• IT-Karriere:
  • Services:

Google: Chrome-Browser wird Mixed Content vollständig blockieren

Google plant, dass der Chrome-Browser künftig Mixed Content in Webseiten komplett blockiert. Das heißt, HTTP-Subressourcen können dann nicht mehr in HTTPS-Seiten geladen werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Chrome lädt künftig nur noch HTTPS-Subressourcen auf einer HTTPS-Webseite.
Chrome lädt künftig nur noch HTTPS-Subressourcen auf einer HTTPS-Webseite. (Bild: Grace.Donaghue/Flickr.com/CC-BY 2.0)

Die Entwickler des Chrome-Browsers von Google planen, schrittweise dafür zu sorgen, dass HTTPS-Webseiten künftig nur noch HTTPS-Subressourcen laden können, wie das Team im Chromium-Blog schreibt. Den sogenannten Mixed Content, also unverschlüsselte HTTP-Subressourcen innerhalb einer sonst verschlüsselten HTTPS-Webseite, soll der Browser demnach in kommenden Versionen standardmäßig blockieren.

Stellenmarkt
  1. TU Dresden, Dresden
  2. vitasystems GmbH, Mannheim

Laut den eigenen Statistiken verbringen die Chrome-Nutzer schon jetzt rund 90 Prozent ihrer Arbeitszeit mit dem Browser auf HTTPS-Webseiten. Diese hätten derzeit aber eben immer noch mit dem Mixed Content zu kämpfen. Zwar werden hier viele derartige Inhalte bereits blockiert, wie etwa Skripte und Iframes, aber Bilder, Audio- und Videoinhalte sind derzeit immer noch erlaubt. Das gefährde jedoch die Privatsphäre und Sicherheit der Nutzer.

In dem Blogeintrag führen die Entwickler auf, dass durch den Mixed Content nicht nur bestimmte Angriffe ermöglicht werden könnten. Die Nutzung des Mixed Content führe auch zu einer "verwirrenden" Browser-UX für die Nutzer. Immerhin ist die genutzte Seite weder komplett abgesichert noch komplett unsicher, sondern irgendetwas dazwischen.

Neuerungen für kommende Versionen

Mit der für Dezember geplanten Chrome-Version 79 soll der Browser eine neue Funktion einführen, mit der das Blockieren des Mixed Content aufgehoben werden können soll. Das betrifft aktuelle blockierte Inhalte wie Skripte oder Iframes.

Mit der folgenden Version 80, die Ende Januar 2020 erscheinen soll, sollen dann Audio- und Videoinhalte automatisch von HTTP auf HTTPS migriert werden. Schlägt dies fehl, werden die Inhalte blockiert, was mit der neuen Funktion jedoch manuell durch die Nutzer aufgehoben werden kann. Ebenso zeigt Chrome in Version 80 den Hinweis "Nicht sicher" an, sofern Bilder noch als Mixed Content übertragen werden. In Chrome 81 schließlich soll das Auto-Upgrade-Verhalten dann auch für Bilder umgesetzt werden und das Laden der Bilder blockieren, falls diese nicht per HTTPS verfügbar sind.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 27,90€
  2. 349,00€
  3. (u.a. Winkelschleifer GWS 7-125 für 35,99€, Akku Kreissäge GKS 18V-57 für 115,99€ )
  4. (aktuell u. a. Deepcool Castle 240EX Wasserkühlung für 109,90€, Asus VG248QZ LED-Monitor 169...

mgutt 09. Okt 2019 / Themenstart

Ich verstehe das auch nicht. Der DNS steht doch zur Verfügung. Warum also diese ganzen...

Xiut 09. Okt 2019 / Themenstart

Google hat nach meinem letzten Stand eingelenkt, so dass es auch die Adblocker weiter...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Tolino Vision 5 HD und Epos 2 im Hands On

Tolino zeigt mit Vision 5 HD und Epos 2 zwei neue Oberklasse-E-Book-Reader. Der Epos 2 kann durch ein besonders dünnes Display begeistern.

Tolino Vision 5 HD und Epos 2 im Hands On Video aufrufen
Social Engineering: Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung
Social Engineering
"Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung"

Prävention reicht nicht gegen Social Engineering und die derzeitigen Trainings sind nutzlos, sagt der Sophos-Sicherheitsexperte Chester Wisniewski. Seine Lösung: Mitarbeiter je nach Bedrohungslevel schulen - und so schneller sein als die Kriminellen.
Ein Interview von Moritz Tremmel

  1. Social Engineering Mit künstlicher Intelligenz 220.000 Euro erbeutet
  2. Social Engineering Die unterschätzte Gefahr

Mi Note 10 im Hands on: Fünf Kameras, die sich lohnen
Mi Note 10 im Hands on
Fünf Kameras, die sich lohnen

Mit dem Mi Note 10 versucht Xiaomi, der Variabilität von Huaweis Vierfachkameras noch eins draufzusetzen - mit Erfolg: Die Fünffachkamera bietet in fast jeder Situation ein passendes Objektiv, auch die Bildqualität kann sich sehen lassen. Der Preis dafür ist ein recht hohes Gewicht.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Sicherheitslücke Forscherin kann smarte Futterstationen von Xiaomi übernehmen
  2. Mi 9 Lite Xiaomi bringt Smartphone mit Dreifachkamera für 300 Euro
  3. Mi Smart Band 4 Xiaomis neues Fitness-Armband kostet 35 Euro

Definitive Editon angespielt: Das Age of Empires 2 für Könige
Definitive Editon angespielt
Das Age of Empires 2 für Könige

Die 27 Einzelspielerkampagnen sollen für rund 200 Stunden Beschäftigung sorgen, dazu kommen Verbesserungen bei der Grafik und Bedienung sowie eine von Grund auf neu programmierte Gegner- oder Begleit-KI: Die Definitive Edition von Age of Empires 2 ist erhältlich.

  1. Microsoft Age of Empires 4 schickt Spieler ins Mittelalter

    •  /