks, die dafür eigentlich nie vorgesehen waren. Google kann dafür auf ein echtes Linux-System und sehr viel Erfahrung zurückgreifen. Der Nutzung als Entwicklerkiste steht damit fast nichts mehr im Weg.
Von Sebastian Grüner

  1. Google Chromebooks bekommen virtuelle Arbeitsflächen
  2. Crostini VMs in Chromebooks bekommen GPU-Beschleunigung
  3. Crostini Linux-Apps für ChromeOS kommen für andere Distributionen

    •  /