Google-Browser: Chrome 24 ist schneller

Googles Browser Chrome soll in der neuen Version vor allem etwas schneller sein, unterstützt zudem aber neue Webtechnik und macht die Nutzung einiger Präfixe überflüssig. Für Android gibt es ab sofort Betaversionen.

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Chrome 24 veröffentlicht
Chrome 24 veröffentlicht (Bild: Google)

Google hat Chromes Javascript-Leistung erneut erhöht. Insgesamt soll der Browser in den vergangenen zwölf Monaten im Octane-Benchmark rund 26 Prozent schneller geworden sein. Bei Chrome 24 hat Google aber auch andere Bereiche optimiert, um für mehr Geschwindigkeit zu sorgen. Dazu zählen auch serverseitige Änderungen, die dafür sorgen sollen, dass Dialoge von Googles Druckdienst Cloud Print etwa doppelt so schnell geladen werden wie früher. Der Browser soll auch schneller starten.

Chrome unterstützt MathML

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Erstmals unterstützt Chrome auch MathML zur Beschreibung und Darstellung mathematischer Formeln. Opera und Firefox unterstützen MathML schon seit geraumer Zeit.

Zudem kann Chrome mit sogenannten Datalists umgehen, einem neuen Formularelement. Dieses lässt sich beispielsweise verwenden, um Nutzern die Möglichkeit zu geben, Datum und Zeit frei einzutragen, der Entwickler hat aber dennoch die Möglichkeit, bestimmte Werte in einem Drop-down-Element zur Verfügung zu stellen. So lassen sich auch Texteingabefelder mit bestimmten Begriffen zur Autovervollständigung vorbelegen. Darüber hinaus lässt sich damit eine Farbauswahl gestalten und Schieberegler lassen sich umsetzen, die bei bestimmten Werten einrasten. Einige Beispiele hat Eiji Kitamura in einer Demo zusammengefasst.

Weniger Präfixe

Einige Webtechniken, die Chrome schon länger unterstützt, sind in Chrome 24 auch ohne das Präfix "-webkit" nutzbar, darunter IndexedDB, Intl zur Internationalisierung von Javascript, postMessage zur Cross-Origin-Kommunikation, requestAnimationFrame für effiziente Animationen und performance.now() zur Abfrage sehr genauer Zeitinformationen.

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Per Flag lassen sich in Chrome 24 zudem CSS-Custom-Filter freischalten, -webkit-Hyphens gibt Webdesignern mehr Kontrolle über Silbentrennung und -webkit-clip-path erlaubt es, DOM-Inhalte an eine SVG-Form anzupassen. Zudem unterstützt Chrome nun das Attribut "autocomplete" korrekt. Damit kann festgelegt werden, welche Felder in einem Formular der Browser automatisch ausfüllen soll, beispielsweise Name und Adresse, nicht aber das Passwort.

Chrome 24 steht ab sofort unter google.com/chrome/ für Windows, Linux und Mac OS X zum Download bereit.

Chrome-Beta-Versionen für Android

Den Chrome-Beta-Channel bietet Google ab sofort auch für Tablets und Smartphones mit Android ab Version 4.0 an. Android-Nutzer können so Betaversionen des Browsers schon früher ausprobieren.

Dabei enthält die jetzt veröffentlichte Beta von Chrome 25 für Android zahlreiche Neuerungen, darunter Unterstützung für CSS-Filter (mit Präfix), das Flexible Box Layout Module, das Track-Element zum Anzeigen von Untertiteln zu Videos, die Funktion calc() für die Beschreibung von Längenangaben für CSS-Eigenschaften mit einfachen mathematischen Funktionen sowie die Iframe-Attribute @sandbox und @srcdoc, die mehr Kontrolle über Inline-Frames ermöglichen. IndexedDB steht ohne Präfix zur Verfügung und Google hat seine "Text Autosizing" genannte Technik, um Desktopwebseiten besser lesbar zu machen, verbessert.

Die Javascript-Engine wurde auf die Version 3.15 aktualisiert, was für rund 25 bis 30 Prozent mehr Geschwindigkeit sorgen soll. Zudem gibt es einige neue Entwicklerwerkzeuge, mit denen sich vor allem die Geschwindigkeit mobiler Web-Apps steigern lassen soll.

Chrome 25 Beta kann über Google Play installiert werden.

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