Abo
  • Services:
Anzeige
Mit Chrome 43 kann die Drummachine auch über eine Webseite gesteuert werden.
Mit Chrome 43 kann die Drummachine auch über eine Webseite gesteuert werden. (Bild: Google)

Google: Chrome 43 bringt MIDI-Instrumente ins Web

Mit Chrome 43 kann die Drummachine auch über eine Webseite gesteuert werden.
Mit Chrome 43 kann die Drummachine auch über eine Webseite gesteuert werden. (Bild: Google)

Die aktuelle Chrome-Version 43 unterstützt eine Web-API für MIDI, die von vielen elektronischen Instrumenten genutzt werden kann. Zudem lassen sich Berechtigungen besser abfragen, und der Browser hilft beim Umstieg auf HTTPS.

Über den MIDI-Standard können verschiedene Instrumente wie Synthesizer miteinander kommunizieren, ohne dass die eigentlichen Audiodaten übertragen werden müssen. In der aktuellen Version 43 des Chrome-Browsers ist nun die Unterstützung für eine Web-API enthalten, die den Zugriff auf MIDI ermöglicht. Geräte wie eine Drummachine oder eben ein Synthesizer lassen sich so über Webseiten oder Webanwendungen steuern, statt wie sonst üblich über spezielle native Anwendungen.

Anzeige

Einfache Verwaltung der Berechtigungen

Webentwickler können zudem über eine neue Berechtigungs-API die Zugriffe auf bestimmte Funktionen besser steuern. Bei der Benutzung der Geolokation waren die Programmierer zum Beispiel bisher gezwungen, den Nutzer immer über eine entsprechende Anzeige nach der Berechtigung zur Verwendung zu fragen. Das geschieht außerdem meist beim initialen Aufbau der Seite, auch wenn der Dienst, der den Zugriff benötigt, dann noch nicht bereitsteht.

Die Anzeige zu umgehen, weil der Nutzer dem Zugriff bereits zugestimmt hatte, war nicht möglich, eine Abfrage über den Status ebensowenig. Genau diesen Zweck verfolgt die in Chrome 43 verfügbare Schnittstelle. Der Vorteil dieser Herangehensweise soll darin bestehen, dass Abfragen für erweiterte Berechtigungen erst dann angezeigt werden, wenn die Notwendigkeit einer solchen Abfrage für den Nutzer nachvollziehbar ist. Mozilla und wohl auch Microsoft wollen diese Funktion künftig ebenfalls implementieren.

Sicherheit verbessert

Mittels der sogenannten Content Security Policy (CSP) sollen zudem verschiedene Angriffe auf Webseiten verhindert werden, insbesondere das Cross-Site-Scripting. Bei den CSP handelt es sich um verschiedene Header-Daten, die einzelne Richtlinien enthalten können. Dazu gehört auch die Anweisung Upgrade Insecure Requests, welche Chrome nun befolgt. Damit werden sämtliche HTTP-Ressourcen einer Seite automatisch auf das verschlüsselte HTTPS migriert. Dies kann bei vielen alten Links helfen, die noch nicht auf das neue Protokoll umgestellt worden sind.

Mit der Veröffentlichung hat Google eigenen Angaben zufolge auch 37 Sicherheitslücken behoben, darunter einige Use-after-Free-Fehler. Für die Möglichkeit aus einer Sandbox auszubrechen, erhielt der Finder von Google mehr als 16.000 US-Dollar.

Chrome 43 steht für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Eine Liste aller Änderungen findet sich im Log.


eye home zur Startseite
TheUnichi 26. Mai 2015

Was sollen denn immer diese 1-Wort Kommentare, bist du 12 Jahre alt oder was...

RipClaw 21. Mai 2015

Schlimmer als so manche Webseiten von denen man Treiber und Updates runterladen will ist...

RipClaw 20. Mai 2015

Vermutlich werden sie auf HTML5 mit DRM umstellen so wie z.B. Netflix das schon gemacht hat.

RipClaw 20. Mai 2015

Hab einen Workaround gefunden. Ich muss beim starten folgende Parameter mit übergeben...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Experis GmbH, Nürnberg, Mittelfranken
  2. über JobLeads GmbH, Villingen-Schwenningen
  3. Wittekindshof - Diakonische Stiftung für Menschen mit Behinderungen, Bad Oeynhausen
  4. über Ratbacher GmbH, Raum Witten


Anzeige
Top-Angebote
  1. ab 17,97€
  2. 359,00€ statt 570,00€
  3. 561,11€

Folgen Sie uns
       


  1. Spracheingabe

    Nuki-Smart-Lock lässt sich mit Alexa öffnen

  2. Mediendienste-Richtlinie

    Youtuber sollen keine Schleichwerbung mehr machen dürfen

  3. Hannover Messe und Cebit

    Die Deutsche Bahn ärgert Messebesucher

  4. LTE

    Australien setzt auf Fixed Wireless mit 1 GBit/s

  5. Ultrastar He12

    HGST liefert seine 12-Terabyte-Festplatte aus

  6. Windows 10 Mobile

    Creators Update für Smartphones wird verteilt

  7. Europa

    700-MHz-Band soll Mobilfunk verbessern

  8. Altes Protokoll

    Debian-Projekt stellt FTP-Server ein

  9. Webserver

    Nginx 1.13 erscheint mit TLS-1.3-Support

  10. Europäischer Gerichtshof

    Streaming aus illegalen Quellen ist rechtswidrig



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Quantencomputer: Alleskönner mit Grenzen
Quantencomputer
Alleskönner mit Grenzen

DLR-Projekt Eden ISS: Das Paradies ist ein Container
DLR-Projekt Eden ISS
Das Paradies ist ein Container
  1. Weltraumschrott "Der neue Aspekt sind die Megakonstellationen"
  2. Transport Der Güterzug der Zukunft ist ein schneller Roboter
  3. "Die Astronautin" Ich habe heute leider keinen Flug ins All für dich

Radeon RX 580 und RX 570 im Test: AMDs Grafikkarten sind schneller und sparsamer
Radeon RX 580 und RX 570 im Test
AMDs Grafikkarten sind schneller und sparsamer
  1. Grafikkarte Manche Radeon RX 400 lassen sich zu Radeon RX 500 flashen
  2. Radeon Pro Duo AMD bringt Profi-Grafikkarte mit zwei Polaris-Chips
  3. Grafikkarten AMD bringt vier neue alte Radeons für Komplett-PCs

  1. Re: Welcher Messebesucher nutzt denn...

    as (Golem.de) | 17:35

  2. Re: Selber machen?!

    honna1612 | 17:35

  3. Re: Thermomix für Kaffee?

    Dwalinn | 17:34

  4. Re: Rechtlich klar.

    scrumdideldu | 17:33

  5. Re: Elektronische Identität wichtig, richtig und...

    chris109 | 17:32


  1. 17:46

  2. 17:20

  3. 17:01

  4. 16:37

  5. 16:14

  6. 14:56

  7. 14:38

  8. 14:18


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel