Google: Chrome 17 steht zum Download bereit

Google hat seinen Browser Chrome 17 in einer stabilen Version veröffentlicht. Diese soll Downloads sicherer und das Surfen schneller machen.

Artikel veröffentlicht am ,
Chrome 17.0.963.46 veröffentlicht
Chrome 17.0.963.46 veröffentlicht (Bild: Google)

Chrome 17 soll das Surfen im Web mit einem erweiterten "Omnibox Prerendering" beschleunigen: Noch während der Nutzer seine URL eingibt, beginnt Chrome damit, die Website im Hintergrund herunterzuladen und zu rendern. Dieser Mechanismus greift dann, wenn eine URL per Autovervollständigung erzeugt wird und auf eine Webseite zeigt, die der Nutzer mit großer Wahrscheinlichkeit besucht. Das bedeutet also, oft besuchte Seiten werden in Chrome künftig schneller dargestellt, da die Seite gegebenenfalls bereits fertig heruntergeladen und gerendert ist, wenn der Nutzer Enter drückt.

Stellenmarkt
  1. Informatiker / Fachinformatiker (m/w/d) Netzwerktechnik und -sicherheit
    ED Netze GmbH, Rheinfelden (Baden)
  2. Sachbearbeiter (m/w/d) Filial-Hotline
    Dirk Rossmann GmbH, Burgwedel
Detailsuche

Zudem soll Chrome 17 die Sicherheit von Downloads verbessern. Dazu weitet Google sein Safe-Browsing aus. Die Technik sorgt bislang dafür, dass Webseiten mit Schadcode, der ohne Zutun des Nutzers ausgeführt wird, blockiert werden. Nach Einschätzung von Google verschieben sich aber die Angriffe und es gibt zunehmend Seiten, die versuchen, Nutzer dazu zu verleiten, Schadsoftware herunterzuladen und zu installieren, indem sie beispielsweise vorgeben, es handle sich um eine kostenlose Antivirussoftware.

Daher prüft Chromes Safe-Browsing-Technik künftig auch ausführbare Dateien (.exe und .msi). Ist bekannt, dass eine bestimmte Datei Schadcode enthält, blockiert Chrome den Download. Das gilt auch für Downloads von Websites, die dafür bekannt sind, zum großen Anteil Schadsoftware zu verbreiten.

Google hat darüber hinaus das API für Browsererweiterungen überarbeitet.

Golem Karrierewelt
  1. Cinema 4D Grundlagen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    04.-06.07.2022, Virtuell
  2. C++ Programmierung Grundlagen (keine Vorkenntnisse benötigt): virtueller Drei-Tage-Workshop
    01.-03.08.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Die erste stabile Version von Chrome 17 hat die Versionsnummer 17.0.963.46 und steht unter google.com/chrome für Windows, Linux und Mac OS X zum Download bereit. Die neue Version schließt zudem diverse Sicherheitslücken. Keine davon stuft Google aber als kritisch ein.

In Kürze will Google zudem eine überarbeitete Version seines Betriebssystems Chrome OS auf Basis der neuen Browserversion veröffentlichen. Diese soll zudem eine neue Bildbearbeitung enthalten und das Tauschen und Bearbeiten von Fotos vereinfachen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


SJ 09. Feb 2012

Oder du kannst dir die Seite mit zugehörigem JS selbst auf nen Stick runterladen oder...

Himmerlarschund... 09. Feb 2012

Ich hab gerade Chrome 17 ganz frisch installiert und jetzt geht es schneller. Sehr...

Mr Ping Pong 09. Feb 2012

Seit dem Update werden die Einträge von Facebook und anderen sich-selbst-aktualisierenden...

Rapmaster 3000 09. Feb 2012

Da mir grad nicht einfällt wann ich mal welche zuletzt gesehen habe, würde ich sagen: Ja. ^^



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Hollywood und das Internet
Sind wir schon drin?

Die neue Dokuserie Web of Make Believe taucht auf Netflix in die Untiefen des Internets ein. So realistisch hat Hollywood das Netz jahrzehntelang nicht thematisiert.
Von Peter Osteried

Hollywood und das Internet: Sind wir schon drin?
Artikel
  1. Datenpanne: IT-Mitarbeiter verliert USB-Stick mit Meldedaten einer Stadt
    Datenpanne
    IT-Mitarbeiter verliert USB-Stick mit Meldedaten einer Stadt

    Die Tasche mit dem USB-Stick wurde über in ihr ebenfalls enthaltene Smartphone geortet und gefunden.

  2. Logistik: Post will mit Solarschiff Pakete in Berlin verteilen
    Logistik
    Post will mit Solarschiff Pakete in Berlin verteilen

    Die Post will Pakettransporte von der Straße aufs Wasser verlagern. Das erste der Schiffe wird mit Solarstrom betrieben. In Zukunft sollen sie autonom fahren.

  3. Franziska Giffey: Deepfake von Klitschko täuscht Berlins Bürgermeisterin
    Franziska Giffey
    Deepfake von Klitschko täuscht Berlins Bürgermeisterin

    Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) hat per Videokonferenz mit einem Deepfake von Vitali Klitschko gesprochen. Der Betrug flog auf.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MSI 323CQRDE (WQHD, 165 Hz) 399€ • LG OLED 48C17LB 919€ • Samsung 980 PRO (PS5-komp.) 2 TB 234,45€ • Apple HomePod Mini 84€ • 16.000 Artikel günstiger bei Media Markt • MindStar (u. a. AMD Ryzen 7 5700G 239€, Samsung 970 EVO Plus 250 GB 39€ und Corsair Crystal 680X RGB 159€) [Werbung]
    •  /