Google: Chrome 56 folgt Firefox bei den Login-Warnungen

Dank einer koordinierten Aktion warnt nun auch die aktuelle Version 56 des Chrome-Browsers wie auch der Firefox vor schlecht oder nicht gesicherten Logins. Der Browser unterstützt ebenso WebGL 2 und enthält Neuerungen für Android auf Chromebooks.

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Chrome 56 warnt wie Firefox auch vor schlecht abgesicherten Login-Formularen.
Chrome 56 warnt wie Firefox auch vor schlecht abgesicherten Login-Formularen. (Bild: Screenshot Golem.de)

Die nun verfügbare Version 56 des Chrome-Browsers warnt seine Nutzer vor der Eingabe von Login-Daten oder Passwörtern auf Seiten, die keine oder nur eine unvollständige Verschlüsselung nutzen. Die Umsetzung dieser Funktion ist gemeinsam mit dem Browserhersteller Mozilla koordiniert worden, dessen Entwickler eine ähnliche Warnung im Firefox 51 anzeigen lassen, der ebenfalls diese Woche erschienen ist. Dies betrifft in Deutschland derzeit noch einige Freemail-Anbieter oder auch Forenbetreiber.

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Bisher ist die in Chrome umgesetzte Warnung in der URL-Zeile noch verhältnismäßig dezent. Bei betroffenen Seiten erscheint hier lediglich der Schriftzug "Nicht sicher", im Firefox erscheint dagegen ein rot durchgestrichenes Schloss. Als mögliche weitere Eskalationsstufe können die Entwickler diese Warnung vermutlich schnell ausweiten. An anderer Stelle warnt der Chrome-Browser bereits mit einem rot unterlegten "Nicht sicher" und einem ebenfalls rot durchgestrichenen Schloss vor schlechter Verschlüsselung.

Wie Firefox 51 unterstützt Chrome 56 nun auch WebGL 2. Das ermöglicht das Rendern eines Canvas-Elements über eine Schnittstelle, die sehr nah an OpenGL ES 3.0 angelehnt ist. Damit können unter anderem sogenannte Transform Feedbacks genutzt werden, eine ausgefallenere Texturierung sowie eine neue Shader-Sprache. Experimentell unterstützt wird ebenso die Verwendung des noch nicht abschließend standardisierten TLS 1.3.

Neuerungen auch für Chromebooks

Wie üblich enthält die Chrome-Veröffentlichung auch Neuerungen, die nicht nur den Desktop-Browser selbst betreffen, sondern auch das Betriebssystem Chrome OS für die Chromebooks. Wohl in Vorbereitung auf die Ankündigung, dass alle neuen Chromebooks die neue Android-Laufzeitumgebung Arc++ erhalten sollen, ist die Unterstützung für Touch- und Stylus-Eingaben ausgebaut worden. Ebenso arbeitet das Team an einem sogenannten Kiosk-Mode für Arc++, so dass bei der Nutzung von Android-Apps auf die Darstellung der Chrome-Oberfläche selbst verzichtet werden kann.

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Weitere Details zu Chrome 56 finden sich in dem ausführlichen Changelog sowie in der Ankündigung der Betaversion.

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