Google: Chrome will Browser-Kompatibilität verbessern

Machen Webseiten sehen in verschiedenen Browsern unterschiedlich aus, weil die Technik anders implementiert wird. Google plant, dagegen vorzugehen.

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Googles Chrome will eine bessere Browserkompatibilität erreichen.
Googles Chrome will eine bessere Browserkompatibilität erreichen. (Bild: REUTERS/Dave Paresh/File Photo)

In einer groß angelegten Studie mit rund 28.000 Antworten im vergangen Jahr ziehen die Entwickler von Googles Chrome-Team den Schluss, dass es mehr Ressourcen in die Browserkompatibilität investieren muss. Die für dieses Jahr direkt damit verbundenen Pläne haben die Beteiligten in ihrem Chromium-Blog veröffentlicht. Das seien zwar noch sehr frühe Pläne, dabei handele es sich aber um besonders schwerwiegende Probleme.

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Konkret konzentrieren will sich das Team der Ankündigung zufolge unter anderem auf Flexbox, das genutzt werden kann, um Inhalte dynamisch an verschiedene Bildschirmgrößen anzupassen. Ein größerer Teil der damit verbundenen Probleme sei bereits dank der neuen Layout-Engine im Chrome-Browser gelöst. Diese soll mit Chrome 84 erscheinen. Darüber hinaus sollen außerdem Flex-Gap und Fieldset+Flex implementiert werden, um kompatibler zu anderen Browsern zu werden.

In dem Blog werden viele weitere Techniken aufgezählt, die von den großen Browser-Engines, also Chromium, Webkit und Mozillas Gecko, anders dargestellt werden. Dazu gehört unter anderem Scrolling und der Einfluss von virtuellen Tastaturen darauf. Verändern möchte das Chrome-Team auch die Anpassungsmöglichkeit von Eingabefeldern (Forms) oder auch die Darstellung von CSS Grid.

Das Team spricht darüber hinaus einen Punkt an, der in der Vergangenheit immer wieder für Kritik an Chrome gesorgt hat. Das Team erstellt immer selbst eigene Techniken und Funktionen, die die anderen Browser schlicht nicht oder noch nicht unterstützen. Das sei ein großes Kompatibilitätsproblem, erklären die Entwickler, das sei auch von den Befragten der Studie geäußert worden. Zwar wolle das Team nicht damit aufhören, das Web voranzubringen, wie es das selbst beschreibt. Es sei aber geplant, künftig gründlicher zu überprüfen, wie dies angegangen und kommuniziert werden solle. Details dazu sollen folgen.

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