Google: Chrome verbessert Seitenisolierung und Phishing-Erkennung

Die aktuelle Version des Chrome-Browsers bringt einige komplexe Sicherheitsfunktionen, die die Leistung nicht beeinträchtigen sollen.

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Der Phishing-Schutz in Chrome 92 soll deutlich schneller sein als bisher.
Der Phishing-Schutz in Chrome 92 soll deutlich schneller sein als bisher. (Bild: Dado Ruvic/Illustration/Reuters)

Google hat die aktuelle Version 92 seine Chrome-Browsers veröffentlicht. Damit setzt das Team der beteiligten Entwickler einige Neuerungen um, die vor allem die Sicherheit und Privatsphäre der Nutzer verbessern sollen. Dazu gehört unter anderem eine Erweiterung der sogenannten Seitenisolierung, die als Reaktion auf die Spectre-Sicherheitslücken erstellt wurde.

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Mit der aktuellen Version des Chrome-Browsers wird diese Art der Zugriffskontrolle, die eigentlich einzelne Webseiten voneinander trennt, nun auch für Erweiterungen genutzt. Diese könnten nun nicht mehr auf andere Prozesse zugreifen, wie es im Security-Blog von Google heißt. Erweitert hat das Team die Nutzung der Technik außerdem auf Android, wo dies bisher nur für Seiten mit hohem Sicherheitswert genutzt wird, da sonst die Leistung der Geräte zu sehr beansprucht wird. Die Seitenisolierung wird nun aber zumindest auch für Seiten eingesetzt, die Logins über Drittanbieter umsetzen.

Deutlich verbessert haben die Beteiligten auch die Phishing-Erkennung im Browser, die anhand bestimmter Metriken Webseiten beurteilt. Werden dabei Ähnlichkeiten mit bekannten Phishing-Seiten erkannt, warnt der Browser die Nutzer entsprechend. Google setzt dabei unter anderem auf eine eigentlich sehr rechenintensive Untersuchung von Bildern und Farben. Zum Speichern dieser Informationen setzt das Team nun auf einige Verbesserungen, um diese zu beschleunigen, was in der Hälfte der Fälle eine Beschleunigung um das Fünfzigfache bedeutet.

Neu an der Oberfläche ist auch ein einfacherer Zugriff auf die Berechtigungen einer einzelnen Seite, also etwa für Kamera, Mikrofon oder Standort. Diese sind deutlich leichter als bisher erreichbar - mit einem Klick auf das Schloss-Symbol in der URL-Leiste. Nutzern stehen außerdem weiter sogenannte Actions bereit, mit denen bestimmte Aktionen direkt durch Eingabe in der URL-Zeile ausgelöst werden. Neu hinzugekommen ist hier nur etwa der Safety Check, um die Sicherheit der eigenen Zugangsdaten für eine Seite zu überprüfen.

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