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Google: Chrome testet Augmented Reality auf Android

Nach dem Ausrollen von WebVR beginnt das Chrome -Team mit Tests für Augmented Reality in seinem Mobilbrowser für Android. Zum Testen für Nutzer und als Anleitung für Entwickler gibt es auch eine kleine Demo-Anwendung.
/ Sebastian Grüner
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Die erste Test-App für Chromes WebXR war noch nicht sehr hilfreich. (Bild: Google)
Die erste Test-App für Chromes WebXR war noch nicht sehr hilfreich. Bild: Google

Mit Version 67 unterstützt Googles Chrome-Browser die WebXR-Device-API, welche für Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) gedacht ist. Bisher unterstützt werden zwar nur die VR-Funktionen, das soll sich aber ändern, wie das Team in einem Blogeintrag schreibt(öffnet im neuen Fenster) . In den aktuellen Canary-Builds von Chrome hat das Team auch die AR-Funktion aktiviert, um diese ausgiebig testen zu können.

Zusätzlich zu der Vorabversion des Browsers benötigen Nutzer und Entwickler zum Testen der neuen Technik ein kompatibles Smartphone(öffnet im neuen Fenster) , auf dem Android O sowie Googles hauseigene Plattform ARCore läuft, auf die der Browser dann zugreift. Gesteuert wird die neue Technik im Browser über zwei sogenannte Flags, also spezielle Entwickleroptionen.

Googles Pläne zu WebXR
Googles Pläne zu WebXR (39:24)

Längere Testphase und kleine Demo-App

Eine schnelle stabile Veröffentlichung der AR-Technik in Chrome strebt das Team offenbar nicht an. In dem Blogposting heißt es: "Diese API soll in unmittelbarer Zukunft in der Canary-Version bleiben. Wir möchten eine längere Testphase, da dies ein sehr neuer API-Vorschlag ist und wir sicherstellen wollen, dass er sowohl robust als auch richtig für Entwickler ist" .

Von der Implementierung überzeugen können sich Interessierte unter anderem mit Hilfe der Demo-Anwendung Chacmool(öffnet im neuen Fenster) . Diese Anwendung ist vor allem im Sinne des Lehrens und Lernens konzipiert, so dass deren Nutzer etwas über die gleichnamigen präkolumbianischen Skulpturen(öffnet im neuen Fenster) erfahren können. Ein kommerzieller Einsatz der Technik sei natürlich genauso leicht denkbar, schreibt das Team. Ein Möbelhaus könnte es Nutzern über seine Webseite zum Beispiel damit ermöglichen, "eine Couch ins Wohnzimmer zu stellen" . Bis es soweit ist, muss das Team die Technik wohl aber noch optimieren.


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