Google: Chrome OS Flex für alte Macs und PCs verfügbar

Nach einer Testphase startet Google die allgemeine Verfügbarkeit von Chrome OS Flex. Alte Hardware wird so schnell zum Chromebook.

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Chrome OS Flex auf einem Macbook Air.
Chrome OS Flex auf einem Macbook Air. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der Softwarekonzern Google hat die allgemeine Verfügbarkeit des Betriebssystem Chrome OS Flex bekanntgegeben. Chrome OS Flex ist dazu gedacht, vorhandene Geräte wie Macs oder PCs mit Chrome OS auszustatten. Google kündigte diese Pläne erstmals im vergangenen Februar mit einer damit verbundenen Testphase an.

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Wir testeten vor wenigen Wochen und funktionierten ein zehn Jahre altes Macbook Air zu einem Chromebook um. Laut Google sollen sich mit dem Betriebssystem ausgestattete Altgeräte ebenso leicht in ein Flottenmanagement integrieren lassen, wie dies bei Chromebooks bereits möglich ist.

Chrome OS Flex basiert dabei auf einer schon länger verfügbaren Distribution des freien Open-Source-Codes des Systems: Cloudready. Die Technik steht seit Jahren bereit. Wir testeten Cloudready im Jahr 2016. Google übernahm den Cloudready-Hersteller Neverware Ende des Jahres 2020 und investierte zuvor bereits in das Unternehmen.

Chrome OS Flex ist eine Fortführung der Idee von Cloudready. Künftig sollen auch alle Cloudready-Nutzer auf eine stabile Version von Chrome OS Flex upgegradet werden, sobald diese verfügbar ist. Verschiedene Versionen soll es nicht mehr geben. Details dazu teilte das Unternehmen bisher aber nicht mit.

Unterschiede zu Chromebooks und Cloudready

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Das bezieht sich auch auf Cloudready. So soll in Chrome OS Flex anders als in der Home Edition kein Kommandozeilenzugriff möglich sein. Auch die Verifikation des Root-Dateisystems soll sich nicht mehr deaktivieren lassen. Diese Entwicklungsfunktionen versucht Google jedoch später wieder in Chrome OS Flex umzusetzen. Für Nutzer der Cloudready Education und Enterprise Editions ändern sich die Endpunkte, die Verwaltung läuft in Chromes OS Flex über die Google Admin Konsole. Auch sollen keine Einzellizenzen mehr notwendig sein, stattdessen wird es Supportverträge geben.

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Da das neue Chrome OS Flex Teil von Google ist, können Nutzer eine offizielle Version des Chrome-Browsers und weitere Google-Dienste wie den Assistent nutzen. Die Updatezyklen sollen denen von Chrome OS entsprechen, die Installation soll durch ein einheitliches Image sowie einen USB-Installer vereinfacht werden.

Google weist außerdem darauf hin, dass bestimmte Sicherheitsfunktionen von Chrome OS oder einfache Firmware-Upgrades nicht auf alten Rechnern mit Chrome OS Flex umgesetzt werden könnten. Darüber hinaus stehen weder Android-Apps und der Play Store noch die Windows-Virtualisierung von Parallels bereit.

Die Linux-Entwicklungsumgebung lässt sich je nach Gerät verwenden. Auch bestimmte Hardware-Ports können vielleicht nicht benutzt werden, und selbst wenn, wird dies nicht offiziell unterstützt. Dazu gehören etwa Firewire-Ports oder auch CD- und DVD-Laufwerke.

Google stellt eine Liste hunderter für Chrome OS Flex zertifizierter Geräte bereit. Wer das System ausprobieren will, sollte beachten, dass Chrome OS Flex derzeit noch nicht stabil verfügbar ist und sich in einer Testphase befindet.

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