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Google: Chrome 69 erscheint mit runden Ecken

Googles Chrome-Browser erhält in der aktuellen Version 69 ein neues Aussehen im Material Design samt abgerundeter Ecken. Das erinnert an das alte UI des Firefox-Browsers. Google ändert außerdem weiter das Verhalten der TLS-Anzeige, bereitet den Flash-Abschied vor und sollte seltener abstürzen.

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Rund ist das neue Eckig in Googles Chrome.
Rund ist das neue Eckig in Googles Chrome. (Bild: Google)

Die aktuelle Version 69 von Googles Chrome-Browser erscheint zehn Jahre nach der ersten Veröffentlichung und verwendet nun auch eine Oberfläche, die nach dem Konzept des sogenannten Material Design gestaltet ist. Auffälligste Änderung sind die nun abgerundeten Ecken und Übergänge der Tab-Darstellung sowie die Rundungen bei weiteren Elementen etwa bei der Adresszeile oder der Omnibox - dem Zusatzfenster für Vorschläge beim Tippen in der Adresszeile. Die bisher abgeschrägte Darstellung der Tabs nutzt Chrome bereits seit seiner ersten Veröffentlichung.

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Das neue Aussehen erinnert ein wenig an das alte Australis-Design der Konkurrenz des Firefox-Browsers von Mozilla, das dort von 2014 bis 2017 zum Einsatz gekommen ist. Der für die Firefox-User-Experience zuständige Madhava Enros schreibt dazu auf Twitter: "Es ist faszinierend zu sehen, dass verschiedene Teams und Unternehmen an den gleichen Problemen arbeiten und die gleichen Lösungen kreieren. Und wie zyklisch das ist."

Grau statt grün für HTTPS

Weitere Neuerungen an der Oberfläche betreffen die Darstellung des genutzten Protokolls. Seit der vorangegangenen Version 68 wird HTTP als "Nicht sicher" in der Adresszeile angezeigt. Mit der aktuellen Version 69 verschwindet darüber hinaus das grün unterlegte "Sicher" für HTTPS. Lediglich ein graues Schloss bleibt noch als Indiz für die verschlüsselte Verbindung erhalten. Ebenso wird der Unternehmensname bei Extended-Validation-Zertifikaten nun nicht mehr grün hinterlegt, sondern erscheint nur in Grau.

Die aktuelle Version verhindert laut den Enterprise-Release-Notes außerdem komplett das Einfügen von Code durch Dritte in laufende Prozesse. Dadurch sollen Abstürze unterbunden werden, die durch das bisherige Verhalten verursacht worden sind. Die Funktion lässt sich jedoch noch manuell aktivieren. Auf dem Weg zum völligen Abschied von Flash fragt der Chrome-Browser seine Nutzer nun bei jedem Start nach der Berechtigung zum Ausführen von Flash-Inhalten auf den Webseiten, die die Technik noch nutzen.

Weitere Neuerungen für den Browser hat das Team bereits mit der Veröffentlichung der Beta von Version 69 vor einigen Wochen bekanntgegeben. Dazu gehören ein experimenteller AV1-Decoder, Unterstützung für CTAP2-Geräte der FIDO-Alliance als Hardwareschlüssel, einen ebenfalls experimentellen Bild-in-Bild-Modus für Videos sowie verschiedene Neuerungen für CSS wie etwa Ausbuchtungen am Bildschirmrand, die bisher üblicherweise auf einigen Smartphones zu finden sind und dort als Notch bezeichnet werden.



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Anonymer Nutzer 08. Sep 2018

Viele Einzelne werden eben nicht automatisch ein Ganzes. Wenn drei Leute eine Meinung äu...

igor37 08. Sep 2018

Firefox zeigt im Gegensatz zu Chrome nicht immer alle offenen Tabs in der Leiste an. Ab...

Schnarchnase 08. Sep 2018

Erfrischend wäre es, wenn sich Chrome endlich mal optisch ins System integrieren würde.

Bachsau 07. Sep 2018

Änderungen am Erscheinungsbild haben nichts mit Fortschritt zu tun, sondern nur mit der...

FreiGeistler 07. Sep 2018

Stimmt ja gar nicht. Der Chrome unter Android ("Material Design" kommt von dort) ist...


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