Google: Chrome erweitert Tests zum Verstecken von URL-Pfaden

Google will die Darstellung von URLs in Chrome vereinfachen. Das Team testet nun weitere mögliche Szenarien zum Umgang damit.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Chrome-Browser versteckt bei Bedarf nun auch URL-Pfade.
Der Chrome-Browser versteckt bei Bedarf nun auch URL-Pfade. (Bild: Google/Montage: Golem.de)

Aktuelle Canary- und Unstable-Builds von Googles Chrome-Browser erweitern das Verhalten zum Umgang mit URLs, die vom Browser in der URL-Zeile nur noch vereinfacht dargestellt werden. Nach den Arbeiten an Protokollen wie https:// oder Subdomains wie www. oder m. betreffen die aktuellen Experimente die Darstellung von Pfadangaben in der URL. Statt zum Beispiel golem.de/ticker/ zeigt der Browser damit lediglich nur noch die Domain an, also golem.de.

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Diese Funktion wurde eigentlich nur testweise in den Browser eingepflegt, auf Grund eines Fehlers Ende vergangener Woche aber auch mit einem Canary-Build versehentlich verteilt. Das Chrome-Team hat die standardmäßige Nutzung der Neuerung in den instabilen Browserversionen zwar schnell korrigiert, die Experimente sind jedoch weiter in Chrome integriert. Das Team plant darüber hinaus offenbar, eigene Studien zur Nutzung umzusetzen, zumindest ist die Technik auch Teil der sogenannten Field-Trials, wie sich aus dem Code ergibt.

Gesteuert werden kann das Verhalten grundsätzlich über die Option chrome://flags/#omnibox-ui-hide-steady-state-url-path-query-and-ref, die bereits etwa länger verfügbar ist. Komplett neu hinzugekommen sind zwei weitere Optionen zum Verändern des damit verbundenen Verhaltens. Eine davon zeigt die volle URL an, falls mit dem Maus-Cursor über die URL-Leiste gefahren wird, statt darauf klicken zu müssen. Die andere Option versteckt den Pfad erst, wenn mit der Seite interagiert wird.

Erste Arbeiten zum Verstecken der URL-Elemente in der Standardansicht des Chrome-Browsers hatte Google im Herbst 2018 begonnen, was bereits für reichlich Kritik sorgte. Für die eingangs erwähnten Protokolle und Subdomains wurde dies bereits umgesetzt, auch wenn die vollständige URL weiter angezeigt werden kann. Das gilt auch für die versteckten URL-Pfade, die sich wie beschrieben weiter anzeigen lassen. Google hatte früher bereits erklärt, dass die volle URL-Darstellung für viele zu kompliziert ist.

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BLi8819 16. Jun 2020

Wieso machst du auch ein Doppelklick? Was willst du damit erreichen? Ein Klick und die...

BLi8819 16. Jun 2020

Jene, die diesen quatsch brauchen kommen auch ohne Adresszeile an die Information dran...

misfit 16. Jun 2020

Ja es gibt Mittel und Wege, aber die sind für die gewöhnlichen Nutzer ein Buch mit sieben...

Truster 16. Jun 2020

nun, es gäbe auch die Variante von "ungoogled" Chromium Browser. Gibt's wie Sand am Meer...

BLi8819 15. Jun 2020

Selbst die volle URL stimmt doch in Zeiten von nachladbaren Inhalten nicht mehr. Und die...



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