Google: Chrome soll ressourcenintensive Werbung blockieren

Werbung soll im Chrome-Browser künftig Ressourcengrenzen bekommen. Werden diese überschritten, wird die Werbung blockiert.

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Google will zu große Werbung in Chrome blockieren.
Google will zu große Werbung in Chrome blockieren. (Bild: Arturo Holmes/Getty Images)

Ein kleiner Teil der Werbung im Web strapaziert die verfügbaren Rechenressourcen von Nutzern über Gebühr. Das wollen die Entwickler bei Google mit ihrem Chrome-Browser künftig unterbinden, indem bestimmte Werbung künftig blockiert wird, wie sie im Chromium-Blog mitteilten. Denn Ziel der Entwicklung sei es, den Browser schnell und reaktionsfreudig zu machen -ohne schädliche und nervige Nutzererfahrungen.

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Konkret betrachtet Google dafür Werbeinhalte, welche die verfügbaren Ressourcen wie CPU-Zeit oder das Netzwerk überproportional nutzen, ohne dass Nutzer dies direkt mitbekommen. Als Negativbeispiel zählt Google neben bösartigen Skripten wie Kryptominer Werbung auf, die schlecht programmiert oder nicht für eine gute Netzwerknutzung optimiert worden sei.

Im Chrome-Browser dargestellte Werbung bekommt deshalb künftig Ressourcenlimits zugewiesen. Werden diese überschritten, soll die Werbung vom Browser blockiert werden. Zusätzlich soll eine Fehlermeldung angezeigt werden, die Nutzer darüber aufklärt, dass und warum die Werbung nicht geladen worden sei.

Als Grenzen nennt das Chrome-Team 4 MByte Daten oder 15 Sekunden CPU-Zeit in einem Intervall von 30 Sekunden oder auch maximal 60 Sekunden CPU-Zeit. Laut Messungen Googles mit seinem Browser betreffe das derzeit nur rund 0,3 Prozent sämtlicher Werbeinhalte. Diese seien jedoch für 27 Prozent des Datenverkehrs sowie 28 Prozent der CPU-Zeit sämtlicher Werbung verantwortlich. Dieses krasse Missverhältnis will Google künftig abstellen.

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Das Entwicklerteam will "in den kommenden Monaten" mit der Technik experimentieren und diese erstmals Ende August in stabilen Chrome-Versionen verteilen. Aktiviert werden kann die Technik über die Konfigurationsoption chrome://flags/#enable-heavy-ad-intervention. Seit einigen Monaten arbeitet Google außerdem daran, Videowerbung in Chrome zu blockieren.

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