Google: Chrome nutzt Site-Isolation auf Android

Zum Schutz gegen Spectre und ähnliche Seitenkanalangriffe nutzt der Chrome-Browser auf dem Desktop eine strikte Seitenisolierung. Die Entwickler von Google bieten die Technik nun auch auf Android an.

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Der Chrome-Browser bringt Seitenisolierung auf Android.
Der Chrome-Browser bringt Seitenisolierung auf Android. (Bild: Zhao xiaojun/Reuters)

Seit mehr als einem Jahr nutzt der Chrome-Browser von Google eine strikte Seitenisolierung, um Nutzer gegen Seitenkanalangriffe wie Spectre zu schützen. Bisher kommt die Technik jedoch nur auf Desktop-Systemen zum Einsatz. Wie Google in seinem Chromium-Blog mitteilt, haben die Entwickler die Technik nun auch auf Android aktiviert.

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Damit das Nutzungserlebnis der Seitenisolierung wegen der eventuell kaum zur Verfügung stehenden Ressourcen auf Android nicht allzu negativ ausfällt, wird die Technik jedoch nicht für alle Webseiten umgesetzt. Stattdessen kommt die Technik nur auf jenen Webseiten zum Einsatz, auf denen sich Nutzer mit einem Passwort anmelden. So sollen sensible Daten geschützt werden, ohne zu viele Einschränkungen hinnehmen zu müssen.

Entdeckt der Chrome-Browser ein Login-Feld für Passwortdaten wird die entsprechende Webseite unter Android künftig isoliert angezeigt. Das heißt, diese bekommt einen eigenen Rendering-Prozess. Die Navigation auf eine andere Webseite verursacht einen Wechsel der Prozesse und Cross-Site-Iframes werden ebenfalls in einem anderen Prozess ausgeführt.

Die Seiten mit aktivierter Isolierung merkt sich der Chrome-Browser lokal und löscht diese Information, wenn etwa der Browserverlauf gelöscht wird oder auch andere Webseitendaten. Um die Seitenisolierung außerdem direkt anbieten zu können, pflegt das Team eine Liste im Browser mit häufig verwendeten Seiten, die Passwörter nutzen.

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Trotz der prinzipbedingten Nutzung von mehr Prozessen soll die Seitenisolierung lediglich zwischen 3 und 5 Prozent mehr Speicher benötigen. Darüber hinaus gibt Google an, dass die Technik bereits auf nahezu allen Android-Geräten aktiviert sei, die über mindestens 2 GByte Arbeitsspeicher verfügen. Über die Konfigurationsoption chrome://flags/#enable-site-per-process können Nutzer die Technik manuell aktivieren. Google verspricht, die Seitenisolierung künftig auf weitere Seiten auszudehnen.

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